Donnerstag, 16. Oktober 2014

Rezension - Die Honigprinzessin


Autorin: Julia Drosten

Titel: Die Honigprinzessin

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Februar 2014

Seiten: 389

Altersempfehlung: Erwachsene







Das Autorenpaar Horst und Julia Drosten lebt im schönen grünen Münsterland und hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß, macht den beiden die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker, sahen einem Landschlachter über die Schulter oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Alina beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammenstößt, ahnt sie nicht, dass der Unfall ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Plötzlich muss die erfolgreiche Marketingmanagerin zehn stechlustige Bienenvölker versorgen. Obendrein glaubt Sven, der gut aussehende Sohn des Unfallopfers, dass sie seinen Vater ködern will. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt …


Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch, das mir in der Hauptsache viele Informationen über die fleißigen Bienen beschert hat. Als Honigliebhaberin fallen mir immer wieder Bienenhäuser auf, wenn ich zum Beispiel auf Fehmarn bin, wo ich immer den besonders leckeren Rapshonig kaufe. Auch auf Kreta, wo ich gerade war und es den leckeren Thymianhonig gibt, sind mir die Bienenkästen aufgefallen. Jetzt weiß ich aber auch, weshalb sie bunt sind. Ich fand es ungemein interessant, denn in dem Buch konnte ich ein ganzes Jahr das Leben der Bienen verfolgen und habe auch vieles über die Gefahren gelesen. Einiges habe ich schon mal gelesen und es hat mich sehr gefreut, dass Georg sich für seine Bienen eingesetzt hat.

Das Autorenehepaar Julia und Horst Drosten hat in diesem Buch ein sehr ernstes Thema aufgegriffen und damit es nicht zu "langweilig" wird mit einer Romanze verbunden. Diese Geschichte spielt sich genauso in vielen Büchern ab. Anscheinend lieben Autoren Protagonisten, die einfach nicht miteinander reden, wenn Probleme auftreten oder sie sich ihren Teil nur denken und nicht nachfrage, wie es tatsächlich verhält. Ich stecke ja sehr oft mitten drin in den Geschichten und manchmal schimpfe ich laut und möchte einige Beteiligte mal kräftig schütteln. Obwohl ich Alina ganz gut leiden konnte, war ich nicht immer mit ihren Entscheidungen einverstanden und sie machte es mir wirklich sehr schwer. Ganz böse habe ich geschimpft, als ein Geheimnis gelüftet werden sollte und immer wieder das Telefon dazwischen kam. Man sieht, ich tauche dort ein und bin so richtig dabei. Ob einer verwundert geguckt hätte, wenn er meine Aussage: Menno, nun sag es doch endlich gehört hätte? Freundlich habe ich es bestimmt nicht gesagt. Lach, aber ich werde hier ganz bestimmt nicht verraten, worum es da ging.

Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen und da mich das Thema so sehr interessierte und ich außerdem wissen wollte, wie sich die Romanze denn nun entwickelt, habe ich das Buch sehr zügig durchgelesen. Die Beteiligten fand ich nämlich alle sehr interessant beschrieben und dabei merkte ich, dass heute wohl ganz andere Redewendungen benutzt werden, als zu meiner Zeit.
Nicht jeder der Beteiligten hat meine volle Sympathie erhalten, aber das muss es ja auch nicht. Alina hat in meinen Augen die größte und angenehmste Wandlung durchgemacht. Ich fand aber auch alle Personen mit den zugeordneten Charakteren sehr realistisch.

Ich möchte vorsichtshalber an dieser Stelle noch einmal erwähnen, damit keiner auf die Idee kommt, ne, das Buch interessiert mich wohl nicht, weil ich hier geschrieben habe, dass ich in der Hauptsache über Bienen informiert wurde, dass dieses Buch eine wunderbare Kombination ist. Die Bienen spielen schließlich eine wichtige Rolle in der Geschichte und wo kann man neben einer netten Romanze auch noch so viel wirklich interessantes und wissenswertes lesen. Ich finde es sehr gut gelungen!


Fazit:
Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, zum einen gibt es viel wissenswertes über Bienen und die Beteiligten haben mich auch öfter zum Schmunzeln gebracht, wenn ich nicht gerade schimpfen musste.

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