Dienstag, 25. November 2014

Rezension - Ein Geschenk von Bob


Autor: James Bowen

Titel: Ein Geschenk von Bob

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 8. Oktober 2014

Seiten: 184

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



James Bowen ist ein Straßenmusiker aus London. Er fand Bob, den Streuner, im Frühling 2007. Seitdem sind die beiden Freunde unzertrennlich. Inzwischen sind mehrere Bücher erschienen, die in mehreren Sprachen übersetzt wurden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Winter 2010 ist ungewöhnlich hart in England. Im Dezember gibt es heftige Blizzards, selbst in London liegt Schnee und es ist bitter kalt- schlechte Voraussetzungen für einen Straßenmusiker! Schon bald wird das Geld knapp. Während die Londoner hektisch und spürbar in Feierstimmung durch die vorweihnachtlich erleuchtete Innenstadt hasten, ringt James um seine Einkünfte, um wenigstens Strom und Gas zu bezahlen. Ganz zu schweigen von Weihnachten, das er eigentlich noch nie mochte. Er ist der Verzweiflung nahe, doch wie so oft wird Bob ihn überraschen ...

Meine Meinung:
In diesem Buch hat James Bowen etwas ausführlicher beschrieben, wie es ihm und Bob in dem besonders kalten Winter ergangen ist.  Einiges kommt dem Leser bereits bekannt vor, aber dieses Buch passt so wunderschön zur Weihnachtszeit.
James und Bob leiden sehr unter dem harten Winter und James weiß nicht, ob er genügend Geld zusammen bekommt, damit die beiden warme und gemütliche Weihnachten in ihrer Wohnung feiern können. Aber passend zur Weihnachtszeit lernen sie auch eine andere Seite der Menschen kennen. Nicht alle hetzen durch die Straßen, um möglichst viel noch einzukaufen. Besonders die Stammkunden von James zeigen, wie sehr sie die beiden mögen und James hat daraufhin eine Idee, die er mit viel Freude umsetzt. Begeistert war ich auch wieder von Bob, zu gerne hätte ich ihn gesehen, wie er den Tannenbaum zurecht rück oder auch James verteidigt.  Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Kater durch eine besondere Fügung zu James gekommen ist und die Aufgabe von oben bekommen hat, ihm lange und hilfreich zur Seite zustehen.
Zu gerne würde ich die beiden ja mal in London sehen, aber es ist schwer, genau zu dem richtigen Zeitpunkt dort zu sein, wo sie sich manchmal aufhalten. Also erfreue ich mich an den Büchern und hoffe, dass es noch einige geben wird, in denen ich erfahre, was die beiden weiterhin so treiben.

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut. Gerne hätte ich Bob aber auch im Mäntelchen gesehen.

Fazit:
Das ist ein Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehle. Natürlich kann es zu jeder Jahreszeit gelesen werden, aber jetzt eignet es sich hervorragend für den Gabentisch.

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