Montag, 11. November 2013

Rezension - Hilfe, ich werd' Opa


Autor: Jan Vitha

Titel: Hilfe, ich werd' Opa

Genre: Humor, Satire

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Januar 2013

Seiten: 125

Altersempfehlung: Erwachsene



Der Autor Jan Vitha wurde 1953 in der Tschechischen Republik in Budweis geboren. Es war nicht leicht für mich im WWW Informationen über Jan Vitha zu finden, dann fand ich diesen Artikel

Kurzbeschreibung, übernommen:
Er ist ein Mann in den besten Jahren, der sein berufliches und privates Leben voll unter Kontrolle hat – bis zu dem Moment, in dem ihm seine freudige Ehefrau eröffnet, dass er Großvater wird: Seine Tochter erwartet ein Kind. War sie nicht vor Kurzem selber noch ein kleines Mädchen? Die Nachricht vom erwarteten Enkelkind stellt das Leben des Erzählers auf den Kopf. Die hoffnungsvolle Ehefrau kauft Kinderkleider und Matruschka-Puppen; der Umzug von Tochter und Schwiegertochter ins elterliche Haus muss organisiert werden; und seit die hämische Ehefrau ihn immer wieder als „Opa“ betitelt, entdeckt er im Spiegel plötzlich Fältchen und graue Haare. Und dann kommt der lange erwartete Tag, an dem die besonnene Ehefrau anruft, er solle doch den Koffer B ins Krankenhaus bringen, die Tochter habe beim Einkaufen Wehen bekommen ...

Meine Meinung: 
Ich hatte einen Messeeinsatz in Wiesbaden und wollte abends nur etwas leichtes lesen, weil ich zu erschöpft für andere Bücher war. Zufällig wurde dieses Buch kostenlos angeboten und ich habe es auf meinen Kindle geladen. Aber ich war dann doch noch so aufnahmefähig, dass ich gleich einen groben Fehler merkte. Im Buch wird von einer Teambesprechung an einem Dienstag erzählt und der Erzähler abends nichts zu essen bekommen hat. Gleichzeitig konnte ich erfahren, dass am Samstag Besuch kommen sollte. Auf einmal war Samstag und immer wieder wurde geschrieben, dass er gestern nichts zu essen bekommen hatte. Ich habe gleich mehrmals nachgesehen, ob ich wegen meiner Müdigkeit doch etwas falsch gelesen habe. Solche "Fehler" ärgern mich dann doch.
Überhaupt hat mich das Buch nicht so überzeugt. Ich fand alles etwas sehr übertrieben und nicht unbedingt normal. Gut, ich kann mir vorstellen, wie manche reagieren, wenn sie erfahren, dass sie Großeltern werden. Auf einmal könnte man sich schon etwas älter vorkommen, aber das ist auch Einstellungssache. In diesem Buch schildert der Erzähler seine Empfindungen, was manchmal zum schmunzeln anregte, aber meist kam er mir wie ein trotziger Teenager vor. Das Verhalten der Frau fand ich auch nicht in Ordnung. Stellt ihren Mann vor der Entscheidung, dass Tochter mit Frau (kein Schreibfehler) ins elterliche Haus zieht. Eigentlich unterhält man sich doch darüber und fällt Entscheidungen gemeinsam, oder?
Witzig fand ich die Beschreibung des Umzugstages, es kommt eben nicht immer alles so, wie es sich der große Planer vorstellt.

Fazit:
Dies ist nun mal ein Buch, das ich nicht weiter empfehlen kann. Leider hat es mich nicht überzeugt.

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