Montag, 28. November 2016

Rezension - Im Schatten des Berges


Autor: Gregory David Roberts

Titel: Im Schatten des Berges

Genre: Roman

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 17. Oktober 2016

Seiten: 992

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann



Der Autor Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte – zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman "Shantaram", der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Gregory David Roberts zog sich 2014 aus dem öffentlichen Leben zurück, um seine Zeit seiner Familie und dem Schreiben zu widmen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Shantaram“ hat Millionen Leser auf der ganzen Welt berührt. Die Geschichte von Lindsay Ford, dem Australier, der aus dem Gefängnis ausbrach, in Mumbai untertauchte, als Arzt im Slum arbeitete und um die Liebe seines Lebens kämpfte, lebt in ihren Herzen weiter. Lindsay Ford wurde zu Shantaram, und die Stadt Mumbai zu seiner Heimat. Am Ende verlor er einen Menschen, den er über alles liebte, wie einen Vater verehrte: den Mafiaboss Khaderbhai.

Zwei Jahre sind seitdem vergangen, und seit Khaderbhai nicht mehr mehr da ist, bekämpfen sich die verschiedenen Gangs der Stadt immer unerbittlicher, die Gewalt eskaliert. Auf der Suche nach einem Ausweg begegnet Lin einem heiligen Mann, der alles infrage stellt, was Lin zu wissen glaubte. Am liebsten würde er die Stadt verlassen, ein neues Leben beginnen. Doch zwei Dinge halten ihn zurück: Karla, seine große Liebe, und ein fatales Versprechen, das er nicht brechen kann ...


Meine Meinung:
Vor über 5 Jahren habe ich das Buch "Shantaram" gelesen und seitdem auf das nächste Buch gewartet, von dem ich wusste, dass es geschrieben wurde. Dann hatte ich die Information, dass es dieses Buch als englische Ausgabe inzwischen gab und wartete weiter geduldig auf die Übersetzung. Das Warten hat sich gelohnt. Ich war von dem Buch Shantaram ja sehr begeistert und freute mich jetzt wirklich, dass ich das nächste Buch endlich lesen konnte. Allerdings empfehle ich allen, wirklich zuerst Sh zu lesen, Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber vieles lässt sich besser verstehen, wenn man weiß, was vorher passiert ist.

In dem Buch sind zwei Jahre vergangen und Lin lebt immer noch in Mumbai. Er arbeitet immer noch in seinem Klan und geht nicht ganz sicheren Geschäften nach. Leider bricht zwischen den verschiedenen Klans Streitereien aus und Lin gerät genau dazwischen und muss sich mehrmals seiner Haut wehren. Habe ich im ersten Buch das Leben im Slum und seine Freunde kennen gelernt, was mich sehr fasziniert hat, bekam ich jetzt einen weiteren, allerdings nicht so schönen Einblick von seinem Leben und den Schattenseiten.

Auch diesmal hat der Autor mich mit seinen Schilderungen in seinen Bann gezogen. Mit Spannung und Herzklopfen habe ich verfolgt, was alles so passiert. Ich fand es traten zwei Extreme auf, Gewalt und Philosophie, letzteres muss man mögen und mit Freuden lesen. Eigentlich ist das nicht mein Fall und an diesen Gesprächen hätte ich mich wahrscheinlich gar nicht beteiligt. Aber es sind ja schon immer viele nach Indien gegangen, um die Wahrheit oder die Erkenntnis zu finden. Lin hat uns Leser aber auch dahinter blicken lassen.

Hatte ich das erste Buch noch als gedruckte Ausgabe vor mir liegen, war ich jetzt richtig froh, dass ich dieses als eBook gelesen habe, 992 Seiten sind heftig und im Bett nicht so gut zu lesen. Naja, nicht jeder liest abends im Bett, aber auch für unterwegs wäre es mir zu schwer geworden. Auf jeden Fall waren 992 Seiten, die mich gefesselt haben.


Fazit:
Wer Shantaram gelesen hat, wird mit Sicherheit, wie ich, auf dieses Buch gewartet haben. Diesmal hatte ich am Ende nicht mehr das Gefühl, noch mehr lesen zu wollen/ zu müssen. Es war nun endlich richtig abgeschlossen. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung für beide Bücher.

Bei dem Verlag Goldmann möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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