Freitag, 17. Januar 2014

Rezension - Sekundentod


Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Sekundentod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Januar 2914

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Falko Cornelsen ist Mitte vierzig, verheiratet und Kriminalkommissar in Norddeutschland. Seine speziellen Ermittlungsmethoden bescheren ihm eine beneidenswert hohe Aufklärungsrate. In "Sekundentod" muss der Ermittler den grausamen Mord an einer erfolgreichen Krimiautorin aufklären, die perfiderweise nach ihrer aktuellen Romanvorlage getötet wurde. Mit Sekundenkleber wurden ihr Mund und Nase verschlossen. Bestürzt stellt Falko Cornelsen fest, dass er es mit einem Serienkiller zu tun haben muss, als ein ähnlicher Fall aus der Vergangenheit auftaucht.

Meine Meinung:
Puh, war das spannend und zwar bis zum Schluss!
Im Prolog erfährt der Leser erst einmal etwas über eine Entführung einer schwangeren Frau. Und dann geht es mit dem nächsten Fall für Kriminalkommissar Falko Cornelsen los. Eine Autorin wird tot aufgefunden. Sie wurde getötet, wie sie es in einem ihrer Romane beschrieben hat. Mit Hilfe seiner besonderen Ermittlungsmethoden löst Falko mit seinem Team die eine oder andere offene Frage.
Immer wieder macht die Geschichte einen Schwenker zur entführten Schwangeren und am Anfang habe ich noch überlegt, wie die beiden Fälle zusammen gehörten könnten. Bis dieses Rätsel für mich gelöst wurde.
Die Autorin hat es verstanden, mit Spannung die Geschichte zu erzählen. Ich war am Ende ganz aufgeregt und wollte so schnell wie möglich wissen, ob die Ermittler es rechtzeitig schaffen.... was, verrate ich jetzt allerdings nicht. Schließlich habe ich meiner Neugierde auch widerstehen müssen und nicht mal eben vorzeitig auf die letzten Seiten geguckt.
Auch dieser Wechsel zwischen den beiden Geschichten hat mich nicht gestört und durcheinander gebracht.
Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen. Allerdings dachte ich, puh, ziemlich viele Leichen und mir kam es fast wir ein Thriller vor, Krimis sind dann doch schon mal etwas  "langweiliger", zumindest meine ich das von denen, die ich meist lese.
Was mir immer wieder gefällt, wenn nicht nur über die Arbeit des Protagonisten geschrieben wird, sondern auch Privates einfließt. Die Personen werden einem vertrauter.
Das Cover des Buches ist sehr interessant gestaltet und beim Lesen findet sich auch der Zusammenhang dazu.
Mich hat das Buch gepackt und ich habe es mal wieder in einem Rutsch gelesen. Ich musste heute viel mit Straßenbahnen fahren und hatte es mir eingesteckt. Ich wollte doch unbedingt weiterlesen und nur wenige Unterbrechungen hinnehmen müssen. So hätte man mich lesend an Haltestellen stehend sehen können. Und manchmal fand ich es nicht gut, dass ich so schnell aus- und umsteigen musste.

Fazit:
Ich kann dieses Buch, spannend von Anfang bis Ende nur empfehlen und danke der Autorin, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Es hätte durchaus sein können, dass es bei der Vielzahl der Neuerscheinungen bei mir unter gegangen wäre.
Ich bin gespannt, ob es Fortsetzungen geben wird, wenn ja, werde ich sie mit Sicherheit lesen. Denn ab und zu Herzklopfen vor Spannung zu bekommen, schadet sicher nicht

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