Dienstag, 12. Januar 2016

Rezension - Jane Austen bleibt zum Frühstück


Autorin: Manuela Inusa

Titel: Jane Austen bleibt zum Frühstück

Genre: Fantasy, Romanze, Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. November 2015

Seiten: 381

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet


Die Autorin Manuela Inusa, 1981 in Hamburg geboren, wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Erste veröffentlichte Kurzgeschichten und inzwischen über zwanzig im Selfpublishing herausgebrachte Kurzromane erreichten viele Leser. „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ ist ihre erste Zusammenarbeit mit einem großen Publikumsverlag. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern weiterhin in ihrer Heimatstadt. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Filme, Tee und Schokolade.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein warmherziger und humorvoller Roman über eine unmögliche Freundschaft – und die große Liebe Was würden Sie tun, wenn Sie morgens eine Fremde in Ihrem Bett vorfinden würden, die sich dann auch noch als die echte Jane Austen entpuppt? Die vom Liebeskummer geplagte Buchhändlerin Penny Lane ist erst mal schockiert, doch dann ist die Freude über ihren unerwarteten Gast groß – denn wer kennt sich in Herzensangelegenheiten besser aus als ihre Lieblingsschriftstellerin? Während Penny die Autorin mit Falafel, langen Hosen und Fernsehern vertraut macht, hilft ihr Jane mit Verstand und Gefühl in Sachen Liebe auf die Sprünge. Doch wer hätte gedacht, dass nicht nur Penny ihren Mr. Darcy finden würde?

Meine Meinung:
Ich gestehe, dass ich noch kein einziges Buch von Jane Austen gelesen habe und das Verlangen danach immer noch nicht sehr groß ist. Aber dieses Buch hat mich der Schriftstellerin näher gebracht.
Wahrscheinlich hätte ich mich auch nicht für das Buch der Autorin Manuela Inusa interessiert, wenn mich das wunderschöne Cover, der Buchtitel und die Beschreibung nicht so neugierig darauf gemacht hätten.
Ich stellte mir eine Zeitreise der besonderen Art vor und wollte das Buch nun endlich lesen. Ich sollte auch nicht enttäuscht werden. Manuela Inusa hat es wunderbar verstanden und ihrer Kollegin eine Zeitreise geschenkt. Die meisten Leser haben mit Sicherheit schon über Zeitreisen gelesen, allerdings fanden diese ja meistens in die Vergangenheit statt. Jane Austen machte eine Reise von 1802 in das Jahr 2015. Jeder kann sich vorstellen, wie sie sich gefühlt haben muss. Mir hat es unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, Jane und Penny zu begleiten. Wunderbar waren die gegensätzlichen Ausdrucks- und Verhaltensweisen.  Natürlich kam die Liebe in diesem Buch auch nicht zu kurz, was mir gefallen hat. Mich hat die Geschichte dieses Buches sehr gefesselt, es ließ ja auch bestens in einem Rutsch lesen. Die Beteiligten Personen waren mir alle sehr sympathisch, egal, ob sie eine kleine oder größere Macke hatten. An manchen Stellen musste ich laut auflachen, besonders, als Grandma ihren neuen Freund kennen lernte. Lach, nein, ich verrate hier nichts. Traurig war ich aber auch ein bisschen, als..nein, ich bleibe dabei, dass ich niemandem das Lesevergnügen nehmen werde..

Fazit:
Es stimmt wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, es ist tatsächlich ein warmherziger und humorvoller Roman über eine unmögliche Freundschaft. Genau, wie Jane wäre ich vielleicht noch etwas länger bei Penny in Bath geblieben, aber es hat nicht sollen sein.
Gerne empfehle ich das Buch weiter, denn obwohl ich nicht der größte Fan von Liebesromanen oder ähnlichem bin, habe ich doch Gefallen daran gefunden.

Dem Verlag blanvalet danke ich vielmals für das Rezensionsexemplar.

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