Dienstag, 20. September 2016

Rezension - Die Herren der grünen Insel


Autorin: Kiera Brennan

Titel: Die Herren der grünen Insel

Genre: Historisch

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 15.Februar 2016

Seiten: 960

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?


Meine Meinung:
Als ich das gebundene Buch mit über 960 Seiten in der Hand hielt, wusste ich, dass dies eine Herausforderung für mich werden würde und mir war auch wieder klar, warum ich manche Bücher besser als eBook lesen sollte. Eine Herausforderung in mehrfacher Hinsicht sollte es werden. Ich kann von mir behaupten, dass ich schon reichlich historische Bücher gelesen habe. Darunter gab es auch einige für die ich ein Jahr gebraucht habe. Das war allerdings nie ein Problem, ich konnte jederzeit wieder einsteigen, einige Kapitel lesen und dann wieder das Buch zur Seite legen und andere lesen.
Über Irland hatte ich bisher wenig gelesen und freute mich über dieses Buch. Allerdings musste ich nach einigen hundert Seiten feststellen, dass ich mit den Namen gar nicht zurecht kam. Was an mir lag, denn die Autorin hat ja alles authentisch beschrieben und die besondere Schreibweise der Namen übernommen. Da ich mich wirklich sehr schwer tat, legte ich das Buch erst einmal wieder zur Seite. Ich ging davon aus, dass ich wie bei einigen anderen Büchern, die für mich auch sehr langatmig waren, jederzeit wieder einsteigen konnte. Dies war leider nicht der Fall. Ich musste tatsächlich wieder ganz neu mit dem Lesen beginnen.
Zu diesem Buch kann ich jetzt nur schreiben, dass es sehr aufwändig und gut recherchiert ist. Allerdings konnte ich mich  nicht damit anfreunden. Es war mir einfach alles zu viel.

Fazit:
Für mich war es leider nicht das richtige Buch, allerdings gehe ich davon aus, dass Fans von Irland und von ausführlich erzählten Schlachten und Ereignissen der damaligen Zeit durchaus Gefallen an dem Buch finden können. Wie unterschiedlich die Empfindungen sind, zeigen mir auch die vielen verschieden bewerteten Rezensionen bei Amazon.

Bei dem Verlag Blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken

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