Montag, 26. Januar 2015

Rezension - Die Goldschmiedin


Autorin: Sina Beerwald

Titel: Die Goldschmiedin

Genre: Historischer Roman

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2007

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Die Autorin Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit ihren erfolgreichen historischen Romanen einen Namen gemacht. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann dies auf ihrer Seite lesen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren.

Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch Mordsmöwen von Sina Beerwald gelesen hatte, war ich neugierig auf einen historischen Roman von ihr.
Mit diesem Buch wurde ich in das Jahr 1742 nach Augsburg entführt und mir wurde Einblick in das Leben und Werken eines Goldschmiedes gewährt. Natürlich wäre das jetzt nicht so interessant, wenn es nicht eine spannendes Geschichte drumherum gegeben hätte.
Die Autorin hat sehr gut das Leben zu der damaligen Zeit beschrieben. Ich hatte das Gefühl, ebenfalls in Augsburg zu sein und kam mir als heimliche Beobachterin von Juliane vor. Allerdings kam mir manches nicht so glaubwürdig vor und die Umwandlung von Frau in Mann ist ebenfalls etwas, was in vielen Büchern immer wieder vorkommt. Aber trotzdem hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, ob Juliane es schafft und der Auftrag ausgeführt werden kann. Außerdem wollte ich wissen, wer diese Briefe oder Nachrichten schreibt und wer sich hinter bestimmten Personen versteckt. Von manch einer Enthüllung war ich dann auch  sehr überrascht, aber darüber kann ich hier jetzt nicht mehr schreiben, ohne etwas zu verraten.

Fazit:
Wenn ich nun ganz ehrlich sein darf, dann hat mir Mordsmöwen wesentlich besser gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch von Ahoi und seinen Kumpanen.

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