Donnerstag, 23. Juli 2015

Rezension - Fahr zur Hölle, Schatz!


Autorin: Brigitte Kanitz

Titel: Fahr zur Hölle, Schatz!

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Mai 2015

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Die Autorin Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat lange in Norddeutschland gewohnt. Inzwischen lebt und schreibt sie seit vielen Jahren in ihrer Wahlheimat Italien. Sie war Redakteurin bei diversen Printmedien, bevor sie sich ganz der Belletristik widmete. Bei Blanvalet veröffentlichte sie bereits erfolgreich einige Familienkomödien und einen Regionalkrimi.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Geh zum Teufel, denkt sich Svea, als ihr schusseliger Nachbar ihre Wohnung überflutet und sie gezwungen ist, wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Zu allem Überfluss wird Svea auch noch von ihrem Freund verlassen – weil sie ihm zu langweilig ist. Hätte der mal geahnt, was für aufregende Zeiten Svea bevorstehen! Denn zu Hause erwarten sie Papa Klaas, der eine Geliebte hat, Mama Rieke mit reichlich Prosecco und Oma Lina auf Männerfang. Als Svea über ein altes Buch stolpert, naht Rettung. Denn plötzlich wird alles wahr, was sie sich wünscht – und das Chaos nimmt seinen Lauf ...

Meine Meinung:
Oh, oh! Was lehrt uns das Buch? Überlege Dir Deine Wünsche sehr genau, bevor Du sie aussprichst.

Svea hat gerade keinen guten Lauf, ihre Wohnung wird unter Wasser gesetzt und sie muss wieder bei ihren Eltern einziehen. Das fällt ihr nicht leicht, denn dort geht es auch sehr turbulent zu. Einiges hat sie allerdings verschuldet. Denn ihr fällt ein besonderes Buch in die Hände, es ist nicht sehr dick, aber der Zauberspruch, der dort steht, hat es in sich. Svea kann sich Wünsche erfüllen. Dumm ist dabei nur, dass sie manchmal abgelenkt ist oder sie etwas falsches wünscht. Mehr will ich darüber nicht verraten. Nur soviel, es hat mir Spaß gemacht, Svea dabei zu beobachten. Nun ja,  vielleicht hätte ich manchmal etwas anders gemacht, aber das hätte sicher nicht so viel Lesevergnügen bereitet.

Die Autorin hat es bestens verstanden, mit viel Humor die Geschichte einer Familie zu erzählen. Diese Familie hatte es aber auch in sich. Ich meine, schon der Name Svea Amore macht einen doch neugierig. Svea und alle Beteiligten wurden sehr interessante Charaktere zugeordnet. Oma Lina hat mir dabei  sehr gut gefallen.
Svea, die ja so völlig unvorbereitet dieses Buch gelesen hat, hat meist sehr spontan gehandelt. Ich als Leserin hatte da ja die Möglichkeit mir Gedanken zu machen. Sicher haben noch mehr Leser überlegt, was sie sich gewünscht hätten, wenn.....  Diese Gedanken darf man haben und Brigitte Kanitz hat trotz der humorvollen Beschreibung auch zum Nachdenken angeregt. Denn es war schon sehr interessant, wie die Personen reagieren, wenn sie auf einmal wissen, dass jemand "zaubern" kann. Nun ist es aber gut. ich will jetzt nichts mehr über den Inhalt des Buches verraten.

So sehr ich die Buchcover dieser humorvollen Bücher ja mag, finde ich es diesmal überhaupt nicht zum Inhalt passend. Ich hatte zunächst vermutet, dass es sich um ein älteres Ehepaar handelt, die sich das Leben nicht gerade leicht machen. Aber wie auch aus der Kurzbeschreibung zu lesen ist, ist die Protagonistin eine junge Frau.  Trotzdem finde ich das Cover schon witzig gestaltet.

Fazit:
Ein schönes und humorvolles Buch, bestens als Sommerlektüre geeignet.

Dem Verlag blanvalet möchte ich für das Rezensionsexemplar danken.

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