Freitag, 29. Januar 2016

Rezension - Als ich eines Morgens mich selbst traf



Autorin: Vanessa Mansini

Titel: Als ich eines Morgens mich selbst traf

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. Februar 2015

Seiten: 226

Altersempfehlung: Erwachsene


Über den Autor - Auszug aus Wikipedia
Michael Meisheit (* 29. Juni 1972 in Köln) ist ein deutscher Drehbuchautor und Buchautor. Seit Sommer 2013 veröffentlicht er auch unter dem Pseudonym Vanessa Mansini.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Schon mal was beim Universum bestellt? Annika hat’s getan – mit Erfolg. Eines Morgens trifft die alleinerziehende Mutter in der Küche eine Frau, die ihr aufs Haar gleicht: Ihre persönliche Doppelgängerin. Eigentlich sollte Annika sich freuen, denn sie wollte ja Unterstützung bei Kindern, Haushalt und Beruf. Aber hilft ihr das wirklich? Wie erklärt man die doppelte Mami den Kindern? Den Nachbarn? Und dann ist da auch noch dieser sexy Barkeeper, den Annika auf jeden Fall für sich alleine haben will. Spätestens da wird aus dem erfüllten Wunsch ein mittleres Desaster ... Was würdest du machen, wenn es dich plötzlich zweimal gäbe?


Meine Meinung:
Da es jeder sehr schnell herausfinden wird, kann ich hier ruhig schreiben, dass man mit Wünschen an das Universum sehr vorsichtig sein muss. Sie gehen öfter in Erfüllung, deswegen sollten die Wünsche sehr gut durchdacht werden.
Annika hat auf einmal eine Doppelgängerin, die ihr behilflich sein und als alleinerziehende Mutter unterstützen soll. Aber wie kann das der Umgebung erklärt werden? Sie hat jetzt zwar eine Hilfe, aber auch neue Probleme dazu bekommen. Wie sie das alles meistert und was sie noch erlebt, hat der Autor sehr fesselnd beschrieben. Dabei hat er auch noch überraschende Wendungen eingebaut, die für eine gewisse Spannung sorgten.
Annika konnte ich ganz gut leiden, trotzdem war ich nicht mit allem einverstanden, was sie so machte. Manchmal habe ich sicher sehr böse geschaut und wurde dann auch etwas ungeduldig, weil die Geschichte sich in die Länge zog. Es wäre alles etwas einfacher gewesen, wenn Annika sich erklärt hätte. Aber die Autoren lieben es ja immer wieder, wenn die Protagonisten schweigen und sie somit für mehr Verwicklungen sorgen können.
Die Geschichte wurde in der Ich-Form aus Sicht von Annika erzählt, was ich ganz besonders interessant fand. Der Autor hat sich gedanklich wunderbar in das Wesen einer Frau versetzt und mich somit an das Buch fesseln können. Da ich ja unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt und wie es endet, habe ich es mal wieder in einem Rutsch gelesen. Nachdenklich hat es mich auch gemacht, wie würde ich reagieren, wenn ich eine Doppelgängerin hätte.
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und es passt bestens zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Beim Lesen dachte ich öfter mal an einen berühmten Spruch: "Die Geister, die ich rief". Wieso ich das dachte, verrate ich hier natürlich nicht. Aber ich bin gespannt, ob es anderen ebenso erging.

Den Autor habe ich übrigens am Stand von Amazon auf der Buchmesse in Frankfurt kennen gelernt. Gerne habe ich mir das Buch geben lassen, denn ich war wirklich neugierig, wie es sich liest, wenn ein Mann unter dem Pseudonym einer Frau schreibt und dann zusätzlich auch noch aus Sicht einer Frau.

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