Freitag, 16. September 2016

Rezension - Mandelblütenliebe


Autorin: Anja Sakia Beyer

Titel: Mandelblütenliebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2016

Seiten: 324

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich als Dramaturgin und Autorin für das Fernsehen, u. a. für die Serien Lindenstraße, Für alle Fälle Stefanie, Verliebt in Berlin und Dahoam is Dahoam.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Milla in Berlin vom Tod ihrer spanischen Großmutter erfährt, ist sie mehr als überrascht. Dachte sie doch, ihre Großmutter sei schon vor vielen Jahren verstorben. Zumindest hatte das ihre Mutter immer behauptet. Und jetzt das: Beerdigung in zwei Tagen. Als sei ihre Gefühlswelt nicht schon durcheinander genug. In wenigen Wochen wollte sie heiraten. Eigentlich. Doch ist Paul wirklich die große Liebe? Und warum, verdammt noch mal, hatte ihre Mutter sie angelogen? Das geheimnisvolle Vermächtnis der Großmutter führt Mutter und Tochter in die engen Gassen der Altstadt von Palma de Mallorca und in die vergessene jüdische Vergangenheit der Insel. Während der Mandelblüte kommen sich die beiden Frauen endlich wieder näher, Milla lernt Leandro kennen und entdeckt in der Geschichte der Großmutter auch ihre eigene. Doch dann taucht Paul auf, und Milla steht vor einer Entscheidung.


Meine Meinung:
Ich hatte Tränen vor Rührung in den Augen, als ich das Buch beendet hatte. Und dann große Lust eine Reise nach Mallorca zu buchen, um dort die Mandelblütenzeit zu erleben. Außerdem stellte ich mal wieder fest, das Lesen bildet, naja, das kann man nicht von allen Büchern behaupten, aber hier konnte ich mein Wissen erweitern. Mir war die besondere historische Geschichte Mallorcas nicht bekannt und ich fand es sehr interessant darüber zu lesen.

Milla erbt von ihrer verstorbenen Großmutter einen kleinen Souvenirladen mitten in Palma. Völlig überrascht von allem, was sie erfährt, weiß sie zunächst auch gar nicht, was sie damit anfangen soll. Ich durfte als Beobachterin, so zu sagen, Milla nach Mallorca begleiten, was mir natürlich sehr gefallen hat, denn im vergangenen Jahr habe ich die Insel kennen und schätzen gelernt. Gemeinsam mit Milla erfahre ich einiges über Mallorcas Vergangenheit und somit aus dem Leben ihrer Großmutter. Dies alles hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben und es fiel mir mal wieder schwer, das Buch zur Seite und eine Lesepause einzulegen.
Ich steckte dann auch mal wieder mittendrin in der Geschichte, die Beteiligten werden für mich real und ich suche, leide und freue mich mit ihnen. An ihren Erlebnissen zeigte mir die Autorin, dass das Schicksal manchem einen bitteren Streich spielt und der Weg, der eingeschlagen wird, nicht immer ein glücklicher sein wird. Was ich damit nun meine, tja, dass sollte jeder für sich selber heraus finden, denn über  den Inhalt des Buches verrate ich wie immer nichts.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und irgendwie habe ich nun Appetit auf Mandelkuchen, den ich auf der Insel natürlich auch gegessen und für lecker befunden habe.

Fazit:
Dieses Buch bietet einem so vieles: Reise, Liebe, Schicksal, Kummer und Freude. Ich habe es gerne gelesen und empfehle es ebenso gerne weiter.

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