Dienstag, 29. November 2016

Rezension - Warum Engel nie Mundharmonika spielen



Autorin: Karin Koenicke

Titel: Warum Engel nie Mundharmonika spielen

Genre: Weihnachtsbuch, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. November 2016

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Karin Koenicke wurde in Regensburg geboren und lebt nun mit ihrer Familie und einem Zimmer voll Musikinstrumenten vor den Toren Münchens. Ihre Geschichten sind ein bisschen wie sie selbst - spontan, kreativ und humorvoll. Für sie ist es normal, montags ins Beethovenkonzert zu gehen und samstags zu den Rolling Stones. Kurz entschlossen nach London zu gondeln, um im St. James's Park Eichhörnchen zu füttern - das kann vorkommen. Genauso gerne backt sie mit ihren Kindern Schokokuchen mit Gurke. Manche Menschen halten sie für verrückt, was Karin Koenicke als großes Kompliment auffasst. Das Schreiben wurde vom Hobby zu ihrem Beruf, sie ist bei einer literarischen Agentur unter Vertrag. Ihre Leser schätzen die skurrilen Figuren, den Humor und die gefühlvollen Storys mit unerwarteten Wendungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im Himmel ist die Hölle los! Grund dafür ist der alljährliche „Euromission Schutzengel Contest“, für den ein Engel ausgewählt werden muss. Es erwischt ausgerechnet den himmlischen Organisten Pasiel, der lieber Bach-Präludien spielen würde statt ins winterliche London hinabzufahren. Dass ihn der irdische Auftrag nicht nur musikalisch an seine Grenzen bringen wird, ahnt er nicht. Im Gegensatz zu ihm hat sein Schützling, eine junge Tätowiererin, mit Klassik nichts am Hut. Als toughe Großstädterin kommt sie auch mit den härtesten Kunden zurecht. Doch dieser altmodisch anmutende Organist, der sich um eine Stelle in ihrer Rockband bewirbt, verwirrt sie. Obwohl er ihr etwas weltfremd erscheint, ist sie von seiner Leidenschaft für Musik fasziniert. Warum ist er so anders als alle Männer, die sie kennt? Ein Roman über die Liebe. Über Leidenschaft und Musik.


Meine Meinung:
Ich habe ja schon einige Bücher gelesen, in denen Engel auf die Erde kommen und dort Aufträge erledigen müssen. Diesmal war es anders.
Pasiel, der sich auf Erden Paul rufen lässt, bekommt ganz überraschend den Auftrag bei dem "Euromission Schutzengel Contest" mitzuhelfen. Schon bei diesem Zusammenhang musste ich mehrmals schmunzeln. Irgendwie entdeckte ich da wohl eine Verbindung zu einem anderen Contest ☺? Nun, Paul der schon eine Weile im Himmel musizieren durfte, kannte sich mit der heutigen Musik so gar nicht aus. Was andere als Musikgenuss betrachteten tat ihm in den Ohren weh, das kann ich durchaus nachvollziehen. Sein Schützling allerdings hat es ihm angetan und die beiden entwickelten eine besondere Beziehung. Ob dies allerdings im Interesse einiger Erzengel war? Ich will nun nichts weiter verraten. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Spaß gemacht, Paul und Edwina zu begleiten. Die Autorin hat sehr berührend aber auch humorvoll geschildert, was die beiden so alles erleben.
Das Buchcover gefällt mir als Londonfan ausgesprochen gut und ich fand es toll, dass ich immer genau wusste, wo sich die Beteiligten aufhielten. Die Geschichte spielt ja in der Vorweihnachtszeit und ich hatte die Oxford und Regent Street mit ihrer wunderschönen Beleuchtung so richtig vor Augen. Auch ich bin jedes Mal davon beeindruckt.


Fazit:
Himmlisches und erdiges, sagt man das? Auf jeden Fall spielt sich vieles im Himmel und in London ab. Fantasie und Realität, gut gemischt und passend als Lesegenuss im Advent.

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