Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension - Sicht Unsichtbar



Autorin: Gabriela Kasperski

Titel: Sicht Unsichtbar

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. April 2016

Seiten: 408

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Storybakery



Die Autorin Gabriela Kasperski hat Anglistik studiert, war Moderatorin bei SRF und Schauspielerin an verschiedenen Schweizer Theatern. Sie schreibt seit mehr als 10 Jahren Kriminal- und Frauenromane, sie bloggt regelmäßig, hat Tausende Minuten Serien für das Schweizer Fernsehen und für 3sat bearbeitet. Sie ist Expertin für diverse Kulturfachstellen wie das Bundesamt für Kultur, sie arbeitet als Sprecherin und als Dozentin u.a. für SRF und FOCAL. Sie ist Spezialistin für Kreativität und Spannung. Zudem weiß sie bestens, wie sich ein geschriebener Text beim Vortrag mit Leben füllen lässt. Darüber hinaus moderiert Gabriela Kasperski Grossveranstaltungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Paar in der Krise. Ein Dorf im Ökorausch. Eine Leiche am See. Wer hat Pensionsbesitzer Johan Havemann brutal erschlagen? Der Verdacht fällt auf den Ranger des Naturschutzgebiets Silberbirke. Doch das gewinnorientierte Luxus-Öko-Projekt VillageGreen bringt verseuchte Geheimnisse und eine tragische Familiengeschichte zutage. Der begeisterte Vater Werner Meier ermittelt mit Hexenschuss und Snugly, während sich Zita Schnyder, geplagt von der ultimativen Provinz-Krise, in die Pension Seeblick am idyllischen Greifensee zurückzieht, ausgerechnet dorthin, wo alle Fäden zusammenlaufen. Mit der Krimiserie um Schnyder&Meier zeigt Gabriela Kasperski das Beziehungs-, Berufs-und Familienleben eines heutigen Paares mit all seinen Herausforderungen, Höhen und Tiefen, umrahmt von einem Arsenal vielschichtiger Nebenfiguren. Schnyder&Meier, das sind spannende Kriminalfälle mit aktuellem Bezug, geprägt von Gier, Sucht, Hass, Macht, Tod - und allen Facetten der Liebe.


Meine Meinung:
Bei diesem Buch war ich wirklich hin und her gerissen. Auf der einen Seite habe ich mit viel Stirnrunzeln gelesen und auf der anderen Seite war es wirklich spannend und ich konnte es schlecht zur Seite legen.
In diesem Buch wird über den dritten Fall von Schnyder & Meier geschrieben, was mich etwas irritiert hatte, denn Zita Schnyder ist die Freundin des Ermittlers Werner Meier und hat eigentlich mehr Probleme mit sich, ihrem Kind und ihrem Leben. Wenn ich lese, dass dies ein dritter Fall sein soll, stelle ich mir etwas anderes darunter vor, wie zum Beispiel gemeinsames Ermitteln.
Auf jeden Fall fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr schwer, zu viele Personen tauchten auf, mit Namen, die in meinen Ohren etwas ungewöhnlich waren.
Normalerweise mag ich es, wenn das Privatleben des Ermittlers auch eine Rolle spielt. aber hier gab es zu viel Privatleben von zu vielen Leuten, für mich wurde es einfach zu unübersichtlich.

Trotzdem hat mich das Buch gefesselt, denn die Autorin hat sehr geschickt geschrieben. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer denn jetzt tatsächlich der Mörder ist. Der Verdacht fiel auf einige Leute, allerdings nicht auf den, den alle verhaften wollten, da war ich mit Werner Meier einer Meinung. Auch hat Gabriela Kasperski es an anderer Stellen gut verstanden, mich auf falsche Fährten zu führen. Bei der undichten Stelle hatte ich einen ganz anderen Verdacht. Aber näher möchte ich darauf nicht eingehen, um nicht zu viel zu verraten.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, vor allem, weil ich die Farbe blau mag und ich finde, das Bild gibt eine gewisse Stimmung wieder. Gerne würde ich mich mal auf diesen Steg setzen.


Fazit:
Das Buch hat mich letztendlich doch sehr gefesselt, weil es spannend war und meine Neugierde mal wieder sehr groß war. Ich wünsche der Autorin, dass sie viele Leser findet, die alle Bücher dieser Serie lesen möchten. Ich freue mich, dass ich das Buch kennen lernen durfte, habe aber nicht das Verlangen weitere dieser Serie zu lesen.

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