Montag, 21. Juli 2014

Rezension - Wanderer. Sand der Zeit

Autorin: Amelie Murmann

Titel: Wanderer. Sand der Zeit

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook

erschienen: 3. Juli 2014

Seiten: 249

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Impress
zu kaufen: klick hier

Über die Autorin:
Amelie Murmanns Liebe zu Jugendromanen begann mit einem Jungen, der überlebte, und festigte sich endgültig mit einem Mädchen, das in Flammen stand. Um diese Liebe mit der Welt zu teilen, eröffnete sie 2010 ihren eigenen Buchblog, und begann kurz darauf mit dem Schreiben. Amelie lebt mit ihrer Familie und ihren über vierhundert Büchern in Moers. Wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder bloggt, studiert sie Lehramt an der Universität Essen. "Wanderer. Sand der Zeit" ist ihr Debütroman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Lebenstraum der sechzehnjährigen Emilia lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: »Palaestra Viatorum« – die renommierte Internatsschule, in der nur die Besten der Besten aufgenommen werden. Leider hapert es in Emilias sonst perfektem Zeugnis an der Kunstnote, auf die gerade diese Schule ganz besonderen Wert zu legen scheint. Doch dann trifft Emilia ausgerechnet in einer Kunstgalerie auf Max, den stellvertretenden Schulsprecher der Institution, und zwar nachdem er gerade durch ein modernes Gemälde gesprungen ist... Emilia traut ihren Augen nicht. Als sie dann noch Visionen ihrer eigenen Zukunft bekommt, scheint sich plötzlich nicht nur Max, sondern auch die Palaestra für sie zu interessieren – und lädt sie zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung ein.

Meine Meinung:
Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch bei Vorablesen.de und habe zur Leseprobe meinen Eindruck geschrieben: "Manchmal vergesse ich doch tatsächlich, dass ich nur eine Leseprobe vor mir habe. So war es auch bei diesem Buch. Ich war sofort gefesselt und es tat mir leid, dass ich nicht mehr lesen konnte. Emilia kann Personen sehen, die auf einmal in einem Raum auftauchen und sie hat merkwürdige Visionen bzw Träume. Max, der junge Mann, der durch ein Bild im Museum auftauchte, ist überrascht, dass Emilia ihn sehen kann. Außerdem möchte sie unbedingt auf das Internat, das er selber besucht. Sie weiß allerdings nicht, dass dort sehr viele junge Leute mit besonderen Fähigkeiten sind. Der Anfang könnte auch zu anderen Büchern gehören, unentdeckte Talente und Leute, die das merken. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt und nun bin ich neugierig, wie sich die Geschichte weiter entwickelt."
Deshalb war ich begeistert, dass ich sehr schnell danach das ganze Buch lesen konnte und ich kann vorab schon mal sagen: Dieses Jugendbuch hat mich älteres Semester gefesselt und in seinen Bann gezogen.

Aber bevor es so richtig spannend wurde, konnte ich erst einmal über die Probleme der Schüler lesen, die gerne die Schule wechseln wollen und dafür einen bestimmten Notenschnitt haben müssen. Das alleine reicht aber nicht, es müssen zusätzlich noch Prüfungen bestanden werden, bevor die Entscheidung fällt, wer dort aufgenommen und vielleicht sogar noch ein Stipendium erhalten wird. Emilia und Max kannte ich ja schon durch meine Leseprobe. Beide waren mir sofort sympathisch, aber ganz besonders gut konnte ich Kit leiden, die herzerfrischend mit Emilia einiges durchgemacht hat. Allerdings waren das nicht unbedingt die vorbereiteten Prüfungen, denn genau in dieser Woche schlitterten die Mädels so richtig ins Abenteuer. darauf werde ich jetzt aber nicht genauer eingehen, denn dadurch könnte ich vielleicht zu viel verraten.

Dieses Buch ist der Debütroman der Autorin und ich bin der Meinung, dass er ihr sehr gut gelungen ist. Da ich bestimmt die Fortsetzung lesen werde, von der ich doch sehr hoffe, dass es sie geben wird, kann ich mit Sicherheit auch die Entwicklung des Schreibstils beobachten. Ich fand das Buch sehr flüssig und fesselnd geschrieben. Allerdings erinnerten mich viele Satzstellungen an den Stil jüngerer Leute, was jetzt nicht schlecht sein muss. Aber ausgefeilter wäre es dann doch noch besser. Die Überschriften der einzelnen Kapitel haben mich manchmal Schmunzeln lassen, ich fand sie sehr originell.

Ich erwähnte schon, dass ich die Protagonisten sehr sympathisch fand, aber auch die anderen jungen Leute um Emilia herum mochte ich gut leiden. Amelie Murmann hat es bestens verstanden und allen ganz natürliche Charaktere zugeordnet. Es wirkte keine Beschreibung der Person extrem übertrieben. In manchen Büchern möchte ich Beteiligte schon mal schütteln und meine Meinung sagen. Aber das war diesmal überhaupt nicht der Fall.

Das Buchcover möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn ich finde sehr ansprechend und zu dem Inhalt des Buches passend.

Fazit:
Ein weiteres Jugendbuch, das auch Erwachsene begeistern wird. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und warte auf die Fortsetzung, denn eigentlich MUSS es eine geben, ich sage nur "Und doch"

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen