Sonntag, 6. September 2015

Rezension - Feenherz: Göttin wider Willen


Autorin: Cornelia Zogg

Titel: Feenherz: Göttin wider Willen

Genre: Fantasy

Version: eBook

erschienen: 5. August 2015

Seiten: 424

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings 

Die Autorin Cornelia Zogg wurde 1985 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Nach ihrem Studiumsabschluss in Journalismus und Kommunikation ist sie als Wissenschaftsredaktorin und Kommunikationsmitarbeiterin tätig.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine abenteuerliche Reise durch das keltische Irland – voller Magie und Freundschaft. Dana Glensdale lebt für Partys und Shopping. Doch in ihr steckt mehr als eine gewöhnliche junge Frau. Durch einen Unfall und einen Sturz auf dem Nachhauseweg einer Party in der Innenstadt von Dublin erwacht sie in der Vergangenheit – in der Zeit, als Kelten und Naturgeister die Ebenen Irlands bewohnten. Allein in einer fremden Zeit muss sie erkennen, was es bedeutet, erwachsen zu werden – und noch viel mehr. Denn die Götter der alten Welt haben ihren Blick auf sie gerichtet. Und sie erwarten Großes von ihr. Und dabei ist es nicht gerade hilfreich, dass sie sich ausgerechnet in einen von ihnen verliebt...

Meine Meinung:
Schon immer habe ich gerne Bücher gelesen, deren Geschichten in Irland und Schottland spielen. Dadurch habe ich einige Feen "kennen gelernt" und mit den Protagonisten eine Reise in die Vergangenheit gemacht. Deshalb war es kein Wunder, dass dieses Buch mein Interesse weckte.

Es ging am Anfang auch sehr schnell los, kaum hatte ich Dana kennen gelernt, war ich mit ihr schon zweitausend Jahre in die Vergangenheit gereist. Dort warteten einige Götter auf Dana, von der sie Hilfe erwarteten. Denn die Bösen bekamen immer mehr Macht und sie hatten die Guten verdrängt, was sich auch auf das Zusammenleben der Menschen in der heutigen Zeit auswirken sollte. Eine schwere Aufgabe für Dana, die sich erst einmal zurecht finden musste und außerdem noch sehr jung war und solche Aufgaben bisher noch nie bewältigen musste. Ihr zur Seite standen viele hilfsbereite Götter, Krieger und Fabelwesen. Aber den Weg musste sie alleine finden, den ich manchmal etwas extrem fand und ich war froh, dass ich "nur" das Buch lese und mir das nicht in einem Film anschauen musste, so habe ich mein Kopfkino an manchen Stellen einfach ausgeschaltet.
Da ich Dana in mein Leserherz geschlossen hatte, war ich immer an ihrer Seite, habe mich mit ihr gefreut, aber auch  mit ihr gelitten. Ich dachte manchmal, hoffentlich beobachtet mich niemand beim Lesen. Wie sollte ich die verschiedenen Gesichtsausdrücke erklären ;) mal guckte ich so richtig böse, wenn Dana in einer schwierigen Situation steckte und lächelte, wenn es gut lief.

Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen, sie hat Dana ihre Geschichte erzählen lassen. So wusste ich immer, wie sie sich fühlte und welche Gedanken sie hatte. Cornelia Zogg hat mich mit dieser Geschichte gefesselt, obwohl ich auf manche Schilderungen gut hätte verzichten können. Aber ich erwähnte ja bereits, dass ich an den Stellen mein Kopfkino ausgeschaltet und einfach "drüber weg" gelesen habe. Ich möchte hier auf diese Stellen nicht eingehen, denn jeder empfindet ja anders beim Lesen eines Buches.
Das Buchcover  gefällt mir sehr gut, gerne hätte ich dort Vain in den Haaren gesehen ;) , wer das nun ist, werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall hat er mich öfters zum Lächeln gebracht und auch Danas große Klappe. Allerdings erzielte sie in der Vergangenheit damit nicht die geplante Wirkung, weil sie nicht immer verstanden wurde.

Fazit:
Mystik, Fantasy, Romanze, Abenteuer - vieles hat die Autorin in diesem Buch vereint. Mir hat es gefallen und ich denke mal, dass es Fans dieser Genre auch so gehen wird.

Bei der Verlagsgruppe Droemer-Knaur möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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