Samstag, 22. August 2015

Rezension - Die Rosenfrauen

Autorin: Cristina Caboni

Titel: Die Rosenfrauen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2015

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet


Die Autorin Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman Die Rosenfrauen spielt, ist ihre große Leidenschaft.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe ...

Meine Meinung:
Noch bewegt von den Geschehnissen auf den letzten Seiten des Buches sitze ich hier und versuche die richtigen Worte für die Rezension zu finden. Beginne ich einfach mal damit, was den Ausschlag gegeben hat, mich für dieses Buch zu interessieren. Das Cover hat mich angesprochen und die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Außerdem hätte ich sehr gerne eins der kleinen Gebäcke genascht,
Anfangs lernte ich Elena kennen und ihre besondere Beziehung zu den Düften und Parfüm. Leider hatte sie es als Kind nicht leicht und sie wollte sich ihrer Begabung einfach nicht stellen. Ein weiteres einschneidendes Ereignis zwang sie dann doch dazu, vieles zu überdenken und einen anderen Weg, als geplant zu beschreiten. Sie zog von Italien nach Paris, weil ihr dort ihre beste Freundin eine Arbeitsstelle besorgt hat. Bei ihrem neuen Arbeitgeber traf sie auf viele neue Kollegen, die aber nur scheinbar nett zu ihr waren. Über einiges war ich sehr verwundert, aber das Verhalten aller Beteiligen musste wohl so sein, damit der Verlauf der Geschichte einen Sinn hat. Wobei mir Elena allerdings auch etwas zu naiv vorkam, ich hätte wahrscheinlich viel mehr hinterfragt. Aber was solls, es musste ja so sein, damit Elena ihren Weg geht und ihrem Traum immer näher kommt.
So kam es dann natürlich, dass ich einige der Beteiligten so gar nicht leiden konnte, aber die Anzahl der sympathischen war deutlich höher. Obwohl ich Elena nicht immer verstand, konnte ich sie doch sehr gut leiden und auch ihren Nachbarn Cail und seinen Hund John. Schade fand ich nur, dass auch hier die Beteiligten wieder den Fehler machten und nicht miteinander redeten, sondern vieles in sich hinein fraßen.
Auf jeden Fall hatte ich beim Lesen dieses Buches das Gefühl bald auch eine angehende Parfümeurin zu sein. Die Autorin hat sehr ausführlich über die Zusammensetzung der Düfte geschrieben, was ich sehr interessant fand. Ich konnte Elena auf der Suche nach dem "perfekte Parfüm" begleiten und erleben, wie sie alle möglichen Situationen meistert, oft mit Hilfe von Cail.
Wie die Suche nun ausgegangen ist und was sie alles erlebt hat, möchte ich hier natürlich nicht erwähnen. Auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden war, was ich dort gelesen habe, konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen, Das zeigt doch, dass die Autorin mich mit dem Inhalt und ihrem Schreibstil gefesselt hat.

Fazit:
Eine sehr schöne Sommerlektüre, die einen nebenbei dazu verführen kann, mal schnuppernd durch den Sommer zu gehen.

Beim Verlag blamvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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