Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension - Jeremias Voss und der tote Hengst


Autor: Ole Hansen

Titel: Jeremias Voss und der tote Hengst

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 3. Mai 2016

Seiten: 310

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks - der eBook-Verlag




Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich sind Menschen sein Metier – doch sein neuer Fall führt Privatdetektiv Jeremias Voss in tierische Gefilde. Ein hochversicherter Zuchthengst ist bei einem Brand getötet worden – tragischer Unfall oder kalkulierte Brandstiftung? Die Versicherungsgesellschaft vermutet Betrug und beauftragt Voss mit den Ermittlungen. Zeitgleich verschwindet auch der zuständige Tierarzt spurlos. Hat er etwas mit dem Brand zu tun – oder ist er ein weiteres Opfer der Betrüger? Jeremias Voss macht sich auf Spurensuche …


Meine Meinung:
Nachdem ich von dem ersten Fall, den Jeremias Voss lösen musste, so begeistert war, freute ich mich ohne lange Wartezeit das zweite Buch lesen zu können.
Wie der Zufall es wollte, habe ich das Buch während meines Urlaubs gelesen und war auch an einem Tag in Lütjenburg und Umgebung. Mal davon abgesehen, dass ich sehr gerne Krimis lese, die in Regionen spielen, die ich kenne, hatte ich diesmal die Gegend, in der Jeremias Voss sich aufhielt, noch besser vor Augen. Deshalb hat mich dieses Buch doppelt begeistert - bekannte Umgebung und außerdem noch sehr spannend.

Ole Hansen hat mit Jeremias Voss einen Ermittler geschaffen, der erfrischend anders an seine Fälle heran geht. Wie in vielen Büchern gibt es auch diesmal Personen, die ich mag. Vera, Hermann und auch Nero mochte ich, um mal ein paar Namen zu nennen. Eine Person gab es, die mir äußerst unsympathisch war, deren Verhalten fand ich merkwürdig und machte sie für mich sehr verdächtig.
Eigentlich sollte sich Jeremias "nur" Informationen zu dem Tod des wertvollen Hengstes besorgen. Plötzlich  hatte er mehrere "Baustellen" um die er sich kümmern musste und es stellte sich heraus, dass der vermeintlich einfache Fall ganz schön gefährlich, wenn nicht sogar als lebensgefährlich herausstellt.
Durch den flüssigen Schreibstil, der mich schon im ersten Buch begeistert hat, konnte ich dieses Buch ebenfalls sehr schnell durchlesen, zumal es mich gefesselt und neugierig auf die Auflösung gemacht hat.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, zeigt es mir doch einen Ort in Hamburg, den ich vor kurzem auch besucht hatte. Allerdings hält sich Jeremias diesmal selten in Hamburg auf.

Fazit:
Auch zu diesem Buch gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Das Buch hat eine abgeschlossene Geschichte und kann ohne das erste zu kennen, gelesen werden. Allerdings empfehle ich doch beide Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Bei dem eBook-Verlag dotbooks möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen