Samstag, 26. April 2014

Rezension - Eifel - Krieg


Autor: Jacques Berndorf

Titel: Eifel - Krieg

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 31. Oktober 2013

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene



Der Autor Jacques Berndorf - Pseudonym des Journalisten Michael Preute - wurde 1936 in Duisburg geboren und lebt seit 1984 in der Eifel. Er arbeitete viele Jahre als Journalist, u.a. für den "Spiegel" und den "Stern", bevor er sich ganz dem Krimischreiben widmete. Seine "Eifel"-Krimis mit dem Ermittler Siggi Baumeister wurden sämtlich zu Bestsellern und haben Kultstatus erlangt. 2003 erhielt Michael Preute den "Ehrenglauser" für seine Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur.

Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Eifel herrscht Krieg, und niemand weiß, wo die Fronten verlaufen.
Die friedliche Eifelwelt gerät völlig aus den Fugen: Siggi Baumeister wird schwer verletzt, noch ehe er sich mit den Untersuchungen um einen rätselhaften Toten beschäftigen kann. Sein väterlicher Freund Rodenstock muss nach einem brutalen Überfall sicherheitshalber ins Koma gelegt werden, weil nicht klar ist, ob ihm die Ärzte überhaupt noch helfen können. Alles dreht sich anscheinend um einen großen Bauernhof, von dem jedermann behauptet, er werde von Neonazis bewohnt. Aber was ist beweisbar? Ein junger Mann wird erschossen, eine Sechzehnjährige schlägt brutal mit einem Axtstiel zu, und ein Unbekannter schießt auf Jäger im Wald. Mit Sicherheit weiß man: Ein Heckenschütze ist in der Eifel unterwegs, ein Sniper - ein Alptraum für jede Mordkommission. Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass junge Mütter ihren Kindern verbieten, draußen zu spielen.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist Band 22 der Eifelkrimiserie von Jacques Berndorf. Ich habe die vorherigen gelesen und so war für mich klar, dass ich auch dieses Buch kaufen und lesen werde. Vorab, man kann jedes Buch für sich lesen, versteht aber vieles besser, wenn die anderen Bücher auch gelesen wurden.
Wie ich schon öfter mal erwähnt habe, mag ich Krimiserien in denen auch persönliches von den Protagonisten geschrieben wird und die Krimis in mir bekannten Gegenden spielen. Auf der einen Seite macht es mir Spaß die Orte zu erkennen, durch die Siggi Baumeister fährt und auf der anderen Seite gehört er mit seinen Freunden zur meiner Bücherfamilie, denn im Laufe der Jahre habe ich mitbekommen, was sich in seiner Umgebung und im Freundeskreis alles geändert hat.
In diesem Buch packt der Autor wieder ein brisantes Thema an: Neonazis in der Eifel und was sie dort so alles treiben. Wen wundert es da, dass Siggi und auch sein Freund Rodenstock sich großer Gefahr aussetzen und beide überfallen werden. Als ich im Klappentext las, wie schlimm es Rodenstock erwischt, war ich schon etwas traurig und dachte, ne, das wäre jetzt schade, wenn er den Überfall nicht überlebt. Mit seiner Frau Emma habe ich gebangt. Aber auch das ganze drumherum dieser Geschichte hat mich gefesselt. Ich war genau wie Siggi Baumeister zunächst nicht in der Lage den wirklichen Mörder zu entdecken. Aber Siggi ist ein sehr guter Journalist und hat sehr viele Spuren verfolgt, die zur Aufklärung des Falles sorgten. Zu seinem Glück darf er der Staatsgewalt, wie er es nennt; immer wieder helfen. Das ist zwar in meinen Augen etwas unrealistisch, aber es erhöht die Spannung und dies ist in dem Buch nicht zu kurz gekommen.
Mich hat auch Band 22 gefesselt. Der Schreibstil gefällt mir, die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Siggi Baumeister geschildert. Dies ermöglicht dem Leser auch die Gedanken des Protagonisten nachzuvollziehen.

Das Buchcover passt ganz genau. Im Vordergrund die Hand mit einer der vielen Pfeifen, die Siggi gerne benutzt und im Hintergrund der Schütze mit einer tödlichen Waffe.

Fazit:
Ein Muss für alle Fans der Eifelkrimis und vielleicht bekommt ja doch der eine oder andere Leser Lust mit dieser Serie zu starten. Denn auch die Fälle der Vergangenheit hatten es in sich und sorgten für reichlich spannendem Lesevergnügen.








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