Montag, 6. Juli 2015

Rezension - Ein zauberhafter Sommer


Autorin: Corina Bomann

Titel: Ein zauberhafter Sommer

Genre: Roman

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 8. Juni 2015

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Marion von Schröder /Ullstein Buchverlage

Die Autorin Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen "Wachsstift-Illustrationen", später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 23-jährige Wiebke muss nach einem quälend langen Winter, einer verhauenen Prüfung und einem zähen Beziehungskampf einfach mal raus. Die Urlaubskasse gibt nicht viel her, und ihre beste Freundin macht Pärchenurlaub, doch Wiebke hat eine wunderbare Alternative: Sie besucht ihre Tante Larissa an der Müritz. Larissa ist genau so, wie Wiebke gern wäre: unabhängig, stark, eine Lebenskünstlerin. Doch Wiebke merkt, dass auch Larissa ihre Zweifel, Schwächen und Sehnsüchte hat. Ihre Gespräche helfen ihnen, die eigenen Wünsche ans Leben klarer zu sehen. Als die Liebe bei beiden einschlägt, wird ihre sommerliche Schicksalsgemeinschaft zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Meine Meinung:
Zunächst hatte das Bild des Buchcovers meine Aufmerksamkeit geweckt. Als ich das Buch dann in der Hand hielt, konnte ich feststellen, dass das Bild ihm nicht gerecht wird. Für ein gebundenes Buch ist es für meine Empfindungen sehr schmal, auffällig sind auch die abgerundeten Ecken, was ich aber alles als sehr angenehm ansah. Die Zeichnungen der Erdbeerpflanzen mit den Blüten und Früchten setzt sich auf den Umschlaginnenseiten fort. Die Sommerfrüchte runden das Erscheinungsbild sehr gut ab.
Nun war ich noch mehr gespannt auf den Inhalt des Buches. Und stellte sehr schnell fest, dass es nicht nur einen zauberhaften Sommer sondern auch eine zauberhafte Geschichte versprach.
Wiebke, die aus den verschiedensten Gründen eine Auszeit nehmen will, sucht sich dafür den Ort, in dem ihre Tante lebt, aus. Damit löst sie einiges aus, was nicht nur ihre Zukunft sondern auch die der Tante betrifft. Beide kommen sich näher und führen einige aufschlussreiche Gespräche, die dafür sorgen, dass beide über einiges nachdenken, etwas ändern wollen und offen für Veränderungen sind.
Vom Inhalt möchte ich nicht mehr erzählen, als dass der Leser ein harmonische Lesevergnügen erwarten kann. Es klingt fast schon wie ein Märchen, wie sich alles entwickelt und bei den ganzen Hiobsbotschaften um einen herum, freute ich mich, die Geschichte lesen zu können.
Wiebke und Larissa waren so, wie sie eben waren, mir sehr sympathisch. Auch wenn sie manchmal etwas überstürzt handelten und vielleicht falsche Schlüsse zogen.  Insgesamt gesehen war die Entwicklung sehr vorhersehbar, aber dies tut der Leserseele manchmal auch gut. Es kommt dann eben auch immer auf das "Dazwischen" an.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder gut gefallen und ich war auch gleich mittendrin im Geschehen. Zu gerne würde ich das Brombeerfeld mal sehen und mich abends auf den Steg setzen.
Bei einem zauberhaften Sommer versteht es sich, dass das Ende auch meinen Vorstellungen entsprach.

Fazit:
Wer für diesen Sommer noch nach einer leichten und schönen Lektüre sucht, wird hier das richtige Buch finden. Mir hat es gefallen und gerne empfehle ich es weiter.

Ich möchte mich bei der Ullstein Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar bedanken.

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