Sonntag, 8. Februar 2015

Rezension - Die Tränen der toten Nonne


Autorin: Roxann Hill

Titel: Die Tränen der toten Nonne

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2013

Seiten: 266

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der zweite Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Eine angehende Nonne wird auf bestialische Weise ermordet. Die Umstände ihres Todes deuten darauf hin, dass sie kein Zufallsopfer war. Ex-Polizistin Anne Steinbach und der Priester Paul Wagner werden von der Kirche mit dem Fall beauftragt. War die Tote tatsächlich eine Heilige, wie alle behaupten? Oder führte sie ein Doppelleben? Trotz privater Probleme und der zunehmend drängenden Frage nach ihrer Beziehung zueinander, lassen Anne und Paul nichts unversucht, um den Schuldigen zu identifizieren. Lange tappen sie im Dunkeln. Zu lange. Denn als sie beginnen, die Zusammenhänge zu erahnen, stehen sie schon längst im todbringenden Visier des skrupellosen Täters, dem jedes Mittel recht ist, um unerkannt zu bleiben.

Meine Meinung:
Achtung, dieses ist das zweite Buch über das Ermittlerduo und es könnte Spoiler beinhalten. Auf jeden Fall sollte zuerst das erste Buch gelesen werden. Zusammenhänge werden dadurch besser verstanden und ich werde hier auch Personen erwähnen, die im ersten Buch schon aufgetreten sind.

Im ersten Buch habe ich einiges aus dem Privatleben von Anne erfahren und diesmal wurde daran angeknüpft und ich als  Leserin lernte Yannik kennen, der sich allerdings bei mir überhaupt nicht beliebt machte und ich konnte einiges im Verhalten von Anne nachvollziehen und verstehen. Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wenn ich neben der Haupthandlung des Buches die Protagonisten auch im privaten Bereich erlebe. Im ersten Buch konnten wir Leser ja schon das Knistern zwischen Anne und Paul wahrnehmen und nun feststellen, dass Paul damit arge Probleme hat. Anne wollte in dem neuen Fall unbedingt mit ihm  zusammen arbeiten, aber Paul hatte große Hemmungen.
Ganz besonders gefreut hat es mich, dass Lorenzo und Satorius wieder beteiligt waren, die beiden finde ich sehr liebenswert und über manchen Dialog mit den beiden musste ich lächeln.
Wie auch schon im ersten Fall von Anne und Paul finden die zwei bei ihren Nachforschungen zufällig noch etwas anderes heraus, womit ich jetzt nicht so unbedingt gerechnet hätte.
Nun, auf jeden Fall schaffen Anne und Paul es auch diesmal, dass sie zusammen geschlagen werden und sich ziemlich schnell wieder erholen, etwas verwundert bin ich schon darüber. Überhaupt finde ich, dass dies nicht unbedingt sein müsste, es reicht schon, dass immer wieder Personen vor ihrem Tod noch gequält werden.
Aber eins hat meine Zustimmung gefunden, wer hat sich das insgeheim nicht schon mal gewünscht: eine wirklich unangenehmen Person so richtig zu bestrafen. Was ich nun damit meine, das muss nun jeder selber  herausfinden.
Auch diesmal wird die Geschichte in Ich-Form aus Sicht von Anne erzählt, was ja auch immer den Vorteil hat, dass ich als Leserin gleichzeitig mit den Gedanken von ihr betraut werde.

Fazit:
Auch das zweite Buch hat mich gefesselt, obwohl bei kritischer Betrachtung einiges nicht so ganz glaubwürdig erschien, aber das ist eben die Phantasie- Freiheit des Autors.

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