Montag, 7. April 2014

Rezension - Tödliche Saat


Autorin: Elke Bergsma

Titel: Tödliche Saat

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Dezember 2013

Seiten: 349

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt :) Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der grausame Mord an einem Journalisten führt Hauptkommissar David Büttner und seinen Assistenten Sebastian Hasenkrug ins idyllische ostfriesische Fischerdorf Greetsiel. Nach ersten Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass der junge Familienvater Opfer einer skrupellosen Agrarlobby wurde. Denn bereits seit längerem waren ihr seine engagierten Recherchen zum massiven Bienensterben und dem Einsatz genmanipulierten Getreides ein Dorn im Auge. Doch auch im Privatleben des Opfers lief nicht alles so harmonisch, wie es auf den ersten Blick schien. Sebastian Hasenkrug gerät angesichts des verworrenen Beziehungsgeflechts der Akteure und der zum Teil unorthodoxen Ermittlungsmethoden seines Chefs an den Rand der Verzweiflung.

Meine Meinung:
Ich hatte im vergangenen Jahr bereits den Krimi "Das Teekomplott" gelesen und war nun neugierig auf ein weiteres Buch der Autorin. Auch dieses Buch fand ich sehr spannend und habe es sehr zügig gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es enden wird.
Hauptkommissar Büttner und sein Assistent Hasenkrug hatten diesmal einen wirklich kniffligen Fall zu lösen. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Mörder ist und wurde auch so manches Mal auf eine falsche Fährte geführt. Nur einmal musste ich stutzen und wurde misstrauisch, aber der Kommissar nicht und das fand ich merkwürdig. Später wusste ich, dass ich richtig aufgepasst hatte, aber diese Stelle werde ich hier mit Sicherheit nicht verraten.
Neben der Spannung kam der Humor aber auch nicht zu kurz. Ich hatte richtig Spaß, wenn Uroma Wübkea auftauchte. Die Sprüche der alten Dame waren einfach zu köstlich. Und dann das Verhalten der Familie Beekmann, wenn unsereiner grün oder blass geworden wäre, tja, die Städter können nichts ab und selbst bei ganz natürlichen Dingen wird es ihnen schlecht. Das Verhalten der Stadt- und Dorfbewohner wurde sehr humorvoll beschrieben, auch wenn es manchmal etwas makaber erscheinen mag.
Obwohl ich die Gegend um Greetsiel nicht kenne, habe ich jetzt doch das Gefühl dort nicht fremd zu sein, sehr gut wurde alles beschrieben und ich meinte, vor Ort dabei gewesen zu sein.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Büttner und Hasenkrug sind mir sympathisch, wobei letzterer mir manchmal etwas leid tat. Es hat mir nicht immer gefallen, wie sein Chef mit ihm umging.
Auch das Thema, um das es in diesem Buch ging fand ich sehr interessant und auch ganz aktuell.
Kurz, Elke Bergsma hat es geschafft, vieles miteinander zu kombinieren.

Fazit:
Ich kann diesen Krimi sehr empfehlen. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Wobei es zum Ende hin immer dramatischer und spannender wurde. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen!

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