Dienstag, 2. Juni 2015

Rezension - Der Engelsbaum


Autorin: Lucinda Riley

Titel: Der Engelsbaum

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 8. Dezember 2014

Seiten: 640

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann



Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren und schrieb ihr erstes Buch als sie 24 Jahre alt war.  Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern an der Norfolk Küste im Osten Englands und auch in Südfrankreich.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...

Meine Meinung:
Ich hatte mir schon länger vorgenommen, mal ein Buch der Autorin zu lesen, denn die Buchcover fand ich alle sehr ansprechend. So landete dieses auf meinem Reader und sollte im Urlaub gelesen werden.
Ich möchte gleich erwähnen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt war. Es war aber auch eine sehr interessante Geschichte, die ich da zu lesen bekam.
Greta hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren und durch Zufall kommt die Erinnerung zurück. So konnte ich als Leserin erfahren, was sie in ihrem Leben alles bewältigen musste. Sie wurde in den zwanziger Jahren geboren und musste sich zum Ende des ersten Weltkrieges mit Arbeit als Showgirl in einem berüchtigten Theater durchschlagen. Nach und nach lernte ich ihre Geschichte, ihre Freunde und Familie kennen. Leider war mir Greta nicht immer sympathisch, mit so einigen Handlungen war ich gar nicht einverstanden, was später auch Katastrophen auslösen sollten. Cheska konnte ich überhaupt nicht leiden und habe oft geschimpft, wenn ich von ihr las. Aber alle weiteren Beteiligten waren mir sehr  ans Herz gewachsen, ganz besonders David, der wirklich lange ausgehalten hatte. Womit, schreibe ich hier nicht ;) Die Geschichte zeigt dem Leser dann auch mal wieder, dass miteinander reden sehr wichtig ist und Ansprüche nicht zu hoch gesteckt werden sollten. Es würde einiges im Leben erleichtern.
Wenn man ein eBook liest, merkt man nicht immer direkt, wie dick ein Buch ist. Ich meine, ich kann natürlich erkennen, dass es eine lange Geschichte ist, die vor mir liegt, aber bei der Dicke eines Buches hat man es doch ganz anders vor Augen. Auf jeden Fall waren viele Beschreibungen sehr ausführlich und das führte wohl zu der hohen Seitenanzahl. Ich hätte mir dagegen doch ein ausführlicheres Ende gewünscht oder zumindest einen Epilog.

Fazit:
Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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