Sonntag, 5. Januar 2014

Rezension - Mit falschem Stolz


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Mit falschem Stolz

Genre: Historischer Roman

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. Februar 2013

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Nach dem Studium von Werkstofftechnik und Betriebswirtschaft arbeitete die Autorin Andrea Schacht im industriellen Großanlagenbau. Dann wurde sie 1994 freie Schriftstellerin. Im Urlaub hatte ein Hotelkater ihre Fantasie beflügelt und sie zu ihrem ersten Roman "Der Tag mit Tiger" inspiriert. Inzwischen widmet sich Andrea Schacht primär historischen Themen wie in den Geschichten um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart. In vielen ihrer Romane spielen Katzen eine wichtige Rolle - auch angeregt durch die eigenen Hausgenossen.
Mehr über die Autorin und deren Bücher findet man hier

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ivo vom Spiegel hatte ihm die Rückkehr nach Köln untersagt – und doch kommt Arndt van Doorne wieder, um seine Beteiligung an einem Hurenhaus zu kassieren. Er bezahlt dafür mit dem Leben. Als neben seiner Leiche Mats Schlyffers mitsamt einem blutigen Messer gefunden wird, ist für den Schöffen Endres Overstoltz klar: Der Mörder ist der Messerschleifer. Doch der kann sich an nichts erinnern, und es gibt eine ganze Reihe weiterer Verdächtiger, die Arndt auf dem Gewissen haben könnten. Alyss beginnt zu ermitteln und bringt eine ungeheuerliche Wahrheit ans Licht …

Meine Meinung:
Ich habe schon sehr viele Bücher von Andrea Schacht gelesen und vor allem die Serie der Begine Almut und nun auch ihrer Tochter Alyss haben es mir angetan. Wer nun in meinen Rezensionen nach diesen Büchern sucht, wird nichts finden, denn mit dem Lesen über die Begine Almut habe ich vor fast 10 Jahren angefangen und damals ahnte ich noch nicht, dass ich irgendwann mal Rezensionen schreiben werde.
Dieses Buch ist nun das 4. Buch über Alyss und ihre Erlebnisse. Und ich empfehle jedem Interessierten mit dem ersten Buch zu beginnen, noch besser mit der Serie der Mutter Almut.
Es ist mir immer noch nicht zu langweilig geworden, diese Serie zu lesen. Denn Andrea Schacht versteht es immer wieder neue Spannung in die Bücher zu bringen. Zwar habe ich nun oft genug gelesen, dass jemand aus dem Umkreis in den Turm gesperrt wird und Alyss und Familie sich darum kümmern. Aber auch hier passiert immer wieder etwas anderes. Nebenbei habe ich viel über das Leben in Köln um den Zeitraum 1400 herum. Das Leben der Patrizierfamilen und deren Hauswesen. Denn Andrea Schacht benutzt natürlich die Begriffe,die zu der damaligen Zeit üblich waren.
Ich möchte hier nicht zu viel über den Inhalt verraten, aber es ist schon interessant zu lesen zu welchen Mitteln Alyss, ihre Familie und Freunde greifen, um etwas zu erfahren und wieder in Ordnung zu bringen.
Natürlich kommt die Liebe bzw die Minne nicht zu kurz. Spaß hatte ich auch an den Dialogen von Alyss und John, obwohl die beiden diesmal wenig Zeit hatten, sich auszutauschen. Almut und Ivo habe ich sowieso ins Herz geschlossen. Die Eltern von den Zwillingen Alyss und Marian sind einfach zu köstlich, vor allem, wenn die beiden sich mit Bibelversen unterhalten und wenn das Donnerwetter des Allmächtigen auf einen niedergeht. Ich gestehe, was mir gefällt, können wirklich nur die Leser nachvollziehen, die eben auch die Bücher alle kennen.

Fazit:
Ich kann jedem nur empfehlen die gesamte Serie zu lesen, wer erst jetzt damit beginnt, hat mir gegenüber ja den Vorteil, dass alle Bücher zügig nacheinander gelesen werden können. Ich musste immer wieder warten, was mir manchmal ja auch schwer gefallen ist. Wer die anderen Bücher bereits kennt, sollte dieses auf keinen Fall versäumen. Ich bin nun auch in der glücklichen Lage, das 5. Buch sofort lesen zu können.




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