Sonntag, 29. November 2015

Rezension - Ein Gerücht kommt selten allein


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Ein Gerücht kommt selten allein

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17, November 2015

Seiten: 268

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 geboren, ist verheiratet und arbeitet als Immobilienfachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt sie Romane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinandersetzt. Nach »Mütter, Töchter und andere Krisen« ist »Ein Gerücht kommt selten allein« der zweite Roman, den Brigitte Teufl-Heimhilcher mit Amazon Publishing veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Umstände, unter denen der Architekt Guido nach Bad Brunn übersiedelt, sind nicht die glücklichsten – nach dem Tod seiner geliebten Frau will er einfach näher bei seiner Stieftochter und deren Großmutter sein. Dass die Bad Brunner alles andere als begeistert über den Neuzugang sind, macht Guidos Start in der neuen Heimat nicht einfacher. Immerhin unterstützt ihn seine langjährige Assistentin Christine ebenso gern wie Katrin, seine ehemalige Geschäftspartnerin. Aber warum reagiert Christine auf einmal so merkwürdig? Und woher kommt die tote Ratte auf der Fußmatte? Rasch merkt Guido, dass das Leben in der beschaulichen Kleinstadt nicht ganz einfach ist …

Meine Meinung:
Von der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher habe ich inzwischen mehrere Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

Wie in einigen ihrer Bücher spiegelt es sich wieder, dass sie als Immobilienfachfrau gearbeitet hat. Ihr Wissen über den Büroalltag hat sie sehr gut mit der Geschichte um Guido verknüpft.
Guido zieht mit seinem Büro um, er verlässt Wien und zieht in einen Ort, wo Fremde sehr schwer einen Zugang finden. Ich lerne viele der Bewohner kennen, denen ich zu gerne mal meine Meinung gesagt hätte zu ihrem unmöglichen Verhalten.

Einige Bewohner sind Meister darin, falsche und nervige Schlussfolgerungen aus verschiedenen Begebenheiten zu ziehen und so entstehen mehrere Gerüchte. Diese haben leider sehr großen Einfluss auf das Arbeitsleben von Guido und seiner Mitarbeiterin Christine. Beide stellen aber auch fest, dass dies alles sie sehr verbindet und es kommt zu einer Entwicklung, mit der die beiden nicht unbedingt gerechnet hatten, Ich zwar auch nicht, aber ich hatte sie mir gewünscht.

Lange Zeit wusste ich nicht, wer dafür sorgt, dass Guido zusätzlich  immer wieder unangenehme Überraschungen vorfindet und war auch hier sehr gespannt. So hat die Autorin es wieder geschafft, mich mit einem weiteren Buch gut zu unterhalten.
Außerdem gab es neben Guido und Christine weitere Beteiligte, die mir sehr sympathisch waren und keine Langeweile aufkommen ließen. Ob es nun Lea war, die mit Hilfe von Guido ihre Großmutter überreden konnte, Reitunterricht nehmen zu dürfen. Oder Dorothea, die Großmutter, die alles wunderbar meistert.

Fazit:
Wer Lust auf einen unterhaltsamen, kurzweiligen Roman hat, der wird bestimmt Gefallen an diesem Buch finden. Ich empfehle es gerne weiter.

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