Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension - Tod eines Musikers - Haverbeck ermittelt



Autor: Achim Zygar

Titel: Tod eines Musikers - Haverbeck ermittelt 2. Fall

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juli 2015

Seiten: 274

Altersempfehlung: Erwachsene





Der Autor Achim Zygar lebt mit Frau, Kind und Katze als Gebrauchsprosaschreiber in Bielefeld. Derzeit schreibt er an seinem fünften Haverbeck.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Welt der klassischen Musik - das ist Biederkeit mit einem gehörigen Schuss erhabener Langeweile. So stellt sich auch der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck das Innenleben eines städtischen Kulturorchesters vor. Bis er einen Mord im Musikermilieu aufklären muss. Da betritt er eine ganz andere Welt. In der geht es um Sex, Macht und viel Geld. Fast alle mischen sie mit, jagen sich gegenseitig ihre Freundinnen und Geliebten ab oder handeln mit wertvollen Instrumenten. Es ist eine Welt des schönen Scheins. Wer mitmacht, kann aufsteigen oder untergehen. Gelegentlich mit tödlichem Ausgang.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch, in dem Haverbeck zu ersten Mal ermittelt, gelesen hatte, fand ich es gut, dass ich sofort ohne große Wartezeit weiterlesen konnte.
Zunächst beginnt die Geschichte etwas langatmig, weil über viele Musiker ausführlich berichtet wird. Hinterher weiß ich zwar, warum es so sein musste, aber am Anfang fand ich es dann schon langweilig
So erfahre ich schon mal einiges über verschiedene Musiker und was sie nebenher noch so alles treiben, mal hängt es mit Musik zusammen, mal mit Sex. Der Autor vermittelt mir sehr gut die Zustände in einem Orchester mit vielen verschiedenen Nationalitäten, ihren Befindlichkeiten und Hierarchien. Für mich sieht vieles nach einem großen Durcheinander und einem Hin und Her in der Ermittlung aus.
Die Entwicklung des Privatlebens von Siegfried Haverbeck und Carola gefällt mir sehr gut. Allerdings wird mir die Mutter immer unsympathischer.
Haverbecks Kollege Landmann ist noch verflixt jung, was Haverbeck  nicht immer gut findet, ist er ihm doch im Denken und Merken etwas voraus, einzig die Erfahrung fehlt natürlich

Fazit:
Die Ermittler entwickeln sich immer mehr, was mit gut gefällt. Diesen Fall fand ich persönlich jetzt nicht ganz so spannend, aber darum geht es im Grunde ja auch nicht. Das nächste Buch werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen.

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