Sonntag, 9. Februar 2014

Rezension - Das Bild der Erinnerung


Autorin: Micaela Jary

Titel: Das Bild der Erinnerung

Genre:  Romanze, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2013

Seiten: 413

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, das 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein.

Meine Meinung:
Das war wieder ein Buch, was mich sehr gefesselt hat. So wurde die vergangene Nacht auch eine Nacht der Lesens. Ich konnte einfach kein Ende finden, nun, dafür war ich heute morgen dann auch ganz schön kaputt. Ich wollte zwar immer ein Kapitel beenden und dann das Buch zur Seite legen, aber den Absprung habe ich einfach nicht geschafft.

Als die Galerie, in der Anna arbeitet, ein Bild zum Verkauf erhält, bekommt Anna Zweifel an der  Echtheit des Bildes und damit beginnt für den Leser eine sehr interessante Reise in die nahe (1961) und etwas entferntere Vergangenheit (1946) Ich fand es sehr interessant, denn ich habe dadurch sehr viel  über das Leben in der Nachkriegszeit in Berlin erfahren. Es war für alle in Deutschland eine  schwere Zeit, aber Berlin war zusätzlich von vier Großmächten besetzt.

Micaela Jary hat es prima geschafft und durch die Sprünge in die verschiedenen Zeitepochen eine Geschichte über Menschen zu erzählen, die immer wieder mit dem Bild zu tun hatten. Sei es nun in der Vergangenheit in Berlin und London oder in der Gegenwart in München und London.

Beinahe hätte ich an dieser Stelle etwas mehr über das Buch geschrieben oder welche Gedanken ich beim Lesen hatte, aber ich habe gerade noch rechtzeitig gemerkt, dass ich damit zu viel verrate.
So muss man mir einfach ohne Beispiele glauben, dass ich das Gefühl hatte auf einer falschen Fährte zu sein und bis kurz vorm Ende ich manche Verbindungen noch immer nicht richtig zugeordnet hatte.

Mit diesem Buch habe ich einiges über Schicksale gelesen, was mich sehr  gerührt hat, Spannung war ebenfalls reichlich vorhanden. Sehr gerne hätte ich noch in einem Epilog gelesen, dass..... ne, das kann ich ja auch wieder nicht verraten, aber ich werde dies der Autorin direkt mitteilen, vielleicht kann sie mir ja ein bisschen verraten.

Mir hat das Cover sehr gut gefallen und das war auch der Grund, dass ich mir das Buch näher angesehen habe. Nach der Leseprobe wanderte das Buch sofort auf meinen Kindle.

Fazit:
Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, obwohl ich nicht alles schreiben konnte, was mir so gut gefallen hat, ohne zu viel zu verraten

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