Montag, 26. September 2016

Rezension - Magnolien im Mondlicht



Autorin: Marleen Reichenberg

Titel: Magnolien im Mondlicht

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 25. September 2016

Seiten: ca 330

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen. In ihren Büchern hingegen begibt sie sich in die Welt der Gefühle und schreibt in den Genres Liebe, Drama und Humor.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Noelle und Connor sind von Kindheit an unzertrennlich. Aus Freundschaft entwickelt sich die erste große Liebe. Diese wird auf eine harte Probe gestellt, als Connor ein beruflich lukratives Angebot in den USA annimmt und Noelle ihn nicht begleiten kann. Als sie sich unter völlig veränderten Umständen wiedersehen, will Noelle nichts mehr von ihm wissen. Doch der erfolgsverwöhnte Connor lässt nichts unversucht, um ihre Liebe wiederzugewinnen. Dabei stößt er auf Hindernisse, die nahezu unüberwindbar scheinen …
„Magnolien im Mondlicht“ ist ein real wirkender Liebesroman mit sinnlichen, romantischen, dramatischen, humorvollen Elementen und unerwarteten Wendungen. Schauplätze dieses Buches sind das bergige Hinterland sowie die mondänen Küstenorte der Côte d´Azur.



Meine Meinung:
Inzwischen habe ich von Marleen Reichenberg schon einige Bücher gelesen,  die mich begeistert und neugierig auf dieses Buch gemacht haben. Und das, obwohl ich ja kein großer Fan von Liebesromanen bin. Nun, ich persönlich würde dieses Buch auch nicht als typischen Liebesroman einordnen, aber das ist eben Ansichtssache.
Tatsache ist hier nun, dass ich mich sehr schnell mittendrin in der Geschichte wiederfand. Ich weiß nicht, ob mir das schon mal passiert ist, dass ich direkt nach den ersten Seiten Partei ergriffen habe. Es gab sofort eine Person, die ich überhaupt nicht mochte und kurz danach folgte eine weitere. Lach, denkt jetzt nicht schlecht über mich oder über das Buch. Ich finde Marleen Reichenberg ist damit ein toller Einstieg gelungen, sie hat mich ans Buch gefesselt und auch sofort dargestellt, was Menschen auslösen können, sei es durch Reden oder mit ihrem Verhalten. Dies schreibe ich natürlich wieder sehr rästelhaft, aber ich bleibe meiner Meinung treu und verrate nichts über den Inhalt des Buches, zumindest nicht mehr, als die Kurzbeschreibung hergibt. ;)

Noelle und Connor, die schon als kleine Kinder unzertrennlich waren, müssen feststellen, dass es doch einiges gibt, was sie trennen kann. Das Berufsleben holt sie ein. Connor bekommt ein sehr gutes Angebot. Er kann sich beruflich in den USA weiter entwickeln. Warum Noelle nicht mit konnte und sie später nichts mehr von ihm wissen wollte... tja, das könnt Ihr im Buch nachlesen. Auf jeden Fall sind es nicht die typischen Verwicklungen, wie sie oft in den Liebesromanen vorkommen und ich eigentlich nicht mag. Es gab Momente, da befürchtete ich, dass die Autorin einige Verwicklungen zulässt, aber zu meiner Freude hat sie es dann nicht getan. Stattdessen überraschte sie mich mit Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte.

Das Buchcover gefällt mir wirklich sehr gut, es wäre auf jeden Fall ein Grund, weshalb ich mir das Buch näher ansehen würde, läge es auf einem Tisch im Buchladen.  Außerdem passt das Bild und auch der Titel bestens zum Inhalt dieses Buches.


Fazit:
Marleen Reichenberg hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, was mich sehr berührt hat.
Sie hat Themen behandelt, die eine gewisse Dramatik wiedergeben, aber Humor und Romantik kommen auch nicht zu kurz. Ach, ich könnte noch viel mehr über das Buch schwärmen, müsste aber zu viel verraten. Deshalb glaubt mir einfach, lest es selber, was ich sehr empfehle.

Ich möchte mich bei Marleen Reichenberg vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Darüber habe ich mich sehr gefreut, allerdings hatte das keine Auswirkungen auf mein Urteil über dieses Buch.

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