Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension - Squids - Die phantastische Reise des Jake Forrester

Autor: Leo Aldan

Titel: Squids - Die phantastische Reise des Jake Forrester

Gerne: Fantasy,Science Fiction

Version: eBook

erschienen: 29. Januar 2015

Seiten: 744

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BookRix


Abenteuerromane sind die Leidenschaft von Autor Leo Aldan: spannend, phantastisch, romantisch - und manchmal auch ein bisschen schräg. Zunächst war es die Wissenschaft, die ihn rief. Er studierte Biologie und promovierte in Biochemie. Er lebte 20 Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er sich in der AIDS-Forschung mit über 25 Publikationen profilierte. Er startete zwei Biotech-Unternehmen und patentierte zwei seiner Erfindungen. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Gedichte. 2011 kehrte er nach Deutschland zurück und vollendete seine ersten Romane, darunter den Western "Die Todesfalle am Gravel Creek" und den phantastischen Abenteuerroman "Squids".

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stell Dir vor, Du erwachst in völliger Dunkelheit. Stell Dir vor, Du weißt nicht, wo Du bist - Sie haben Dich entführt ... Du kannst nicht entkommen ... und Du weißt nicht, wo die Reise hingeht ... Der junge Astrophysiker Jake ahnt, dass er kurz davor steht, die spektakulärste Entdeckung in der Geschichte der Wissenschaft zu machen. Sie ist zum Greifen nah. Da verliert er buchstäblich den Boden unter den Füßen - und stürzt in die Tiefe. Auf einem fremdartigen Schiff kommt er wieder zu sich. Als Gefangener. Niemand spricht mit ihm. Niemand beantwortet seine Fragen, doch er weiß, sie beobachten ihn. In seiner Verwirrung ist ihm die hübsche Myriam Halt und Rätsel zugleich. Ist auch sie eine Gefangene? Oder ein Köder? Als er endlich »entlassen« wird, erkennt er, dass Freiheit zu einer Illusion geworden ist. Er muss sich in einer exotischen Welt zurechtfinden - ein Paradies voller Geheimnisse und lauernder Gefahren. Aber je mehr Antworten er findet, desto mehr neue Fragen stellen sich, bis er eines Tages auf die schockierende Wahrheit stößt ...

Meine Meinung:
Am liebsten lese ich ja Krimis und historische Bücher, aber ich habe auch erwähnt, dass ich offen für andere Genre bin. So wagte ich mich dann an ein Buch des Genre Science Fiction. Und ich muss gestehen, das Buch hat widerstrebende Gefühle in mir ausgelöst. Vielleicht kennt das auch jemand: in meiner Jugend habe ich Filme gesehen, die sehr spannend waren, mich aber auch aufgeregt haben und manchmal bin ich eine Weile aus dem Zimmer gegangen und erst zurück gekommen, wenn sich das Ende des Filmes ankündigte. So hatte ich dann Anfang und Ende gesehen, was mir vollkommen reichte. Bei diesem Buch war ich hin und her gerissen, denn es war ungemein spannend erzählt. ich ahnte aber oft, was passieren wird und das war auch aufregend. Ich kam in arge Versuchung entweder das Buch ganz zur Seite zu lesen oder Seiten zu überspringen. Tapfer bin ich dann aber am Ball geblieben und habe wirklich alles ohne großartige Unterbrechungen gelesen.
Die Geschichte ansich fand ich jetzt nicht so ungewöhnlich, schließlich bin ich als Kind mit der Serie Raumschiff Enterprise aufgewachsen und habe damals schon viele phantastische Reisen kennen gelernt.

Der Protagonist Jake war mir sofort sympathisch und ich hätte in der Situation wohl genau wie er reagiert. Man stelle sich vor, nach einem Sturz findet man sich in einer ganz fremden Umgebung wieder. Die Bewohner sind der Meinung, dass sie selber hochintelligent sind und Jake zu den Lebewesen gehört, die dumm und widerspenstig sind. Dabei hat Jake in meinen Augen völlig normal reagiert und so manches Mal hätte ich seinen Rettern gerne meine Meinung gesagt. Jake lernt in der fremden Umgebung viele Menschen kennen, die ihm und mir gleichermaßen sympathisch und unsympathisch sind.

Der Autor Leo Aldan hat eine wirklich fantasievolle Geschichte geschrieben. Allen Beteiligten hat er sehr interessante Charaktere zugeordnet. Vor allem die Squids haben mich begeistert, alles passt so wunderbar. Man könnte sie auch in anderen Ländern finden, denn solche Typen gibt es überall. Nur eins hat mich etwas gestört, das waren die ungewöhnlichen Namen der Oktoftewiltabinen und Begriffe, aber ich habe dann einfach über sie hinweg gelesen, es war mir einfach zu mühsam sie jedes Mal richtig zu lesen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Im Wechsel wurden über verschiedene Schauplätze geschrieben. Mal war ich bei Jake und mal bei Myriam, die er dort kennen und lieben gelernt hatte. Dadurch erhöhte sich die Spannung auch immer wieder. Mehr möchte ich vom Inhalt des Buches aber nicht erzählen.

Ich erwähnte ja schon, dass es Szenen gab, die ich mir selber gerne erspart hätte. Es wurde sehr viel gekämpft und immer wenn Jake dachte, nun wird alles gut, passierte etwas anderes. Die Spannung und Aufregung für mich ließ einfach nicht nach. Trotzdem habe ich das Buch nicht zur Seite gelegt, weil ich einfach auch zu neugierig war und auf eine Ende hoffte, was mir persönlich gefällt und den Gefallen hat der Autor mir dann auch getan.

Fazit:
Obwohl mir das Buch gefallen hat, werde ich jetzt wohl doch kein Fan dieses Genre werden. Empfehlen kann ich das Buch aber auf jeden Fall. Zumal es viele Parallelen zu Menschen, Verhalten und Geschehnissen zu dem realen Leben aufweist.

Ich möchte mich recht herzlich bei Leo Aldan bedanken, ohne seine Anfrage hätte ich mich wahrscheinlich nicht an dieses Buch gewagt und so einige spannende Lesestunden verpasst.

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