Mittwoch, 27. April 2016

Rezension - Mordsmäßig unverblümt


Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig unverblümt

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen; 26. April 2016

Seiten: 273

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Digital Publishers




Die Autorin Saskia Louis wurde 1993 in Herdecke geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf und schrieb bereits in der vierten Klasse ihr erstes Buch. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: Ob Kurzgeschichten, Songtexte oder Romane - ob auf Servierten, Flyern oder Toilettenpapier. Heute studiert sie Medienmanagement in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neu eröffnetes Blumengeschäft, chaotische Familienbeziehungen und ein makaberer Fund im Sperrmüll– willkommen im Leben von Louisa Manu! Wenn man innerhalb eines Tages einem Polizisten auffährt und einen Finger in einem alten Holzkästchen findet, kann das durchaus zu Stress führen. Wenn sich der leitende Ermittler aber als ebendieser Polizist herausstellt, man sich um das eigene Blumengeschäft, die verantwortungslose Schwester und die unfähige 70-jährige Mitarbeiterin kümmern muss, ist Chaos vorprogrammiert. Doch Louisa Manu ist fest davon überzeugt, dass sie den Fall aufklären und gleichzeitig ihr Leben in den Griff kriegen wird. Schließlich ist sie neugierig, clever, motiviert – und fast nicht überfordert ..


Meine Meinung:
Ich hatte gerade erst das Buch "Miss Ich-Bin-Nicht-Verliebt" von Saskia Louis gelesen und war nun neugierig auf ihr zweites Buch, das in einem ganz anderen Genre angesiedelt ist. Sie hat einen Krimi geschrieben, die ja nach wie vor in meiner Favoritenliste ganz oben stehen.
Ich mag Krimis, wenn es dabei zwischen den beiden Protas knistert und  wenn sie sich Dialoge liefern, die mich amüsieren, dann mag ich das noch mehr.
Klar, das Buch erinnerte mich an Serien, die ich gerne gesehen und auch gelesen habe und in diesem Stil wurde nun geschrieben, aber das muss auch gekonnt sein; nicht nachmachen, sondern den eigenen flotten Stil zu finden.
Manchmal vergesse ich auf das Alter der Autoren zu achten, was ja ein gutes Zeichen ist. Denn dann ist das Buch für mich sehr gut. Saskia Louis ist noch sehr jung und ich finde, sie schreibt schon sehr gut, flüssig und fesselnd.  Auf jeden Fall habe ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen.

Die Protagonistin konnte ich anfangs nicht so richtig einordnen, sie war mir einfach zu neugierig und ich empfand es schon als frech, wie sie sich in die Ermittlungen einmischt. Bei ihr war ich die ganze Zeit hin und her gerissen. Wo ich mir aber ganz sicher war, was ich von ihnen halte, waren ihre Mutter und Schwester. Nun Familie kann man sich nicht aussuchen, lach, aber man kann schon einiges bewegen, wenn man nicht alles mit sich machen lässt.
Man merkt es schon wieder, ich bin wieder mitten drin, für mich sind die Figuren lebendig . Obwohl mir diese Personen als Vielleserin sehr oft begegnen. Ich habe mir aber auch meine Gedanken gemacht und meine, dass es gerade für junge Autoren nicht leicht ist über neue Themen zu schreiben oder sie zu finden, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass schon vieles abgegrast wurde.
Deshalb finde ich einen eigenen Schreibstil sehr wichtig und dies ist mir bei Saskia Louis begegnet. Ich meine eine positive Entwicklung festgestellt zu haben und denke. dass es mit Sicherheit immer besser werden wird.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zu dem Inhalt des Buches. Während ich an diese Stelle denke, muss ich grinsen. Zum Glück sieht es ja niemand, wenn ich meinen PC angrinse.


Fazit:
Der Krimi ist hervorragend gelungen, ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bin auf weitere Bücher gespannt.

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