Mittwoch, 27. Juli 2016

Rezension - Die Spreewaldgurkenverschwörung


Autorin: Cathrin Moeller

Titel: Die Spreewaldgurkenverschwörung

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Juni 2016

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




In der Grundschule ließ die Autorin Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet. Ihr Debütroman „Wolfgang muss weg!“ landete mit Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schon immer stand Apothekenhelferin Helene im Schatten ihrer schönen und gnadenlos gemeinen Schwester, der Staatsanwältin Lisa. Bei jeder Gelegenheit wird sie von ihr in die Pfanne gehauen. Doch als Lisa sie nun wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft bringt, geht sie echt zu weit. Helene ist doch nur zufällig beim Medikamente ausliefern über diese Leiche gestolpert und dann hat sie halt dummerweise das Messer rausgezogen und dann war da überall Blut … Da kann sie doch nix dafür! Frisch aus dem Gefängnis entlassen schwört sie Rache. Die Einladung zu einem Schwesternwochenende im Spreewald passt da perfekt. Jetzt wird abgerechnet! Doch irgendwas ist faul im Spreewald und das Chaos stets nur ein Gurkenglas entfernt …


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch  der Autorin "Wolfgang  muss weg" gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich dieses natürlich auch lesen wollte. Außerdem gefiel mir das Buchcover sehr gut und Spreewaldgurken schmecken lecker. Also, war alles klar für mich.
Ich lernte Helene kennen, die ich anfangs  schon sehr bedauerte, hatte sie doch eine gräßliche Chefin und eine schreckliche Familie, außerdem ging bei ihr einiges schief. Zu allem Überfluss findet sie einen Toten und macht das, was man ja nicht machen sollte, sie zieht das Messer aus der Leiche. Hallo, das weiß doch jeder Krimigucker und - leser, das darf man nicht. Und prompt hatte Helene reichlich Probleme.  Ihre nicht gerade liebenswerte Schwester sorgte für noch mehr Ärger.
Nun beginnt eine wirklich aufregende Zeit für Helene, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Auf jeden Fall habe ich sie begleitet und war froh, dass ich nur mit dem Buch im Spreewald bei den vielen Mücken war.
Mit viel Humor und Spannung hat die Autorin über die Verschwörung geschrieben. Fast alle Beteiligte habe ich in mein Leserherz geschlossen, bei einigen war ich etwas skeptisch und eine Person habe ich unterschätzt, tja, ich hätte es doch wissen müssen und sage nur  "Inspektor Columbo"
Auf jeden Fall war dies mal wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen wollte. Es hat mich sehr gefesselt und auch sehr überrascht.
Ich erwähnte ja schon, dass mir das Cover gut gefällt, streicht man mit den Fingern über das Buch, dann kommt das Gefühl auf, eine echte Gurke vor sich zu haben. Toll gemacht!

Fazit:
Spannung und andere Gegenden kennen lernen, das mag ich an Büchern. Die Gegend war wunderbar beschrieben und ich habe zusätzlich noch "gegoogelt" weil ich wissen wollte, ob es dort tatsächlich so aussieht. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.

Bei dem Verlag Mira Taschenbuch möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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