Donnerstag, 24. März 2016

Rezension - Weil wir zusammen gehören


Autorin: Anouska Knight

Titel: Weil wir zusammengehören

Genre: Frauenroman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 11. Januar 2016

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch



Eigentlich ist die Autorin Anouska Knight Inneneinrichterin. Doch die Geburtstagstorten, die sie für ihre beiden Söhne backte, waren bald so beliebt, dass sie eine eigene Konditorei eröffnete. Der Aufruf zu einem Schreibwettbewerb ließ sie die Ofenhandschuhe aus der Hand legen und „ Am Horizont ein Morgen“ verfassen, mit dem sie den Contest gewann. Seitdem ist sie hauptberuflich Autorin und lebt zusammen mit ihrer Familie in Staffordshire.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wir kriegen ein Baby!" Amy ist überglücklich, als sie die Nachricht erhält. Nach Jahren des sehnsüchtigen Wartens dürfen sie und James endlich ein Kind adoptieren. Doch nur Tage später platzt ihr großer Traum von einer gemeinsamen Familie: In flagranti erwischt Amy ihren Mann mit einer anderen! Tief verletzt verlässt sie ihn und stürzt sich in ihre Arbeit, um den Schmerz zu vergessen. Dort lernt sie den abenteuerlustigen Rohan kennen, der es schafft, ein Fünkchen Hoffnung in ihr zu entfachen. Da gesteht James ihr, dass er sie immer noch liebt. Soll sie ihm eine zweite Chance geben - und damit auch ihrem Wunsch nach einer Familie?

Meine Meinung:
Zunächst wusste ich nicht, was ich von dem Buch halten sollte. Der Anfang war nicht so besonders, denn mal wieder hat die Frau den Mann beim Fremdgehen erwischt. Es folgte die Trennung, wie in allen anderen Büchern, wo das auch passierte. Aber diesmal ging es zusätzlich um eine Adoption, die unbedingt durchgezogen werden sollte, So interessant die Geschichte vielleicht sein mag, hatte ich die ganze Zeit überlegt, was gibt mir dieses Buch? Mir kam es ziemlich langatmig vor und es passierte auch nicht wirklich etwas besonderes. Gegen Ende des Buches wurde es dann doch interessant und sehr schön. Ich hatte sogar öfter ein Lächeln auf den Lippen.

Die Autorin hat den Beteiligten sehr interessante Charaktereigenschaften zugeordnet, die meisten konnte ich auch sehr gut leiden. Sie hat im Grunde ein sehr ernstes Thema angesprochen und die Problematik geschildert, wie weit man gehen würde, um unbedingt ein Kind zu bekommen. Wobei ich das Verhalten von Amy nicht immer gut fand. Und mal wieder traf das ein, was ich mir nie in den Büchern gefällt. die Autoren aber immer wieder gerne aufnehmen. Die Beteiligten denken zu viel und reden zu wenig miteinander. Das kommt jedes Mal zu Verwicklungen und ich würde die Betroffenen am liebsten feste schütteln und ihnen ein paar ernste Worte sagen. Das zeigt mal wieder, dass ich trotz meiner kritischen Äußerungen wieder mitten drin im Geschehen war.

Das Cover dieses Buches finde ich wirklich wunderschön, allerdings hatte ich mir unter dem Titel doch etwas anderes vorgestellt. Aber das ist nun mal mein Problem.

Fazit:
Ich erwähnte ja bereits, dass ich mir nicht sicher war, was ich von diesem Buch halten sollte. Deshalb freue ich mich, dass ich es nicht abgebrochen sondern bis zum Ende gelesen habe. Wer nichts dagegen hat, dass die Geschichte im Grunde sehr vorhersehbar ist, wird wahrscheinlich Freude daran haben.

Ich möchte mich bei Blogg Dein Buch bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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