Montag, 22. Juli 2013

Rezension Colombian Powder

Autorin: Simone A. Siegler

Titel: Colombian Powder

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 2. Mai 2012

Seiten: 240

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Simone A. Siegler wurde 1977 in Innsbruck geboren. Sie beschäftigt sich gerne mit der Geschichte Europas, allem voran mit der englischen und schottischen Vergangenheit, der britischen Lebensweise und dem Land als Reiseziel. Zahlreiche Aufenthalte in England und Schottland ermöglichen ihr, aus einem reichen Fundus an Wissen über dieses fantastische Land zu berichten. Neben der Arbeit an ihrem Debüt-Roman, ist sie auch als Online-Autorin bei der größten deutschen Autoren-Plattform tätig. Zahlreiche Artikel zu diesem Thema erscheinen darüber hinaus in diversen Magazinen. Mit „Colombian Powder“ erscheint ihr erster Roman. Die Inspiration dafür fand sie durch die zahlreichen Medienberichte über das Thema Drogen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Österreich.

Kurzbeschreibung:
Nina von Sonnenberg, eine scheinbar verwöhnte junge Dame, weiß nicht so recht, welchen Beruf sie ergreifen soll und lebt einfach weiter bei ihren Eltern in Friesland. Bis ihr Vater für sie einiges Tages eine Entscheidung fällt, die sie nicht hinnehmen will.
Sie versucht ihr Leben in Berlin in Griff zu kriegen, lässt sich dann aber aus Geldmangel verführen und will mit ihrer Freundin Drogen nach Deutschland schmuggeln. Sie ahnt nicht was nun auf sie zukommt.


Meine Meinung:
Als ich mit dem Lesen dieses Buches anfing, dachte ich, in welchem Jahrhundert spielt das denn. Der Vater hat sich unmöglich verhalten und vor 100 Jahren wäre das wohl auch nicht ungewöhnlich gewesen. Aber die Geschichte spielt in der heutigen Zeit, wie ich dann doch schnell heraus fand. Nun gut, lassen wir den Vater mal außen vor, wahrscheinlich ist ihm auch alles überm Kopf gewachsen.
Ich möchte hier jetzt nicht zu viel über den Inhalt des Buches verraten und auch nicht über die einzelnen Personen, die darin eine Rolle spielen, ich würde sonst einigen Lesern die Freude am Lesen nehmen. Aber eins ist sicher, die Autorin hat wunderbar die Reise auf dem Schiff und auch die Sehenswürdigkeiten beschrieben. Außerdem ist das Buch so spannend und das Ende nicht unbedingt vorhersehbar. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer wer ist. Es war klar, dass irgend jemand der Männer, die immer wieder im Umfeld von Nina und Beate, ihrer Freundin, auftauchten, der Kommissar sein musste, aber wer konnte es sein.
Nina habe ich persönlich richtig "lieb" gewonnen, zeigte sie doch, dass sie im Grunde gar nicht so abgebrüht ist und ein Gewissen hat. Das Ende hat mir dann auch sehr gut gefallen.

Fazit:
Ich weiß jetzt nicht, was mich dazu verführt hat, dieses Buch zu kaufen, aber ich habe es auf keinen Fall bereut. Es ist sehr flüssig geschrieben, ich habe mal wieder nur einen Tag gebraucht. Man könnte es auch als spannende Romanze bezeichnen. Mir liegen ja mehr die Krimis und Romanze darf sein, aber nicht kitschig und dies war hier der Fall. Also, ich möchte dieses Buch gerne weiterempfehlen.
Achja und wer sich keine Karibikkreuzfahrt leisten kann, wird mit diesem Buch dorthin entführt.

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