Mittwoch, 12. Februar 2014

Rezension - Ausgeflittert - Band 1 und 2






Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Ausgeflittert Gesamtausgabe Band 1 + 2

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2013

Seiten Band 1: 300
Seiten Band 2: 413

Altersempfehlung: Erwachsene



Ich habe jetzt schon so oft etwas über Frieda Lamberti geschrieben, diesmal stelle ich einen Link  zu einem sehr interessanten Interview ein.

Kurzbeschreibung , übernommen:
Band 1
Zwischen Marie und Steffen hat es sich schon längst ausgeflittert. Ihre Ehe dümpelt nur noch so vor sich hin. Nach 26 Jahren hat sich die Leidenschaft verabschiedet und ihr Empty Nest ist zu einer reinen Wohngemeinschaft verkommen. Als sich kurz vor Weihnachten die Ereignisse überstürzen, gerät ihr eingefahrenes Leben aus der Bahn. Mutig, impulsiv, schlagfertig und rotzfrech beweist sie, dass es für einen beruflichen und privaten Neuanfang nie zu spät ist.
Band 2
Maries Leben bleibt weiterhin turbulent. Ihre Beziehung zu Tobias wird auf eine harte Probe gestellt. Wird die Ehe halten? Auch beruflich muss sie sich einer neuen Herausforderung stellen. Es gibt ein Wiedersehen mit Steffen, Schwester Sophie und Mutter Ellen. Aber auch Tobias Verwandtschaft sorgt für Aufregung und manche Überraschung. Ist der Traum vom Leben unter südfranzösischer Sonne ausgeträumt?

Meine Meinung:
Ich hatte das Glück beide Bücher in einem Rutsch lesen zu können, denn ich wollte doch wissen, wie Marie immer wieder neue Herausforderungen meistert.

Puh, das wäre ja nichts für mich, dieses Auf und Ab im Leben von Marie. Sie trennt sich von ihrem Ehemann Steffen und kann sich doch nicht richtig von ihm lösen, was Vor-und Nachteile haben wird. Dies konnte ich ausführlich lesen und ich war mir nicht immer sicher, ob ich mich mit der Person Steffen anfreunden kann.
Tobias mochte ich schon eher, nur manchmal ging es mir wie Marie, ich konnte einiges  nicht nachvollziehen. Nun, es ist ja nur ein Buch und alles hat seinen Sinn, nur manchmal ist es nicht klar zu sehen. Erst nachher konnten Marie und ich feststellen, warum was geschehen ist.

Aber eigentlich habe ich die meisten Menschen im Umkreis von Marie und Tobias lieb gewonnen. Urige Charaktere hatten manche. Ellen, die Mutter von Marie gefiel mir, obwohl ich sie wohl auch nicht immer hätte ertragen können. Achja, ich könnte noch einige aufzählen, die ich besonders mag, aber das könnte nun auch langweilig werden.

Frieda Lamberti hat es sehr gut verstanden,  dem Leben von Marie immer neue Wendungen zu geben. Es hat mich gepackt und ich wollte dann auch wirklich wissen, wie sie die Situation wieder meistert. Es mag ja sein, dass ich manchmal anders gehandelt hätte, aber dann wäre es wahrscheinlich auch ein langweiliges kurzes Buch geworden.

Als ich das Buch in ein Genre einordnen wollte, fiel es mir schon schwer, denn es vereint so vieles. Es gab Momente, die waren spannend andere machten nachdenklich. Es wurde ja nicht nur über Marie geschrieben, nein, ihre Freunde hatten auch Probleme, die nicht zu kurz kamen. Es gab lustiges aber auch trauriges. Also, eigentlich alles, was im wirklichen Leben auch passiert, bis auf.... ne, ich erwähne das jetzt nicht, was wohl nur Marie toll fand und anderen Angst gemacht hätte.

Manchmal fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben, ohne zu viel vom Buch zu verraten oder Stellen des Buches zu zitieren. Aber wer die Bücher nach meiner Empfehlung erwirbt, wird es dann merken, was ich meine, wenn sie das Buch lesen.


Fazit:
Beide Bücher eignen sich bestens zum Zwischendurch lesen, wobei dann aber die Gefahr besteht, dass man es ungerne aus der Hand legt. Also sollte schon ausreichend Zeit vorhanden sein und wenn ich es mir jetzt genau überlege, für Zwischendurch ist es dann doch zu schade.

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