Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension - Tod und Spiele


Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Tod und Spiele

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 6. Juli 2016

Seiten: 313

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Gmeiner




Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Every breath you take.« Mitten in der Nacht weckt sie die leise Melodie. Erst einige Momente später begreift sie, dass die Musik aus ihrem Wohnzimmer kommt. Panik ergreift sie und sofort ist ihr klar: Er ist wieder da! Sie eilt hinüber zum Kinderzimmer. Ihr einjähriger Sohn liegt friedlich schlafend in seinem Bett. Doch ihre Erleichterung währt nur kurz, denn auf dem Bäuchlein des Kindes liegt ein Zettel: »Wann immer ich es will!«


Meine Meinung:
Vor zwei Jahren habe ich das Buch "Sekundentod" gelesen und gerade festgestellt, dass meine Rezension damals mit den Worten "puh, war das spannend" begann. Wenn ich ein Buch ausgelesen habe, mache ich mir kurz ein paar Notizen dazu, damit ich später mit mehr Zeit und in Ruhe eine Rezension schreiben kann. Und siehe da, auch diesmal hatte ich mir als erstes: "puh, war das spannend! "  notiert. Das sagt ja wohl alles! Ich war auch diesmal wieder begeistert von dem Buch, was ich natürlich fast in einem Rutsch gelesen, achwas verschlungen habe.

Falko Cornelsen will eigentlich nur ein paar Tage Urlaub machen und in Ruhe über seine Ehe nachdenken. Ganz plötzlich kommt ihm die Idee, zu seinem besten Freund, der auch ein Kollege ist, nach Flensburg zu fahren. Statt ein gemütliches Männerwochenende genießen zu können, wird sein Freund Oliver zu einer Leiche gerufen. Falko, der ja ausreichend Zeit hat, begleitet ihn und steckt auf einmal mittendrin in den Ermittlungen. Falko setzt auch dort als Profiler seine ungewöhnlichen Methoden ein, die sich dann als sehr hilfreich erweisen. Er und Oliver finden zwar eine Spur, können aber leider nicht verhindern, dass weitere Morde geschehen.  Diese Entwicklung fand ich ausgesprochen spannend.
Nun gab es allerdings noch einen Nebenstrang, mit dem die Autorin immer wieder den Fall von Falko und Oliver unterbrochen hat. Ich lese von Kindern, denen anscheinend immer auf Partys etwas angetan wird. Diese Kinder wachsen einem ans Herz. Wie das alles zusammenhängt kann ich einfach nicht ahnen, die Autorin macht es sehr spannend und wartet mit der Auflösung bis ganz zum Ende. Ich habe wirklich nichts geahnt. Zumal auf einmal noch einer weiterer Nebenstrang auftaucht, ein Mädchen wird entführt. Es ist ja wohl klar, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte.  Die berühmten Sätze, "nur noch ein Kapitel oder nur noch so und soviel Seiten, dann habe ich es geschafft und weiß endlich, wie es endet" fallen mir ein. Unterbrechungen kann ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht gebrauchen. Meine Neugierde wird größer und die Spannung steigert sich. Es ist ja wohl allen klar, dass ich hier nichts mehr verraten werde, ich will keinem das Lesevergnügen nehmen.

Fazit:
Ich bin der Meinung, Petra Mattfeld hat gezeigt, dass sie sich noch steigern kann. Nach "Sekundentod" hat mich dieses Buch vielleicht noch mehr gefesselt. Ich freue mich schon auf weitere Bücher, in denen Falko ermitteln wird. Aber zunächst gebe ich für beide Krimis eine eindeutige Leseempfehlung.

Ich möchte mich bei der Autorin und dem Verlag Gmeiner recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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