Montag, 8. Juni 2015

Rezension - Die Rebellin von Koron



Autorin: Susanne Esch

Titel: Die Rebellin von Koron

Genre: Fantasie

Version: eBook und broschiert

erschienen: 4. Juni 2014

Seiten: 315

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Susanne Esch wurde am 2.4.1967 in Höchst geboren, das heute zu Frankfurt am Main gehört. Sie besuchte die August-Gräser-Grundschule in Schwanheim sowie das Carl-Schurz-Gymnasium in Sachsenhausen und beendete ihre Schullaufbahn 1986 mit dem Abitur. Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Restaurantfachfrau, und auch bis zur Geburt ihres ersten Kindes 1995 in diesem Beruf gearbeitet. Inzwischen ist sie Mutter von vier Kindern und managt ihre kleine Großfamilie alleine.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kayana und ihre Schwester Mikaila wachsen in einer patriarchalisch geführten Domäne im Lande Koron auf. In der von Männern dominierten Welt haben Frauen eine untergeordnete Stellung. Nach einem Übergriff des eigenen Vaters fliehen die Mädchen und schließen sich einer Söldnertruppe an. Obwohl sie nun ein Leben unter Männern führen, verlieren sie ihr Ziel, Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, nie aus den Augen. Ein spannender Roman der Frankfurter Autorin Susanne Esch, der mit viel Gefühl die Geschichte einer Frau erzählt, die sich unter Männern behaupten muss.


Meine Meinung:
Ich weiß nicht, wann sich die Geschichte abspielt, aber sie ist jederzeit und in vielen Ländern möglich gewesen. Schon immer wurden die Frauen unterdrückt und von Männern einfach nur benutzt, um ihre Gelüste zu erfüllen. Es gab natürlich immer wieder vernünftige Männer, die Frauen gleichwertig behandelten und wussten, was sie wirklich können. Aber vielfach wurden die wissenden Frauen von oft dümmeren Männern verurteilt und unterdrückt. Es gab auch immer wieder Frauen, die ihr Schicksal nicht hinnehmen und dies ändern wollten.

Kay und ihre Schwester Mika wurden von ihrem Vater sehr schlecht behandelt und sahen nur noch den Ausweg in die Flucht. Was bliebt ihnen anderes übrig, als sich für Männer auszugeben. Ich konnte als Leserin nun eine abenteuerliche Zeit miterleben.
Ich fand es erstaunlich, dass sie sich so lange unerkannt in der Männertruppe bewegen konnten. Als Frau stellt man sich schon reichlich Probleme vor, aber es gibt ja genügend Frauen,die sehr lange brauchen, bis sie auch einen fraulichen Körper haben. Allerdings besaßen die beiden Mädchen besondere Fähigkeiten und schienen dadurch die Männer auch ablenken zu können.
Auf jeden Fall hat mich die Geschichte sehr gefesselt.  An mehreren Stellen hatte ich Tränen in den Augen, mal, weil es besonders traurig war oder es mich aus einem anderen Grund sehr berührt hat. Aber auch ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.
Die Protagonistinnen Kay und Mika habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und fand es toll, sie zu begleiten, denn das Gefühl hatte ich mal wieder beim Lesen. Interessant war natürlich auch die Entwicklung der beiden jungen Mädchen auf dem Weg zur Frau.
Ich hatte allerdings Probleme mit den ungewöhnlichen Namen und wenn man mich jetzt fragen würde, wer gehörte zu der Truppe, dann kann ich nur sehr wenige nennen. Klar Hadaro und Weylon, aber dann habe ich meine Schwierigkeiten. Allerdings hat es meinen Lesefluss nicht gestört

Susanne Esch hat die Geschichte im Bereich der Fantasy eingeordnet, aber es gibt sehr viel realistisches. Ich fand die Geschichte sehr gefühlvoll und fesselnd geschrieben, vor allem kann sie einen nachdenklich machen.

Fazit:
Ein weiteres Buch der Autorin, das ich gerne gelesen habe und ebenfalls weiter empfehle.

Ich möchte mich vielmals bei Susanne Esch bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht und zur Verfügung gestellt hat. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann den Weg zu ihren Büchern gefunden hätte. Jetzt kenne ich sie und die Bücher und werde in Zukunft auf Neuerscheinungen achten.

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