Samstag, 21. Juni 2014

Rezension - Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben


Autorin: Sally Koslow

Titel: Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2011

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Sally Koslow wurde in North Dakota geboren, studierte Englisch an der University of Wisconsin und hat für verschiedene Zeitschriften und Magazine gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Manhattan.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Molly schwebt als Geist über ihrem eigenen Begräbnis und ist gar nicht zufrieden. Das hatte sie sich anders vorgestellt! Ein bisschen idyllischer und erbaulicher hätte es schon sein dürfen...und was machen eigentlich die vielen Leute hier, mit denen sie zu Lebzeiten kein einziges Wort gewechselt hat? Eins steht für Molly jedenfalls fest: Sie will noch nicht endgültig ins Jenseits verschwinden. Sie muss doch wissen, was aus ihrer kleinen Tochter wird, aus ihrer lebensuntüchtigen Schwester, ihrer besten Freundin, ihrem untreuen Ehemann – und ihrem Geliebten. Hinzu kommt, dass sie sich an die genauen Umstände ihres Todes nicht erinnert. Sie hatte einen Unfall mit dem Fahrrad, aber wie kam es dazu? Offenbar ging nicht alles mit rechten Dingen zu, denn ein Detective der New Yorker Polizei ermittelt.


Meine Meinung:
Beim Stöbern auf einem Bücherbummel fiel mir dieses Buch in die Hand. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es in meine Büchertasche, denn es hörte sich doch interessant an.
Wer hat sich nicht schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn man nach dem Tod beobachten kann, wie es im der Leben der Familienmitglieder weiter geht.
Molly Marx hat uns an ihren Beobachtungen teilnehmen lassen. Sie bemerkt, dass sie sich ihre Beerdigung beispielsweise ganz anders vorgestellt hat, vor allen Dingen nicht so früh. Denn sie war erst 35 Jahre alt, als sie auf sehr mysteriöse Weise ums Leben kam.
In der Geschichte wechselt die Autorin die Zeiten. Mal erinnert sich Molly an lange Vergangenes oder an vor kurzem Geschehenes, dann wieder lesen wir, was die Hinterbliebenen ohne sie machen. Letzteres fand ich persönlich viel  interessanter. Denn ein junger Detective der New Yorker Polizei glaubt nicht an einen Selbstmord und möchte die Wahrheit ermitteln. Mich interessiert das ebenfalls und manchmal wurde ich richtig ungeduldig, wenn Molly wieder über Vergangenes berichtete. Hauptsächlich ging es dabei um ihre Ehe und ihren Geliebten.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Molly zu Lebzeiten nett gefunden hätte, aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass mir ihr Mann sehr unsympathisch war und seine Mutter ebenfalls.
Die Zwillingsschwester Lucy und die beste Freundin Brie konnte ich wirklich gut leiden und ich fand es auch sehr interessant, was sie so alles für Molly gemacht haben.
Wie erwähnt, wollte ich unbedingt wissen, weshalb Molly mit dem Fahrrad verunglückt ist und habe deshalb das Buch nicht aus der Hand legen können. Mehr werde ich dazu hier aber nicht schreiben.

Fazit:
Mich hat das Buch berührt und ich möchte es gerne weiterempfehlen. Es hat mich zum Lachen gebracht, aber ich hatte auch mal  ein paar Tränen in den Augen. Auf jeden Fall ist es in meinen Augen als Urlaubsroman geeignet.

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