Dienstag, 28. Juli 2015

Rezension - Ein Engel für Jule


Autorin: Jo Berger

Titel: Ein Engel für Jule

Genre: modernes Märchen

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Juni 2015

Seiten: 264

Altersempfehlung; Erwachsene


Die Autorin Jo Berger schreibt in ihrer Freizeit moderne Liebesromane und Satiren aus dem Leben. Dabei erwärmen ihre Romane nicht nur Herzen, sondern auch Lachmuskeln. Ihre Romanfiguren sind moderne Frauen in den Achterbahnen des Lebens. Die Leser/innen lieben ihren Humor, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger zu ihrer spitzen Federn greift, dann meist um alltägliche Situationen zu beschreiben, die man nur mit einer gehörigen Portion Nutella und jeder Menge Humor übersteht. Die Betriebswirtschaftlerin und Autorin begann 2012 mit satirischen Kolumnen für lokale Online- und Printzeitungen und veröffentlichte 2013 die ersten Satiren aus dem Alltag "Das liegt am Wetter". Sie lebt mit ihrer Familie in Weinheim.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Jule liebt Simon. Und Jule hat nur den einen Wunsch: ihn endlich zu heiraten. Sie ahnt jedoch nichts von seiner zwanghaften Untreue, und fegt alle Zweifel beiseite. Sie will keinen Mr. Grey und keinen George Clooney, sie liebt ihren Simon und er liebt sie. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, werden sämtliche Versuche der Freundinnen, Simons Treiben aufzudecken, von Jule ausnahmslos ignoriert. Da kann nur noch ein Wunder helfen. Aber die gibt es ja nicht.  Oder doch?

Meine Meinung:
Auf der Suche nach einer leichten Lektüre für Zwischendurch habe ich dieses Buch gefunden. Wobei das Buchcover mir sehr geholfen hat, denn es hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Die Kurzbeschreibung las sich ganz interessant und ab und zu möchte frau auch mal an kleine Wunder glauben.

Jule ist total auf Simon fixiert und sieht nicht, was sie eigentlich stutzig machen sollte. Zu oft muss Simon viel und lange arbeiten. Obwohl sie schon zwei Jahre befreundet sind, kennt sie seine Eltern noch nicht. Und da ist noch einiges mehr, was zumindest ihre besten Freundinnen ständig hinterfragen. Aber Jule hat eben ihre rosarote Brille auf. Da wird tatsächlich Hilfe von oben erforderlich sein und so bekommt Engel Elisa ihren ersten Auftrag. Es ist nicht nur ihr erster Auftrag, der ziemlich schwer zu erledigen ist, gleichzeitig ist es auch ihr erster Aufenthalt auf der Erde und mir hat es sehr viel Spaß bereitet, Elisa dabei beobachten zu können.
So hatte ich Elisa sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, bei Jule fiel es mit etwas schwerer. Sie war aber auch sowas von beratungsresistent! Ich wünschte ihr zwar alles Gute, aber es war schon sehr schwer, ihr zu helfen. Zum Glück gab es ja noch ihre beiden besten Freundinnen und andere liebenswerte Helfer.
Ich denke mal, dass sich jeder vorstellen kann, wie Elisas Auftrag endete. Aber auf Einzelheiten möchte ich nun nicht eingehen und einigen dadurch etwas vom Lesespaß nehmen.

Mir hat der Schreibstil von Jo Berger gefallen, die mit viel Humor die Geschichte von Jule geschildert hat. Aber es war nicht nur humorvoll, es gab auch Nachdenkliche Stellen und ein Hoch auf die Freundschaft und die Liebe.
Ganz gerührt war ich am Ende des Buches, schnief, da hatte ich doch tatsächlich eine paar Tränchen in den Augen, weshalb verrate ich ebenfalls nicht.

Dieses Buch habe ich für mich unter modernes Märchen eingeordnet, wer wünscht sich nicht auch ab und zu Hilfe von einem rettenden Engel.

Fazit:
Eine schöne Lektüre, die auch gut fürs Herz ist und wunderbar für schöne Lesestunden geeignet ist. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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