Samstag, 18. Oktober 2014

Rezension - Weibersommer


Autorin: Heike Wanner

Titel: Weibersommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Februar 2013

Seiten: 344

Altersempfehlung: Erwachsene

zu kaufen: klick hier



Die Autorin Heike Wanner...
... wurde vor vielen Jahren in Dortmund geboren
... hat in Kempten / Allgäu BWL studiert 
... lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden
... schreibt seit 2008 erfolgreich heitere Frauenromane
... war mit "Weibersommer" sogar schon mal auf Platz 33 der Bestsellerliste
... hat auch noch einen "richtigen" Beruf bei einer großen deutschen Airline
... entspannt sich am liebsten bei einem Buch und einem Glas Wein vor dem Kamin
... liebt es außerdem zu reisen, zu kochen, zu backen und ein wenig Sport zu treiben
... hat die besten Ideen für neue Bücher beim wöchentlichen Hausputz
... wird von der Agentur "Scripts for Sale" / Frankfurt vertreten
... freut sich über jedes Feedback zu ihren Büchern

Diese Informationen habe ich der Homepage von Heike Wanner entnommen, wer mehr wissen möchte, kann die Seite gerne anklicken


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die drei Cousinen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie haben nicht viel gemeinsam − nur den Namen Marie, den sie von ihrer geliebten Großmutter bekommen haben. Doch als sie einen Bauernhof im Allgäu erben, machen sich die drei Frauen in einem alten VW-Käfer auf den Weg. Enthusiastisch tauschen sie ihre Stöckelschuhe gegen Gummistiefel und merken bald: Ein Bauernhof macht noch keine drei Freundinnen. Erst ein kleines Bündel Briefe, die von einer außergewöhnlichen Liebe erzählen, zeigt den drei Maries, wie schön so eine „Familienbande“ sein kann, und offenbart ein streng gehütetes Familiengeheimnis.

Meine Meinung:
Das war ein wunderschönes Buch, das sich auch bestens an einem Herbsttag lesen lässt.
Die drei Cousinen konnten unterschiedlicher nicht sein, Lou ist eine erfolgreiche Innenarchitektin und hat eigentlich etwas anderes im Sinn, als ihren Urlaub auf dem Lande zu verbringen und dort ausgerechnet noch den Hühnerstall zu säubern. Anne, Mutter von drei Kindern fühlt sich sehr von ihrem arbeitswütigen Mann vernachlässigt und sieht die Zeit als angenehme Abwechslung und entwickelt sich sogar zu einer perfekten Melkerin. Marie-Luise, die einzige die ihren gesamten Namen nutzt, hat als kleine Buchhändlerin jede Menge Probleme, sei es die künftige Nachbarschaft eines großen Buchhandels oder ihr Singledasein.
Es hat mir sehr viel Spaß bereitet zu lesen, wie diese drei Frauen dort klar kamen. Lou muss vor dem Hahn flüchten, der ihre tollen Stadtschuhe wohl nicht leiden konnte. Als Anne sich wie verrückt freute, dass sie melken kann, erntete sie einen verständnislosen Blick der Kuh. Aber es war nicht immer eitel Sonnenschein bei den Frauen, rumgezickt wurde auch reichlich und manche bekam einen Spiegel vors Gesicht gehalten.  Überraschend kam dann auch noch Mia, die Tochter von Anne zu Besuch und musste feststellen, dass ihre Tanten sich an dem Anblick eines jungen Mannes zu sehr erfreuen. Es gab so viele Situationen, die so humorvoll geschildert wurden und ich musste öfter schmunzeln und auch laut lachen. Ich sage nur Zahnseide, aber wer wissen will, was ich damit meine, sollte das Buch lesen, denn ich werde jetzt nichts mehr verraten.

Heike Wanner hat einen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt und mich auch an das Buch gefesselt hat. Denn die Erlebnisse auf dem geerbten Bauernhof wurden wirklich sehr interessant und humorvoll geschildert. Als dann die Frauen  die Briefe fanden, war ich ebenfalls neugierig und gespannt, was drin stand. Das war noch ein zusätzlicher Highlight in der ganzen Geschichte. Erstaunlich, was diese Briefe alles offenbarten und auch an Gefühlen hervorrufen konnten.
Am Ende habe ich das Buch auch mit einem großen Seufzer zur Seite gelegt. Es  hat sich alles so entwickelt, wie ich es mir gewünscht hatte.

Das Buchcover hat mich eigentlich dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. Auf dem Bild ist es nicht so richtig zu erkennen. Die Tasse ist ausgestanzt und das Bild befindet sich auf der ersten Seite des Buches.

Fazit:
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter. Es lässt sich wunderbar zu jeder Jahreszeit lesen und bereitet reichlich Lesevergnügen

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