Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension - Der Sommer der Sternschnuppen


Autorin: Mary Simses

Titel: Der Sommer der Sternschnuppen

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 18. April 2016

Seiten: 448

Altersempfehlung; Erwachsene

Verlag: blanvalet



Die Autorin Mary Simses studierte Journalismus und Jura. Sie arbeitete zunächst als Anwältin und gab sich nur nach Feierabend ihrer Leidenschaft für das Schreiben hin. Gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Mann, mit dem sie eine Anwaltskanzlei betreibt, lebt Mary Simses im Süden Floridas.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ...


Meine Meinung:
Das ansprechende Buchcover und der Titel machen neugierig auf das Buch. Allerdings beginnt die Geschichte dann mit einer Dramatik, die ich in letzter Zeit in so vielen Büchern gelesen habe: Job weg, Freund weg und zurück in die Kleinstadt zu den Eltern. Dort wird die Protagonistin mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was dramatisch sein könnte, wenn wirklich etwas passiert wäre. Mich hat das nun nicht besonders beeindruckt, als 16jährige erlebt man einiges, was aber mit Mitte 30 abgehakt sein sollte. Deshalb konnte ich mich mit Grace nicht so richtig anfreunden, ihr Verhalten fand ich manchmal etwas kindisch, außerdem gefiel mir nicht, dass sie alles korrigieren und fast schon verbissen, eine Ordnung schaffen wollte.

Der Buchtitel hört sich ja sehr interessant an, allerdings fand ich nicht so richtig den Zusammenhang zu diesem Buch, der englische Titel: "The Rules of Love and Grammar" passt bedeutend besser.

Irgendwie weiß ich nicht, was ich von dem Buch halten soll. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass es nicht besonders anspruchsvoll ist, war ich doch neugierig und habe es natürlich bis zum Ende gelesen. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Buch "Der Sommer der Blaubeeren" um vielfaches besser gefallen hat.


Fazit:
Zusammenfassend will ich jetzt nicht behaupten, dass das Buch schlecht ist, vielleicht sind meine Ansprüche einfach zu hoch. Es mag genügend Leserinnen geben, die gerne leichte Lektüre lesen und denen dieses Buch gefallen wird. Mich konnte es leider nicht überzeugen.

Bei dem Verlag blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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