Sonntag, 28. Dezember 2014

Rezension - Hoffnung auf Kirschblüten


Autorin: Katrin Koppold

Titel: Hoffnung auf Kirschblüten

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 19. Dezember 2014

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene



"Wenn du an eine Weggabelung kommst, geh einfach drauf zu". Dieses Zitat aus dem Film "360°", das die Autorin ihrem Debutroman "Aussicht auf Sternschnuppen" vorausgestellt hat, trifft ihre Lebensphilosophie ziemlich genau. Nicht lange zaudern, Neues ausprobieren, auch wenn man sich dabei blaue Flecke holt, Risiken eingehen, Visionen haben! Nach Abitur und Studium ist Katrin Koppold viel gereist, hat die Welt erkundet, als Fitnesstrainerin, Journalistin, Mode- und Kosmetikdarstellerin und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sie den Mann ihrer Träume kennen gelernt hat und sesshaft geworden ist. Heute lebt sie mit ihrer Familie und den Katzen Merlin und Fiona in einem Häuschen in der Nähe von München. Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ...

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mia fährt vor Weihnachten mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

Meine Meinung:
Diesmal habe ich am Ende das Buch mit einem Lächeln zur Seite gelegt und war so richtig zu frieden. Nun hat auch die vierte Tochter der Familie Baum ihren Weg gefunden und ich glaube dieses Buch hat mir von allen am besten gefallen.

Mia erwacht im Krankenhaus nach einem schweren Verkehrsunfall und gerade am Anfang fand ich es sehr geheimnisvoll, denn ich wusste nicht, was genau passiert ist und wie es Rik geht. Aber ich war ganz auf der Seite von Mia, die einen Abschluss von allem suchte und habe sie gerne nach Paris begleitet. Dort hat sie nicht nur sehr sympathische Menschen gehabt, die sich um sie kümmerten, sie hat dank Noah auch viele schöne Seiten von Paris kennen gelernt. Da ich vor nicht allzu langer Zeit mal wieder in Paris war, konnte ich viele Wege so wunderbar nachvollziehen.

Katrin Koppold hat mit diesem Buch einen wirklich gelungenen Abschluss der Familienserie geschrieben. Ich war manches Mal gegenüber einiger Töchter sehr kritisch, aber jetzt habe ich sie alle in mein Herz geschlossen. Die anderen Beteiligten, denen Mia in Paris begegnet ist, fand ich ebenfalls sehr sympathisch. Über Vincent musste ich öfter lächeln und Nina war dann doch nicht so, wie ich anfangs dachte. Nun und Noah haben Mia und ich ja zu verdanken, dass wir von Paris ganz andere Stellen kennen lernten. Ich steckte hinterher wie Mia in der Zwickmühle und wusste zunächst auch nicht, wofür ich mich entschieden hätte. Was ich damit meine? Verrate ich nicht, es soll jeder selber lesen ;)

Alle Buchcover dieser Serie gefallen mir ausgesprochen gut und lägen sie auf einem Büchertisch würden sie mich auf jeden Fall dazu verführen, die Bücher in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen.

Fazit:
Dieses Buch hat mich sehr berührt und mich zum Lachen angeregt, aber auch nachdenklich gemacht. Auf jeden Fall empfehle ich es gerne weiter, weise aber auch darauf hin, dass es wirklich gut wäre, wenn alle Bücher in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

1. Aussicht auf Sternschnuppen
2. Zeit für Eisblumen
3. Sehnsucht nach Zimtsternen
4. Hoffnung auf Kirschblüten

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