Freitag, 15. September 2017

Rezension - Die Symphonie des Augenblicks


Autorin: Marie Fitzgerald

Titel: Die Symphonie des Augenblicks

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 1. September 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper / Pendo




Die Autorin Marie Fitzgerald war als Redakteurin für französische Zeitungen tätig, bevor sie zum größten latein- und südamerikanischen Fernsehsender nach Mexiko wechselte. In den darauffolgenden Jahren bereiste sie alle fünf Kontinente und lebte unter anderem in Deutschland, Ägypten, Borneo und den USA. 2016 kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie derzeit an einem neuen Roman arbeitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der über jede Sekunde froh ist, die er nicht mit seinen ehrgeizigen Eltern verbringen muss, zögert er nicht lang. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine ganz besondere Reise und erkennen, dass es nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, was mich jetzt sehr freut, denn mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es müssen ja nicht immer Krimis oder Liebesromane sein, die man liest. Zur Abwechslung kann auch mal ein Buch gelesen werden, was nachdenklich macht und so ein bisschen vom menschlichen Schicksal wiedergibt.
Hier habe ich gleich vier verschiedene Personen kennen gelernt, die ein mehr oder weniger schweres Päckchen zu tragen haben und keins ist unrealistisch, leider, muss ich sagen, denn das kommt tatsächlich vor.
Claude ist blind, Alain ist auf einmal obdachlos, Carole wird von ihrem Mann geschlagen und Corentin erfreut sich nicht so unbedingt an seiner Intelligenz. Das Schicksal führt diese vier zusammen und sie begeben sich auf eine Reise.
Bis es allerdings soweit ist, lerne ich jeden sehr gut kennen. Im Wechsel erzählt jeder der vier in der Ich-form wie es ihm geht, was er erlebt und auch, wie er oder sie mit allem klar kommt. Langweilig ist das schon mal nicht. Später wird es sogar mal richtig spannend und ich musste die Daumen drücken, dass es gelingt, was sie vorhatten. Was das nun war, schreibe ich natürlich nicht.
Auf jeden Fall hat mich das Buch gut unterhalten und das Ende, naja, es musste so kommen, aber es war auch in Ordnung. Habe ich jetzt jemanden neugierig gemacht?

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut, mal davon abgesehen, dass ich die Farbe Blau sehr mag, hat es auf mich eine sehr schöne Wirkung.


Fazit:
Das ist mal etwas anderes, vier Personen leben ganz unterschiedlich und man kann darüber nachdenken, wie man selber reagieren würde, wenn das einem selbst passiert. Auf jeden Fall ist das Buch lesenswert und wer keine leichte Lektüre ohne Tiefgang mag, wird hier dran Freude haben.

Bei dem Verlag und NetGalley  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Vorübergehend verschossen


Autorin: Anke Maiberg

Titel: Vorübergehend verschossen

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BasteiLübbe




Die Autorin Anke Maiberg, geb. 1974 in der Nähe von Hamburg, hat Jura studiert und drei Töchter bekommen. Die damit einhergehende Vorbildfunktion lässt sie erfolgreich hinter sich, wenn sie am Schreibtisch durchgeknallte Frauen auf romantische Feldversuche schickt. Ist das Liebe oder kann der weg? ist ihr erster Roman. Anke Maiberg lebt mit Mann, Kindern und Katze in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nelli ringt ums richtige Braut-Outfit - ihr Bräutigam Tim ringt um Fassung. Er ist auf Junggesellentour in Las Vegas versackt. Nun muss sein Zwillingsbruder einspringen. Felix gibt sich als Tim aus. Er heiratet Nelli und fliegt mit ihr in die Flitterwochen. Tim muss derweil in Las Vegas die versehentliche Spaß-Hochzeit mit einer alten Jugendfreundin annullieren lassen. In Nizza entdeckt Nelli so viele tolle neue Seiten an ihrem Ehemann, dass sie ihrer Hochzeitsnacht erst recht entgegenfiebert. Die versucht Felix zunächst mit allen Tricks zu verhindern. Aber dann erkennt er, dass er sich verliebt hat...


Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht, diese Geschichten, in denen sich Zwillinge zum Verwechseln ähnlich aussehen und damit auch allerhand Spaß betreiben? Aber bisher habe ich noch kein Buch gelesen, in dem ein Zwilling einspringt und die Braut zum Standesamt führt, weil der Bräutigam verhindert ist.
Oh oh, das kann ganz andere Konsequenzen nach sich ziehen, dachte ich mir, als ich die Kurzbeschreibung las und war besonders neugierig auf das Buch.

Anke Maiberg hat nun sehr fesselnd und auch mit Humor beschrieben, was alle so erleben und was sie empfinden und dabei aber auch nicht außer Acht gelassen, dass es Momente gibt, die einem nachdenklich stimmen. Jeder der vier Betroffenen hatte die Möglichkeit über sein Leben nachzudenken, festzustellen, dass es doch noch etwas anderes gibt und es mussten Entscheidungen gefällt werden. Wie sich nun alles entwickelte und vor allem wie es endete, verrate ich  nicht. Ich möchte allerdings erwähnen, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat.

Das Buchcover finde ich sehr niedlich und auch humorvoll und es gab mal wieder den Ausschlag, dass ich mich näher für das Buch interessierte.


Fazit:
Eine unterhaltsame Lektüre, Liebe, Humor und Nachdenkliches wurden bestens miteinander verknüpft. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und somit auch 5 Sterne.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mordskur


Autor: Tobias Münter

Titel: Mordskur

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. September 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein

NetGalley


Der Autor Tobias Münter, geboren 1976, ist begeisterter Ostwestfale und lebt mit seiner Familie im lippischen Bad Salzuflen. Nach Abitur, Mechanikerausbildung und Maschinenbaustudium ist er nunmehr als Sachverständiger für den Technischen Überwachungsverein tätig. Lesefiebrig seit Kindertagen schreibt er mit Humor gewürzte Kriminalgeschichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kommissar Claas Haverstroh fährt zur Reha ins westfälische Bad Salzuflen. Von seinem Zwangsurlaub in der Provinz ist er wenig begeistert. Doch kaum angekommen, wird er Zeuge eines mysteriösen Verbrechens. Der Hirsch König Leopold, allseits geliebtes Maskottchen der Kleinstadt, und seine Herde wurden niedergeschossen in ihrem Wildgehege gefunden. Die örtliche Polizei scheint von einem Unfall auszugehen. Doch kurz darauf taucht eine weitere Leiche, diesmal ein toter Mann, auf. Claas ist sich sicher: Das kann kein Zufall sein! Ohne offizielle Befugnis beginnt er zu ermitteln. Aber wer steckt hinter den seltsamen Todesfällen? Und warum untersucht die Kripo vor Ort den Fall nur halbherzig und versucht Claas auszubremsen?


Meine Meinung:
Hier hat mich das ansprechende Cover mal wieder verführt, mich über das Buch zu informieren. Denn es gibt ja eine Vielzahl von Regionalkrimis und leicht kann da schon mal das eine oder andere übersehen werden, wenn das Cover kein "Hingucker" ist.
Hilfreich ist dann ja auch noch die Kurzbeschreibung und diese hat mich dann endgültig neugierig auf das Buch gemacht und ich muss sagen, es hat sich gelohnt dieses Buch zu lesen.
Wer sich bisher noch nicht in der Gegend von Bad Salzuflen auskannte, wird sie jetzt kennen lernen. Ich fand das natürlich interessant und passte auch bestens zu diesem Fall. Der ja eigentlich keiner für Claas Haverstroh sein sollte, denn schließlich war er dort ja nur zur Reha. Aber mit Leib und Seele Polizist, interessiert es ihn schon, warum dort so einiges passiert, was ihm außerdem merkwürdig vorkam. Gleichzeitig lernten wir beide Bewohner des Ortes kennen, denen der Autor interessante Charaktere zugeordnet hat.
Tobias Münter hat mir mit diesem Buch einen spannenden Krimi zum Lesen gegeben. Ich war von Anfang an so richtig dabei und genauso neugierig, wie Class Haverstroh. Da ich ja vom Inhalt nie etwas verraten will, kann ich leider auf einige Situationen, die mir sehr gut gefallen haben, nicht eingehen. Also... selber lesen.

Meine Meinung:
Ein spannender unterhaltsamer Krimi mit sehr viel interessanter Lokalkolorit, gerne gebe ich eine Leseempfehlung und vergebe 5 Sterne.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 10. September 2017

Rezension - Die Farben im Spiegel


Autorin: Deniz Selek

Titel: Die Farben im Spiegel

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 1. August 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Droemer




Die Autorin Deniz Selek wurde 1967 in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit in Istanbul. Schon früh begann sie Geschichten zu schreiben, die sie selbst illustrierte. Nach einigen Semestern Germanistik und Pädagogik studierte sie Innenarchitektur, und beschloss dann doch lieber ihren Kindheitstraum vom Bücherschreiben zu verwirklichen. Als waschechte Halbtürkin liebt sie Süßes und Saures, Abendrot und Aberglauben, Kitsch und Klunker, Hut und Häkelwerk und natürlich Sommer, Sonne und Südseestrand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alev und Koray wachsen zusammen in Istanbul auf, beide mit einer deutschen Mutter und einem türkischen Vater. Es ist eine Sandkastenliebe, die nicht aufhört, als sie die Türkei verlassen; auch nicht, als sie sich in andere Menschen verlieben und Kinder großziehen. Sie hört nicht auf, obwohl sie die meiste Zeit ihres Lebens getrennt voneinander verbringen. Als Alev daran denkt, auszubrechen aus den engen Grenzen ihrer Existenz in Deutschland, tauchen auch die Erinnerungen an den Liebsten ihrer Jugend wieder auf - und Fragen: Kann es Liebe geben, die bleibt, ganz gleich, was geschieht? Die einfach bleibt, weil sie den richtigen Ort gefunden hat?


Meine Meinung:
Die Autorin hat nicht einfach "nur" eine Liebesgeschichte geschrieben, nein, es ist viel mehr, was sie dem Leser vermittelt.
Alev und Koray verbindet eine Sandkastenfreundschaft und schon früh spüren die beiden eine enge Verbundenheit zueinander. Alev erzählt die Geschichte in der Ich-Form und beginnt auch tatsächlich mit ganz frühen Kindheitserinnerungen.  Aber oft fällen Erwachsene Entscheidungen, die auch das Leben ihrer Kinder betreffen. Alev berichtet dann, wie unterschiedlich sich ihr Leben in den beiden Ländern, der Türkei und Deutschland abspielt. Sie kann Koray einfach nicht vergessen und trotzdem gründet sie später mit einem ganz anderen Mann eine Familie.
Die Frage stellt sich nun, kann aus einer Sandkastenliebe mehr werden? Und dann noch, wie lange kann es dauern, bis es endlich ein Happy End geben kann?

Deniz Selek hat mit diesem Buch eine unterhaltsame Lektüre geschaffen, die einem nebenbei auch einiges über die verschiedenen Kulturen und was alles damit zusammen hängt, berichtet.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, ich bezeichne das auch gerne immer als "Streichelcover" weil es sich so schön anfühlt, durch die hervor gehobene Schrift.


Fazit:
Das ist jetzt mal etwas anderes als einfach  "nur" eine Liebesgeschichte, ich erwähnte es ja bereits. Und es ist auch nicht nur die Geschichte von Alev und Koray, auch die Geschwister und Eltern müssen mit den besonderen Lebensumständen klar kommen. Ich fand es sehr interessant zu lesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag Droemer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Todesbühne


Autorin: Andrea Klier

Titel: Todesbühne

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 8. September 2017

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Normalerweise schreibe ich hier immer etwas über die Autorin, aber diesmal übernehme ich eine Nachricht des Verlages:

"Hinweis zum Ostfrieslandkrimi „Die Todesbühne“

Der Ostfrieslandkrimi „Die Todesbühne“ ist das letzte Werk, das die Autorin Andrea Klier zum Abschluss bringen konnte. Noch bis kurz vor ihrem Tod hat sie gemeinsam mit dem Lektorat des Klarant Verlags mit Leidenschaft an den Handlungssträngen gearbeitet und an den Formulierungen gefeilt. 

Auf Wunsch der Autorin und ihrer Familie wird dieser Krimi post mortem am 08.September veröffentlicht, und für uns ist es von besonderer Bedeutung, Andrea Klier diese Ehre zu erweisen. Sie hat die Serie um den ostfriesischen Kommissar Hauke Holjansen geliebt und sehr viel Arbeit und Herzblut hineingesteckt.

„Die Todesbühne“ ist der 10. Fall für Hauke Holjansen. Zehn – das Zeichen für Vollkommenheit, Ganzheit, Vollendung. Andrea Kliers Schaffenswerk „Hauke Holjansen ermittelt“ ist mit dem zehnten Teil vollendet. Wir möchten es mit dem allergrößten Respekt und der tiefsten Verbundenheit mit der Autorin Andrea Klier veröffentlichen und allen Lesern zugänglich machen."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine bizarre Mordserie erschüttert die ostfriesische Stadt Aurich. Erst wird der Journalist Paul Wagner erschossen in einem Hotelzimmer aufgefunden, dann sterben mehrere Schauspieler des berühmten Genesius-Theaters – mitten in der Aufführung auf der Bühne. Für Hauptkommissar Hauke Holjansen ist der Fall besonders brisant, denn seine Cousine Fiona ist Teil des Ensembles. Schnell wird klar: Die Spur führt in die Vergangenheit. Schon vor zehn Jahren war ein Schauspieler des Genesius-Theaters – der Sohn des nun ermordeten Paul Wagner – auf der Bühne ums Leben gekommen. Und noch viel mehr furchtbare Dinge sind damals geschehen… Alles spricht für einen lange geplanten Rachefeldzug, und den Kommissaren bleibt keine Zeit. Im Umfeld des friesischen Theaters stoßen sie auf Intrigen, Eifersüchteleien und Hass. Die Liste der Verdächtigen wird immer länger, und zu Haukes Entsetzen deutet ein konkreter Hinweis ausgerechnet auf Fiona…



Meine Meinung:
Nachdem ich vor ein paar Monaten die Autorin interviewt hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf das 10. Buch. Und vorab kann ich schreiben, dass sie sich damit selbst übertroffen hat.

Diesmal müssen Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck im Theatermilieu ermitteln, was sich als äußerst schwierig heraus stellt. Denn der Mörder ist ihnen immer ein Schritt voraus und sorgt dafür, dass sogar während der Vorstellungen die Schauspieler sterben. Die beiden Kommissare und ich lernen alle Beteiligten kennen und erfahren einiges über deren Vergangenheit, in der sich vor 10 Jahren ein Drama abgespielt hat. Ich als Leserin erfahre sogar noch viel mehr, aber weiter bringt mich das in keinem Fall. Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden, immer wieder neue Fährten auszulegen. Dachte ich doch, einen Verdächtigen zu haben, stirbt er!

Nachdem ich endlich alle Personen sortiert hatte, deren Beweggründe für ihr Verhalten in der Gegenwart und ihre Vergangenheit kannte, gab es zwei Gruppen. Zu der einen gehörten die mir sehr sympathischen Ermittler und Antje, ihr guter Engel. Zu der anderen gehörten die meisten Schauspieler und mir tat es jetzt nicht so furchtbar leid, dass ihnen etwas zustieß. Bin ich nun eine böse Leserin 😉 Ich denke nicht, aber das erkläre ich hier nicht. Vielleicht hat ja der eine oder die andere ebenfalls dieses Gefühl.

Viele Krimiautoren lieben es ja, etwas über den Täter zu schreiben, wir Leser können ihn beobachten und haben meistens einen Verdacht. Hier war es nicht ganz so. Ich wusste wirklich nicht, wer es denn gewesen sein könnte. Beziehungsweise ich hatte einen Verdacht, aber der bestätigte sich in keinster Weise. Andrea Klier hat es wirklich bestens verstanden, die Spannung enorm aufzubauen, sie hat dafür gesorgt, dass ich mich von dem Buch, mal wieder, nicht lösen konnte und in einem Rutsch gelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet.


Fazit:
Das 10. Buch ist der Autorin hervorragend gelungen. Ich empfehle es gerne und obwohl jedes Buch für sich gelesen werden kann, ist es einfach schöner die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Ich führe hier einfach noch einmal alle Titel der Reihe auf.

1. Lazarusmorde
2. Die schwarze Perle
3. Ostfriesische Rache
4. Friesische Zerstörung
5. Das letzte Ultimatum
6. Tödliche Wappen
7. Ostfriesisches Erbe
8. Ostfriesische Gier
9. Ihr letzter Fall
10. Die Todesbühne

Bei dem Klarant - Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ihm habe ich es auch zu verdanken, dass ich die Autorin und die Buchreihe kennen lernen konnte. Deshalb hat mich die Nachricht vom ihrem Tod besonders betroffen gemacht.

Dienstag, 5. September 2017

Geheimnisvolle Blogtour

Heute macht die Blogtour bei mir Station und ich möchte Euch etwas über meinen Verdächtigen schreiben














Beim Joggen am Strand muss Frederik immer wieder an Nina denken, die vor 20 Jahren ums Leben gekommen ist. Keiner weiß genau, was damals wirklich passiert ist, denn alle haben reichlich getrunken und manche haben auch einen Filmriss. Warum geht sie ihm nicht aus dem Kopf?

An dem Morgen des Gedenktages, den Freunde für Nina ausrichten wollen, findet Frederik eine Flaschenpost. Erfreut, weil das ja nicht alle Tage vorkommt und neugierig, woher sie wohl kommen mag, will er warten bis er zu Hause ist und mit seiner Freundin die Flasche gemeinsam öffnen.

Allerdings sind beide überrascht, als sie den Text auf dem Zettel lesen. Damit hätten sie nun gar nicht gerechnet. Frederik reagiert sehr merkwürdig, was einem zu Denken geben kann.

Frederik möchte die Flasche am liebsten verschwinden lassen, warum? 

Weshalb ist er so nervös und schlecht gelaunt. 

In einem Telefonat mit seinem Freund, meint dieser, nun hätte Frederik ein Problem


Was ist in der Nacht passiert? Zu dumm, dass Frederik sich nicht richtig erinnern kann


Tja, findet Ihr nicht auch, dass sich Frederik verdächtig macht? Für mich ist er einer der Verdächtigen. 

Habt Ihr schon heraus gefunden, um welches Buch es sich handelt? Dann schickt doch einfach eine Mail / Persönliche Nachricht / oder hier im Kommentar (den ich nur alleine sehen kann) 

Wenn noch nicht, dann lest noch einmal die anderen Beiträge

weitere Stationen der Blogtour


Und das sind die Stationen:

1.9.: Hasi von nichtohnebuch 

3.9.: Barbara von sommerlese 

heute : Ulla von Ullas Bücherseite also ich selber 😉

7.9.: Marie von nichtohnebuch

Sonntag, 3. September 2017

Rezension - Sophie Elisabteh - Die Freiheit im Herzen



Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth -Die Freiheit im Herzen

Genre: Historisch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 14. Juli 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsne

Verlag:  Weltbild



erhältlich nur bei Weltbild: auf www.weltbild.de und in allen Weltbild Filialen



Der Autor Christopher Ross gilt als Meister des romantischen Abenteuerromans. Durch Bestseller wie die Bände der „Clarissa“-Reihe wurde er einem breiten Publikum bekannt. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Während zahlreicher Reisen und längerer Aufenthalte in Alaska und Kanada entdeckte er seine Vorliebe für diese Länder, die bevorzugten Schauplätze seiner Romane. Im amerikanischen Fernsehen wurde er als „einer der besten Amerika- und Indianer-Kenner der Alten Welt“ vorgestellt.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Voller Vorfreude planen Sophie Elisabeth und Nikolai ihre Hochzeit in Russisch-Amerika, dem späteren Alaska. Die badische Prinzessin freut sich auf ein abenteuerliches Leben in dem wilden Land. Doch in Sitka, der kleinen Stadt im äußersten Osten des Zarenreiches, ziehen bedrohliche Schatten auf. Michail Saizew, ein zwielichtiger Berater des Gouverneurs, setzt alles daran, selbst die Macht zu übernehmen. Als sein Zorn Sophie Elisabeth und Nikolai trifft, müssen die beiden fliehen. Doch Saizew ist nicht ihr einziger Gegner. Wenige Wochen vor der Hochzeit taucht die totgeglaubte Geheimagentin Alina auf. In der lebensbedrohlichen Weite des Eismeeres ist Sophie Elisabeth ihrer Rache scheinbar hilflos ausgeliefert. Kann ihre unerschütterliche Liebe zu Nikolai ihr die Kraft geben, sich gegen die tödliche Bedrohung zu wehren?



Meine Meinung:
Das ist sie nun, die Fortsetzung von "Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren"  und es ist wirklich so, wie ich es meine, die Geschichte wird dort fortgesetzt, wo sie im ersten Buch endete. Also bitte auf jeden Fall zunächst das erste Buch lesen und es kann sein, dass ich hier spoilern muss.....

Nachdem Sophie Elisabeth und Nikolai ihren Verfolgern entkommen und den Anschlag auf den Gouverneur von Russisch-Amerika verhindern konnten, wollten sie sich in Sitka niederlassen. Sie wollten heiraten und eine Familie gründen. Allerdings gab es da einige, die das nicht wollten.
Sehr abenteuerlich geht es in zweiten Buch dann auch weiter. Den einen Bösewicht lernte ich sehr schnell kennen und fürchten, die totgeglaubte Alina ließ etwas länger auf sich warten. Dies machte nicht nur die beiden Protagonisten nervös, auch ich war sehr unruhig.

Christopher Ross hat sehr lebhaft über das Leben der damaligen Zeit berichtet und er hat zusätzlich eine enorme Spannung aufgebaut. Interessant fand ich auch, einiges aus der Geschichte Alaskas zu erfahren.  Sophie Elisabeth und Nikolai sind mir mit diesem Buch noch sympathischer geworden. Besonders Sophie Elisabeth hat sich wunderbar angepasst. Auf keinen Fall würde sie je wieder nach Hause wollen und sich den höfischen Zwängen unterordnen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mir dieses Buch wesentlich besser als das erste gefallen. Hatte ich beim ersten Buch so manche Zweifel und konnte Situationen nicht nachvollziehen, war hier jetzt alles bestens.

Das Buchcover wurde dem des ersten Buches angepasst und somit auch dem Inhalt.


Fazit:
Ich erwähnte es schon, die beiden Bücher müssen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Wer Abenteuer liebt und darunter ordnete ich die Geschichte gerne ein, denn es war schon immer abenteuerlich neues Land zu erobern, zu erschließen und mit den Widrigkeiten fertig zu werden. Also, wer Abenteuer liebt gewürzt mit historischen und der Liebe, der wird Freude an dem Buch haben.

Ich bedanke mich bei Weltbild für das Rezensionsexemplar

Rezension - Jeremias Voss und die schwarze Spur


Autor: Ole Hansen

Titel: Jeremias Voss und die schwarze Spur

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 29. August 2017

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks




Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
S.O.S! Ein Orkan peitscht die Nordsee auf, als Privatdetektiv Voss den Notruf des Öltankers empfängt. Eine Explosion an Bord hat ein Loch in das riesige Schiff gerissen. In letzter Sekunde kann die Crew des Tankers sich auf Voss’ Kutter retten – doch als der Frachter sinkt, fließen Tausende Liter Öl ungehindert ins Meer. Während in Deutschland die Panik vor einer Naturkatastrophe wächst und verzweifelt nach einer Lösung gesucht wird, beauftragt die unter Druck geratene Reederei des Frachters Voss mit der Aufklärung der Explosion: War es ein Unfall oder Sabotage? Seine Ermittlungen führen Voss tief in unbekannte Gewässer und was er dort findet, ist selbst für den hartgesottenen Detektiv unfassbar …



Meine Meinung:
Damit hätte Jeremias Voss bestimmt nicht gerechnet. Als er auf hoher See einen Notruf empfängt, ist klar, dass er und Herrmann sofort helfen, denn sie befinden sich in der Nähe. Dass sich daraus allerdings ein neuer Auftrag ergeben würde, hätte er nicht gedacht. Und dieser Auftrag hatte es in sich.

Spannend hat der Autor beschrieben, was alles so passiert. Denn diesmal geriet auch eine Person in Gefahr, die sonst meist am Schreibtisch sitzt. Heinrich konnte erfolgreich mithelfen und Herrmann und seine Kumpel gaben alles. Ich spreche bzw schreibe in Rätseln? Ja klar, ich will ja nichts vom Inhalt verraten, Euch aber trotzdem mitteilen, dass es mich gepackt hat. Es wurde mal wieder eine sehr lange Lesenacht, denn es gab für mich einfach keine Stelle, wo ich das Buch unterbrechen und endlich schlafen konnte.

Ole Hansen hat mich auch diesmal wieder begeistert. Hat mich mitraten lassen, wer denn wohl alles veranlasst haben könnte. Ich hatte schon meinen Verdacht, besonders nach einer Stelle, als jemand etwas über den Drahtzieher verriet. Aber ich war auch da hin und her gerissen, dachte ich es wäre eine bestimmte Person, passierte wieder etwas und die andere geriet wieder mehr in Verdacht. Da ist es doch wohl klar, dass ich extrem neugierig war.

Jeremias Voss löst seine Fälle immer wieder auf etwas ungewöhnliche Art, womit er sehr erfolgreich ist. Mit der Polizei arbeitet er sehr gut zusammen und auch mit einem Reporter, wobei es immer auf Gegenseitigkeit beruht. Mir gefällt es, wie Ole Hansen seine Hauptfigur handeln lässt. Auch wenn er ab und zu, ach nein, das schreibe ich jetzt nicht, lest selber.

Bei allen Büchern begeistert mit das Buchcover, Hamburg ist eine Stadt, die ich mag und ein bisschen kenne. Schon alleine dies war ein Grund, dass ich mich anfangs für die Serie interessierte.
Jetzt bin ich allerdings süchtig und freue mich, dass es noch weitere Folgen geben wird.


Fazit:
Jedes Buch kann alleine gelesen werden, aber es macht viel mehr Spaß, sie in der Reihenfolge zu lesen. Zumal alle, die erst jetzt mit der Serie beginnen wollen, den Vorteil haben, alle Bücher ohne Wartezeit lesen zu können.  Sollten trotzdem einige erst jetzt einsteigen oder Lücken in der Serie haben, ist das auch kein Problem, wichtiges erklärt der Autor immer wieder. Ich bin begeistert und empfehle die Bücher gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Oma und der Punk - Gestorben wird später


Autorin: Simone Jöst

Titel: Die Oma und der Punk - Gestorben wird später

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen:  29. August 2017

Seiten: 308

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Simone Jöst lebt im Odenwald. Beflügelt von der Lust, sich ständig neue Geschichten auszudenken, stolperte sie beinahe zufällig in das Krimigenre. Seitdem publizierte sie zahlreiche Krimi-Kurzgeschichten und arbeitete als freie Mitarbeiterin in einem kleinen Verlag. Sie ist Herausgeberin diverser Krimianthologien und liebt nichts mehr als schwarzen Humor und weiße Schokolade.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine ungewöhnliche Freundschaft: Die Oma und der Punk haben schon viel miteinander erlebt, doch Emmas neue Mission gilt Jule selbst. Ihre junge Freundin soll sich endlich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Nur widerwillig stimmt Jule der Reise in ihren Heimatort zu – und die erste Katastrophe lässt auch nicht lange auf sich warten, denn Jule besteht darauf, einen Tramper mitzunehmen, dessen Einstellung zu Körperhygiene ganz und gar nicht mit Emmas Vorstellungen übereinstimmt. Und doch hat der Fremde etwas an sich, das die Oma nicht loslässt. Während sie versucht, hinter sein Geheimnis zu kommen, läuft Jule vor dem Treffen mit ihren Eltern davon – und stolpert dabei über einen kauzigen Mönch, einen brutalen Leichenbestatter und gut gehütete Geheimnisse, die sie alle in tödliche Gefahr bringen.


Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Nach wirklich sehr kurzer Wartezeit konnte ich ein weiteres Buch von Simone Jöst lesen. Ich hatte die drei Protagonisten ja mittlerweile in mein Leserherz geschlossen. Ja, zur Oma und dem Punk kam noch eine dritte Person hinzu.

Emma, Jule und Sandro wohnen inzwischen zusammen in Emmas Villa und kommen bestens klar. Da ist nur noch eine Sache, Jule muss noch etwas klären, was ihre Vergangenheit betrifft. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Und es war klar, dass es nicht mal so eben und einfach erledigt werden kann. In Jules Heimatort ist allerhand los und nichts ist so, wie es aussieht. Es passieren viele geheimnisvolle Sachen und ich muss ganz schön bibbern, als Jule sich in Gefahr begibt.

Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, ein wirklich packendes Buch zu schreiben. Neben der Spannung zeigt sie uns aber auch, dass der Schein oft trügt. Wird etwas an der Oberfläche gekratzt, dann kommen überraschende Sachen ans Tageslicht. 
Interessante  Personen durften in der Geschichte mitmischen, einige wünschte ich sonst wo hin 😉
Bei anderen war nicht nur ich überrascht. Auf jeden Fall gab es überraschende Lösungen, eine neue Liebe  ergab sich und ich war am Ende mit allem sehr zufrieden.

Alle drei Buchcover gefallen mir sehr gut und zeigen sofort, dass die Bücher zusammen gehören.



Fazit:
Jedes Buch kann für sich alleine gelesen werden, aber es macht mehr Spaß sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, einfach zum besseren Verständnis. Mir hat diese etwas ungewöhnliche Partnerschaft sehr gefallen, ich hatte viel Spaß beim Lesen und empfehle die Bücher gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 1. September 2017

Rezension - Backfischalarm


Autor: Krischan Koch

Titel: Backfischalarm

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 10. März 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlad: dtv




Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der „voll süße“ Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.


Meine Meinung:
Ein Krimi muss nicht nur spannend sein, nein, er darf auch skurril sein, wobei hier nicht übertrieben werden sollte. Krischan Koch hat in diesem Buch liebenswerte Charaktereigentschaften verteilt, allerdings nicht an alle. Manchmal musste ich tief durchatmen, denn das Verhalten verschiedener Personen konnte ich nicht gutheißen. Eigentlich konnte ich das nicht, aber hier war es angebracht, denn es bestimmte auch die Richtung der Geschichte.
Auf jeden Fall hat es mir gefallen Thies und Nicole bei ihrer Arbeit zu beobachten. Sie hatten es beide nicht leicht. Nicole nicht, weil ihr nicht nur fähiges Personal zur Seite stand und Thies nicht, weil seine Zwillinge eifrig mitmischten, schließlich haben sie auf der Klassenfahrt den Toten gefunden. Und immer war etwas anderes.

Am Ende war ich schon etwas überrascht, obwohl ich eine winzige Ahnung hatte, weil mir etwas aufgefallen ist.  Aber so hatte ich es mir eben nicht vorgestellt.
Wie bei allen Küstenkrimis von Krischan Koch gefällt mir auch hier das Buchcover sehr gut. Hätte ich nicht schon Bücher von ihm gelesen, würden sie mich auf jeden Fall verführen, mich näher mit einem der Bücher zu beschäftigen.


Fazit:
Wer einen unterhaltsamen, humorvollen und spannenden Krimi sucht, wird bestimmt Gefallen an diesem Buch finden. Man sollte allerdings auch für skurriles offen sein.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Zeit der Apfelrosen


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Zeit der Apfelrosen

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 28. August 2017

Seiten: 73

Altersempfehlung: Erwachsene

Hugendubel Digital Edition




Die Autorin Gabriella Engelmann, geboren 1966 in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitete als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern zu widmen begann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - und das Chaos nicht weit ... Olivia weiß genau, was sie im Leben erreichen möchte: Karriere machen, ihren Freund heiraten und mit ihm eine Familie gründen. Das kann doch nicht so schwer sein, oder? Man muss sich einfach ein bisschen anstrengen, dann klappt's schon mit dem großen Glück! So sieht das Olivia. Nur leider hat das Leben manchmal ganz andere Pläne ...


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich schon viele Bücher von Gabriella Engelmann gelesen und deshalb habe ich mir auch diesen Kurzroman geholt. Denn ich bin ja nicht der größte Fan von Kurzromanen. aber hier hat es die Autorin bestens geschafft, alles, was in einem dicken Buch vorkommt, auf das Wesentlichste zu reduzieren und keine Fragen offen zu lassen. Das kann auch nicht jede.
Allerdings habe ich jetzt ein Problem, ich kann auch nicht andeutungsweise auf den Inhalt eingehen, ohne etwas zu verraten.
Deshalb glaubt mir einfach und wenn nicht, dann lest doch mal ein anderes dickes Buch der Autorin 😉 Außerdem verspricht das tolle Buchcover doch auch einiges, oder?


Fazit:
Fans der Bücher von Gabriella Engelmann werden sowieso zuschlagen und allen anderen empfehle ich dieses Buch ganz einfach.

Donnerstag, 31. August 2017

Geheimnisvolle Blogtour






Am 1.9. startet eine geheimnisvolle Blogtour und Ihr seid herzlich dazu eingeladen.

Wir verraten Euch nur so viel: Es geht um einen Krimi, den wir schon rezensiert haben.

Jeder Blogger stellt Euch einen der Verdächtigen vor und Ihr sollt erraten, um welches Buch und welchen Autor es sich handelt.

Zu gewinnen gibt es ein signiertes Exemplar des Buches. Schickt uns Euren Tipp bitte per Mail / PN / Kontaktformular, damit niemand abschreiben kann.


Und das sind die Stationen:

1.9.: Hasi von nichtohnebuch 

3.9.: Barbara von sommerlese 

5.9.: Ulla von Ullas Bücherseite als ich selber 😉

7.9.: Marie von nichtohnebuch




Montag, 28. August 2017

Rezension - Die Geliebte des Patriziers


Autorin: Laura Gambrinus

Titel: Die Geliebte des Patriziers

Genre: Historischer Liebesroman

Version: eBook

erschienen: als eBook im Cumedio Verlag 28. Juni 2017

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Cumedio




Laura Gambrinus - Liebesromane mit italienischem Flair
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit fünf Katzen, zwei Hunden und einem Mann lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine romantische Landschaft, ein malerisches Landgut, und immer wieder Venedig.
Nach einigen sehr erfolgreichen modernen Liebesromanen hat sich die Autorin dem Genre zugewandt, das sie ursprünglich zum Schreiben inspirierte: dem historischen Roman. Und glaubte sie nach dem ersten Buch, es würde ihr nichts weiter einfallen, so weiß sie jetzt, dass ein einziges Leben wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um all den Heldinnen und Helden eine Stimme zu verleihen, die sich regelmäßig bei ihr vorstellen und ihre Geschichten erzählen möchten ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Korsaren und Schmuggler, Liebe und Tod, Hoffnung und ein unerwartetes Wiedersehen – all dem begegnet Milanna im dritten und letzten Teil der Venedig-Trilogie. Nachdem die Patriziertochter dem Tode nahe aus dem Wasser gefischt wird, gerät sie in die Hände eines Sklavenhändlers, der sie an den gefürchteten Piraten »Cornero« verkauft. Sie wehrt sich gegen die Avancen des schwarz maskierten Dämons, der schon seit hundert Jahren die Meere beherrscht. Aber in der Zeit ihrer Gefangenschaft erkennt sie auch gute Seiten an dem Freibeuter und erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Welches Geheimnis verbirgt er und wird sie eines Tages ihre Familie wiedersehen?


Meine Meinung:
oh oh, ich wollte doch solche Bücher nicht mehr lesen, dachte ich vor dem ersten Buch, aber es hat mich gepackt, ich wollte wissen, wie es endet, ich habe auch dieses Buch verschlungen.

Achtung - Spoilergefahr - bitte nur weiterlesen, wenn die beiden ersten Bücher bekannt sind.
Einige Geheimnisse wurden für mich aufgelöst und zu meiner Freude konnte ich dann auch etwas lesen, was ich mir gewünscht hatte. Gleichzeitig hatte ich einen Vorteil gegenüber Milanna, ich hatte einen Wissenvorsprung. Den werde ich Euch aber sicher nicht verraten.

Diesmal wurde es sehr abenteuerlich. Milanna wurde zwar gerettet, aber sie kam vom Regen in die Traufe, eigentlich war es noch schlimmer, sie wurde an einen berüchtigten Piraten verkauft. Natürlich wollte sie so schnell wie möglich wieder nach Hause. Ich wollte das auch und war voller Ungeduld. Während ich immer wieder lesen konnte, wie sehr Milanna den Piraten hasst, wollte ich wissen, wie es zu Hause in Venedig weiterging. Ich wusste ja, wer sich hinter dem Piraten verbirgt und ahnte, was passieren würde. Hach, wie sehr musste ich mich zusammenreißen, um nicht mal eben schnell nach hinten zu blättern und um die letzten Zeilen zu lesen.
Wie Ihr seht, hat mich auch dieses Buch in den Bann gezogen, Zu meiner Freude kann ich erwähnen, dass das Ende eine Überraschung für mich hatte, womit ich aber sehr zufrieden war.

Mir haben alle drei Buchcover sehr gut gefallen, außerdem zeigten sie wunderbar die Zusammengehörigkeit.

In meiner Rezension zum ersten Buch schrieb ich, dass eigentlich die Neugierde, endlich mal ein Buch der Autorin Laura Gambrinus zu lesen, den Ausschlag gegeben hat. Jetzt freue ich mich, dass ich der Neugierde nachgegeben habe. Ich hatte einige schöne und auch spannende Lesestunden.


Fazit:
Es ist ja wohl klar, dass alle die, die ersten beiden Bücher gelesen haben, das dritte ebenfalls lesen werden.  Wer meine Rezension gelesen hat, ohne die Bücher zu kennen, sollte jetzt sofort zugreifen. Unter anderem auch deshalb, weil die Chance genutzt werden kann, alle Bücher ohne Wartezeit lesen zu können.

Rezension - Die Frau des Patriziers


Autorin: Laura Gambrinus

Titel: Die Frau des Patriziers

Genre: Historischer Liebesroman

Version: eBook

erschienen: als eBook im Cumedio Verlag, 29. März2017

Seiten: 237

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Cumedio




Laura Gambrinus - Liebesromane mit italienischem Flair
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit fünf Katzen, zwei Hunden und einem Mann lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine romantische Landschaft, ein malerisches Landgut, und immer wieder Venedig.
Nach einigen sehr erfolgreichen modernen Liebesromanen hat sich die Autorin dem Genre zugewandt, das sie ursprünglich zum Schreiben inspirierte: dem historischen Roman. Und glaubte sie nach dem ersten Buch, es würde ihr nichts weiter einfallen, so weiß sie jetzt, dass ein einziges Leben wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um all den Heldinnen und Helden eine Stimme zu verleihen, die sich regelmäßig bei ihr vorstellen und ihre Geschichten erzählen möchten ...



Kurzbeschreibung, übernommen:
Milanna tastet sich nach dem Verlust Alexandros nur mühsam wieder zurück ins Leben. Sie füllt die Leere mit Arbeit aus, versucht ins Familienleben hineinzufinden - sich mit ihrer Zweckehe auszusöhnen und alle Leidenschaft zu verdrängen. Aber die Wunde sitzt tief, ihre erste große Liebe bleibt unvergessen. Doch Venedig hält für die Patriziertochter einige Überraschungen bereit. Ein maskierter Fremder könnte ihr ebenso gefährlich werden wie die gefürchteten Piraten den Schiffen der Serenissima – und ganz anders, als sie glaubt ...


Meine Meinung:
Achtung, es besteht die Möglichkeit des Spoilers. Ich empfehle allen, die das erste Buch noch nicht kennen, hier nicht weiterzulesen und zunächst zum Buch "Die Braut des Patriziers" zu greifen.

Dieses Buch ist die direkte Fortsetzung. Ich hoffte ja immer noch, dass Alexander nichts zugestoßen ist, weil er und sein Schiff auf einmal verschwunden waren. Zu den Geheimnissen, die mir das erste Buch stellte, kamen jetzt noch  weitere hinzu, die ich hier aber nicht erwähnen werde.
Milanna und Davide sind inzwischen Eltern von einem Mädchen. Bei der Gelegenheit musste ich mir mal wieder vor Augen führen, wie gering ein Mädchen damals in bestimmten Kreisen angesehen wurde. Die Mutter macht sich Vorwürfe, die Hebamme ist nicht erfreut und warum, weil ein Stammhalter gebraucht wurde. Hätte ich Davide bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in mein Leserherz geschlossen, spätestens jetzt hätte er es erobert.
Die Zeit vergeht und ich muss erfahren, wie die damalige Gesellschaft dafür sorgte, dass bestimmte Freuden nicht zu kurz kamen. Allerdings ist da immer noch das Geschäft und Davide muss verreisen. Milanna bleibt mit dem mir sehr unsympathischen Cousin Andrea zu Hause, was zu einem besonderen Ende dieses Buches führen sollte.Puh, was war das aufregend und glücklicherweise konnte ich auch hier schnell weiterlesen.


Fazit:
Wer das erste Buch gelesen hat, wird selbstverständlich zu dem zweiten greifen wollen. Denn die Neugierde ist einfach zu groß und welche Leserin möchte nicht wissen, wie es weitergeht, selbst ich, die ja beim ersten Buch erwähnt hatte...., ach lassen wir das, die Autorin hat es geschafft und mich süchtig gemacht. Band drei muss unbedingt her.

Rezension - Die Braut des Patriziers


Autorin: Laura Gambrinus

Titel: Die Braut des Patriziers

Genre: Historischer Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: als eBook im Cumedio Verlag 4. Jan. 2017

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Cumedio




Laura Gambrinus - Liebesromane mit italienischem Flair
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit fünf Katzen, zwei Hunden und einem Mann lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine romantische Landschaft, ein malerisches Landgut, und immer wieder Venedig.
Nach einigen sehr erfolgreichen modernen Liebesromanen hat sich die Autorin dem Genre zugewandt, das sie ursprünglich zum Schreiben inspirierte: dem historischen Roman. Und glaubte sie nach dem ersten Buch, es würde ihr nichts weiter einfallen, so weiß sie jetzt, dass ein einziges Leben wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um all den Heldinnen und Helden eine Stimme zu verleihen, die sich regelmäßig bei ihr vorstellen und ihre Geschichten erzählen möchten ...



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine junge Frau, die bereits als alte Jungfer gilt ... Ein reicher Patrizier, der dringend heiraten muss ... Eine käufliche Geliebte, die den Schein wahren soll …

Venedig um 1650
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Milanna aus den Kolonien zurück und muss sich in die Obhut ihres Onkels begeben. Die junge Frau wird als lästiges Übel empfunden und schnell mit dem ihr unbekannten Davide Malipiero verheiratet.
Bald entwickelt Milanna Gefühle für ihren Mann, doch Davide scheint ihre Liebe nicht zu erwidern. Ein düsteres Geheimnis überschattet den wohlhabenden Patrizier.


Meine Meinung:
Ich lese gerne historische Romane, kann ich doch mit ihrer Hilfe noch mehr über das Leben früherer Zeiten erfahren. Allerdings sind meine Favoriten historische Krimis, Liebesromane - egal in welcher Zeit sie spielen, stehen in meiner Liste nicht gerade an erster Stelle. Aber..... es gibt Ausnahmen, zum Beispiel, wenn ich auf einer Buchmesse eine Autorin kennen lerne, die mir sympathisch ist und ich neugierig auf ihre Bücher bin.  So kam es, dass ich nicht nur ein Buch, sondern gleich eine Trilogie von Laura Gambrinus auf meinen Reader geladen habe und mich alle drei Bücher gefesselt haben.

Nun möchte ich aber nicht vorgreifen und zunächst über das erste Buch schreiben.
Milanna, eine junge Frau von 20 Jahren muss die Heimat verlassen, in der sie mit ihrem Vater gelebt hat. Nach seinem Tod muss sie zur Familie ihres Onkels nach Venedig ziehen. Hatte ich sie anfangs als junge Frau bezeichnet, trifft es heute bei uns zwar zu, aber damals war sie mit 20 schon eine alte Jungfer und konnte froh sein, wenn sie in dem Alter noch einen Mann findet und nicht ins Kloster muss. Wohlbehütet aufgewachsen hat sie natürlich auch nicht so richtig mitbekommen, wie es im Leben wirklich zugeht. Etwas naiv und verträumt, was Ehe und Liebe betrifft, aber in geschäftlichen Dingen ganz schön clever, muss sie sich zurecht finden und auch ihren Stand behaupten.

Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Geschehnisse rund um Milanna eingehen, weil ich dann zuviel verraten müsste. Auf jeden Fall habe ich sie, ihren Mann und noch eine weitere Person in mein Leserherz geschlossen. Laura Gambrinus hat mich an das  Buch gefesselt, neben der Romantik und dem Alltagsleben hat sie reichlich Geheimnisse aufgebaut und am Ende wurde es extrem spannend.
Zum Glück sollte ich sofort weiterlesen können.


Fazit:
Fans romantischer historischer Bücher, die mit Spannung gewürzt sind, werden begeistert sein. Mich hatte es nun auch gepackt und es war keine Frage, ob ich weiterlesen wollte.

Rezension - Wildfutter


Autorin: Alma Bayer

Titel: Wildfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 14. August 2017

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb



diese dürftige Information habe ich gefunden:
Hinter dem Pseudonym Alma Bayer verbirgt sich eine Autorin aus Oberbayern, die seit 15 Jahren als Journalistin tätig ist


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.



Meine Meinung:
Ich mag Regionalkrimis. Ich lasse mich oft und gerne von einem guten Cover verleiten, mich näher für ein Buch zu interessieren. Eine Kurzbeschreibung kann mich ebenfalls neugierig auf ein Buch machen. Hier kam also alles zusammen, was mir gefiel.

Allerdings hatte ich etwas anderes erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.
Bekommen habe ich reichlich Schilderungen übermotivierter Eltern, was ihre fußballspielenden Jungs betraf. Das gibt es nicht nur in Rosenheim und in unmittelbarer Nähe von München, nur in der Nähe von München ist es wohl besonders extrem.
Präsentiert wurden mir ganz viele Verdächtige, obwohl mir bereits nach dem Lesen der ersten Seiten klar war, welche Gruppe nicht zu den Verdächtigen gehören konnte. Allerdings war hier die Autorin sehr geschickt, denn ich hatte die meiste Zeit jemanden in Verdacht, geriet aber immer wieder ins Schwanken.
Ich will jetzt  nicht behaupten, dass das Buch langweilig gewesen wäre. Spannend war es schon, ich hatte allerdings auch überlegt, was mich wohl alles erwartet, denn ich hatte ein dickes Buch in der Hand. Um die Auflösung des Falles ging es die wenigste Zeit. So gerne ich auch das Drumherum mag, hier war es mir ein bisschen zu viel


Fazit:
Ich denke, dass ich diesmal nicht zu dem Personenkreis gehörte, der sich von diesem Buch angesprochen fühlte.  Fußballfans, besonders von Bayern München, werden bestimmt begeistert sein.
Mich persönlich konnte das Buch nicht überzeugen.


Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Tot überm Zaun


Autorin: Ella Dälken

Titel: Tot überm Zaun

Genre: Krimi

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. August 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Geboren wurde die Autorin Ella Dälken in einem malerischen Kurort am Rande des Teutoburger Waldes. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Geografie in Osnabrück und Nottingham zog sie 2001 nach Düsseldorf. Sie schreibt Fachpublikationen, Kurzgeschichten und Krimis. 2013 gewann sie den zweiten Platz beim Sylter Kurzgeschichtenpreis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Cosma Pongs heißt eigentlich Renate und ist mit Mitte 60 im besten Alter. Sie ist leidenschaftliche Krimiautorin und will nur eins: ihr Fachwissen in die Praxis umsetzen. Leider fehlt es im beschaulichen Düsseldorf an Verbrechen. Doch dann stößt Cosma beim Spaziergang in den benachbarten Schrebergärten auf eine Leiche. Endlich ein Mordfall für sie! Ihre Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, sieht das jedoch völlig anders. Die verbietet sich jegliche Einmischungen in die Mordermittlungen. Davon lässt sich Cosma nicht abhalten, denn als erfahrene Krimiautorin weiß sie: Der Mörder kehrt immer an den Tatort zurück.


Meine Meinung:
Ja, was ist mir denn da in die Hände gefallen?! Ein Krimi, der in Düsseldorf spielt und Cosma Pongs, die Protagonistin, ist nur ein bisschen älter, als ich es bin. 😉 Das waren doch schon mal sehr gute Voraussetzungen.

Paula Pongs ist eigentlich eine kompetente Kriminalhauptkommissarin, die in der Lage ist, verzwickte Fälle zu lösen, wenn sie ihre Mutter nicht immer wieder bremsen müsste, weil sie ihr in die Quere kommt. Denn Cosma Pongs meint, eine gute Krimiautorin zu sein und über reichlich Fachwissen zu verfügen. Wovon ich nicht immer so richtig überzeugt war.

Für Cosma brauchte ich deshalb eine besondere Art von Humor, sonst hätte ich sie nicht ertragen können. Des öfteren wäre ein beruhigendes "Ohmmm" durchaus angebracht gewesen. Da war ich voll und ganz auf der Seite von Paula, die mir manchmal etwas leid tat.

Nein, nicht was Ihr nun denkt, so schlimm war es nun doch nicht. Die Autorin hat es wunderbar verstanden allen Beteiligten ganz besondere Charaktere zuzuordnen, wobei Cosma eben ein bisschen zu viel abbekommen hat. Mit viel Humor und Spannung hat Ella Dälken geschildert, was Cosma mit ihrer WG so alles unternimmt und wie Paula seriös an die Lösung des Falles heran geht.

So ganz nebenbei wird das Kleingärtnervereinsleben ein bisschen auf die Schippe genommen und auch andere wichtige Dinge, die einen Düsseldorfer betreffen, mit in die Geschichte eingebaut. Manches Mal musste ich lachen, weil mir das alles sehr bekannt vorkam. Der Schreibstil ist sehr flüssig und im Wechsel wird aus der Sicht von Cosma und Paula erzählt, was den Lesespaß noch etwas erhöht.


Fazit:
Düsseldorfer Krimifans sollten hier zuschlagen, aber für alle anderen ist es natürlich ebenfalls ein geeignetes Buch. Wer nicht alles so bierernst nimmt, wird hieran viel Freude haben.
Übrigens, für Düsseldorfer ist schon allein der Buchtitel sehr aussagekräftig und zweideutig. 😉


Ich möchte mich beim Heyne Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 27. August 2017

Blogparade zur Buchmesse Frankfurt 2017

Auf den Buchmessen treffe ich ja nicht nur Autoren sondern auch andere Buchblogger. Eine Buchbloggerin ist Biggi, die einen tollen Buchblog hat: Melusines Welt. Dort hat sie zu einer Blogparade anlässlich der nächsten Buchmesse in Frankfurt aufgerufen


Aufruf zur Blogparade zur Frankfurter Buchmesse 2017.

Du liebst Bücher und besuchst in diesem Jahr die Frankfurter Buchmesse?

Du sammelst Autogramme von Autoren und liest für dein Leben gern?

Dann lade ich dich herzlich zur Blogparade zur Frankfurter Buchmesse ein!


Irgendwie war es für mich klar, dass ich mitmachen wollte, denn ich fühlte mich angesprochen


Blogparade Buchmesse




Nenne drei Gründe, warum du 2017 die Frankfurter Buchmesse besuchst.

Dort treffe ich die Ansprechpartner der Verlage
Dort treffe ich andere Buchblogger
Dort treffe ich Autoren und zwar mehr, als in Leipzig


Was ist für dich das Besondere an dem Besuch einer Buchmesse, besonders in Frankfurt?

Die Möglichkeiten sich mit anderen auszutauschen, Gespräche mit Autoren führen – auch mal nur zu zweit, also im kleinen Rahmen


Auf welchen Programmpunkt auf der FBM 2017 freust du dich besonders?

Ich werde mir die Programmpunkte in Kürze mal genau ansehen, aber Bloggertreffen finde ich sehr gut und Diskussionsrunden


Wo ist dein Lieblingsort auf der Frankfurter Buchmesse und warum?

Sehr wahrscheinlich wird es wieder das Autorensofa sein, dort kann ich viele Autoren zu verschiedenen Terminen antreffen und auch immer wieder Buchblogger


Was unternimmst du nach Schließung der Messehallen abends in Frankfurt?

Gerne würde ich mich mit Bloggern und Autoren zum Abendessen verabreden
Im vorigen Jahr haben viele Blogger und Autoren in einem Hotel gewohnt und wir konnten uns zumindest abends auf ein Gläschen Wein oder so noch einmal zusammensetzen

Ansonsten mache ich kein großes Programm, der Tag war immer anstrengend genug


Wie hälst du deine Erfahrungen von der Buchmesse fest?

Natürlich mache ich Fotos und mir abends Notizen, es ist immer so viel, was dort passiert, da kann es durchaus sein, dass das eine oder andere „untergeht“ aber mit Hilfe der Bilder  oder der Eintragungen im meinem Autorenbuch bekomme ich wieder alles zusammen


Das waren nun meine Antworten auf ihre Fragen. Wer Lust hat, kann gerne auf Biggis Blog noch mehr lesen, denn dort werden alle Antworten zusammengefasst und die Teilnahmebedingungen mitgeteitl. Schaut doch einfach mal vorbei: Melusines Welt

Freitag, 25. August 2017

Rezension - Die Endlichkeit des Augenblicks


Autorin: Jessica Koch

Titel: Die Endlichkeit des Augenblicks

Genre: Roman, Dramatik

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juni als eBook 18. August als TB

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt




Das schreibt die Autorin über sich:
Ich wurde in Ludwigsburg geboren. Dort wuchs ich in einem 2000-Seelen-Dorf zwischen Feldern und Pferdeställen auf, in denen ich den Großteil meiner Kindheit verbrachte.

Schon in der Schulzeit begann ich, kürzere Manuskripte zu schreiben, reichte diese aber nie bei Verlagen ein. Anfang 2016 erschien mein Debütroman „Dem Horizont so nah“. Das Buch, belegte wochenlang Platz 1 der Amazon- und Bild-Bestsellerlisten.
Mit „Dem Abgrund so nah“ und „Dem Ozean so nah“ erschienen im Laufe des Jahres die ebenfalls sehr erfolgreichen Teile zwei und drei der „Danny-Trilogie“.

Meinem neuen Roman, „Die Endlichkeit des Augenblicks“, liegt auch wieder eine Geschichte zu Grunde, die eine Botschaft vermitteln und die Menschen zum Hinsehen bewegen soll.



Kurzbeschreibung, übernommen:
«Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.» (Johnny Depp)

Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet? Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?

Eine Geschichte über vergebene Chancen. Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.



Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wenn menschliche Schicksale in einem Buch mit einer Geschichte drumherum verarbeitet werden. Sie berühren einen, sie regen zum Nachdenken an, es kann auch durchaus die eine oder andere Träne geben.
In diesem Buch hatte ich das Gefühl, gleich drei verschiedenen Schicksalen zu begegnen, was mir schon ein bisschen zuviel vorkam. Jeder der drei Hauptbeteiligten hatte ein sehr schweres Päckchen zu tragen.  Wer also zart besaitet ist oder sich im Moment nicht so gut fühlt, sollte das Buch erst lesen, wenn es ihm so richtig gut geht.
Ich fand es sehr interessant, was den dreien so alles passiert ist, wie sie damit umgingen und mehr oder weniger klar kamen. Nicht immer konnte ich das Verhalten der Einzelnen nicht nachvollziehen, aber ich steckte ja auch nicht in ihrer Haut. Auf jeden Fall hat es sehr nachdenklich gemacht.

Das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet. Nach dem Lesen des Buches sind die Personen gut zuzuordnen und es passt auch wunderbar zum Inhalt.


Fazit:
Wer mal wieder etwas anderes lesen möchte, als leichte Liebesgeschichten, sollte vielleicht zu diesem Buch greifen.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Einfach Hawaii



Autorin: Sabine Landgraeber

Titel: Einfach Hawaii

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 23. August 2017

Seiten:  ca 300

Altersempfehlung: Erwachsene





Bei Amazon schreibt Sabine Landgraeber über sich:
Ich bin Autorin und Regisseurin und lebe mit meinem Mann in Berlin. Ganz sicher haben Sie schon einmal etwas von mir gesehen, denn ich habe an vielen erfolgreichen Serien mitgewirkt. "Verliebt in Berlin", "Verbotene Liebe", "Schloss Einstein" und "Der letzte Zeuge" sind nur einige Beispiele, bei denen ich Regie geführt habe. Mit meinen Büchern versuche ich meine Leser genauso zu unterhalten, wie mit meinen Filmen. Sind Sie neugierig geworden? Dann besuchen Sie mich doch auf meiner Homepage: www.sabine-landgraeber.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Anjas Leben auf Oahu könnte so schön sein – wäre da nicht der berühmte Autor Alistair Steel, mit dem sie einen historischen Roman über Hawaii geschrieben hat. Der attraktive Schriftsteller will sie nämlich bei der Promotion-Tour für das Buch nicht dabeihaben. Ob es an dem Kuss liegt, den sie einmalig getauscht haben? Oder ist es zu offensichtlich, wie sehr sie sich zu ihm hingezogen fühlt? Anja lässt es sich jedenfalls nicht nehmen, Alistair auf der Tour zu begleiten. Dabei hat sie zu ihrer kleinen Tochter unerwartet auch den Ex im Gepäck. Eine turbulente Reise inklusive Gefühlschaos scheint vorprogrammiert.


Meine Meinung:
Nachdem ich die drei Bücher "Zufällig Hawaii",  "Immer Hawaii" und "Wieder Hawaii" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das 4. Buch dieser Serie lesen wollte. Zum einen nimmt mich Sabine Landgraeber auf diese Weise wieder mit nach Hawaii und ich kann mir den langen Flug ersparen und zum anderen konnte ich alte Bekannte wiedersehen.

Diesmal steht Anja im Vordergrund. Sie hat mit einem berühmten Autor gemeinsam ein historisches Buch  geschrieben und sollte eigentlich mit ihm auf Promotion-Tour gehen. Aber wie es oft so ist, irgendwas ist immer.  Auf dieser Tour ging es ganz schön turbulent zu, denn Anja hatte ihre süße kleine Tochter und ihren Ex dabei.
Sehr fesselnd hat Sabine Landgraeber beschrieben, was so alles passiert. Anja, zwei Männer und ein Kleinkind, da kommt keine Langeweile auf. Es gab humorvolle aber auch peinliche Situationen, es war romantisch aber auch verflixt schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen.  Zu allem Überfluss hat sich die Autorin noch etwas einfallen lassen, was mich ganz hibbelig machte. Denn ich hatte für Anja einen bestimmten Wunsch und auf einmal sah ich.... tja, das werde ich nun nicht verraten.  Nur soviel, ich war von dem Buch begeistert und mit dem Ende sehr zufrieden.


Das Buchcover gefällt mir sehr gut und zeigt  auch, welche Bücher zusammen gehören. Hier zeige ich noch einmal die Cover der anderen drei Bücher.

Zufällig Hawaii (… Hawaii 1)Immer Hawaii (… Hawaii 2)Wieder Hawaii (… Hawaii 3)



Fazit:
Es gibt immer wieder Bücher, die man mit einem Lächeln zur Seite legt. Dies war mal wieder so ein Buch, ich konnte es nicht schnell genug lesen, weil ich wissen wollte, wie es endet und dann war ich traurig, dass es schon wieder zu Ende ist. Auf jeden Fall hat es mich begeistert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Wer diese Bücher noch nicht kennt, sollte sie in der entsprechenden Reihenfolge lesen. Es macht einfach mehr Spaß.


Bei Sabine Landgraeber möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich zu den Testleserinnen gehören durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ebenso der Austausch mit Dir.

Rezension - Tod im Strandkorb


Autorin: Ele Wolff

Titel: Tod im Strandkorb

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 23. August 2017

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Nach dreißig Berufsjahren als Krankenschwester, nach einem Umweg als Galeristin und Vermieterin von Ferienwohnungen auf der Insel Borkum lebt die Autorin  Ele Wolff heute in Leer/Ostfriesland. Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist, (in Frankfurt/Main geboren) betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin.
Ele Wolff: "In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Das ist genau die Umgebung, die die Fantasie anregt. In den Geschichten kann ich Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten. Und was besonders von Vorteil ist: Schreiben ist spannend und es macht nicht dick."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein perfider Mord erschüttert den friesischen Küstenort Dornumersiel. Der Einheimische Ibo Groothusen wird tot aufgefunden, heimtückisch vergiftet im Strandkorb! Wenig später verschwindet auch noch Tomke, die fünfzehnjährige Tochter des Toten, spurlos. Die Detektivin Henriette Honig wird engagiert, um das Mädchen zu finden. Gemeinsam mit ihrer Nichte Jantje geht sie der Sache auf die Spur. In welchem Zusammenhang stehen Tomkes Verschwinden und der Mord an ihrem Vater? Wer hatte ein Motiv, dem renommierten ostfriesischen Anwalt das Leben zu nehmen? Schon bald finden die Detektivinnen heraus: Ibo führte ein prekäres Doppelleben, von dem lange niemand etwas ahnte …


Meine Meinung:
Erstaunlich, was durch einen Tod oder genauer gesagt, durch einen Mord so alles ans Tageslicht kommt. In diesem Krimi muss nicht nur der Mörder gefunden, sondern auch das merkwürdige Verhalten und Doppelleben von Ibo Groothusen erklärt und aufgedeckt werden.

Ele Wolff ist ein weiterer spannender Ostfrieslandkrimi gelungen und diesmal ahnte ich nicht, wer als Täter in Frage kam. Gemeinsam mit Henriette Honig machte ich mich auf den Weg und war gespannt, was sie so alles aufdecken würde. Ich hatte laufend irgendeinen Verdacht und war ganz am Ende überrascht.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, zu gerne würde ich mich in einen der Strandkörbe setzen und putzmunter die Luft und das Meer genießen. Achja und die Pralinen würde ich nicht ausschlagen 😉


Fazit:
Ich bin erst spät in die Krimis von Ele Wolff eingestiegen, was aber kein Problem ist. Aus Zeitgründen schaffe ich es nicht, aller vorher erschienenen zu lesen, aber ich werde jetzt am Ball bleiben und freue mich auf weitere Krimis von ihr.


Bei dem Klarant-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 21. August 2017

Rezension - Die Welt will betrogen werden - Der Kiez-Schnüffler


Autor: Hartmut W.H. Köhler

Titel: Die Welt will betrogen sein

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Dezember 2013

Seiten: 392

Altersempfehlung: Erwachsene

Bookshouse




Der Autor Hartmut W. H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in der niedersächsischen Kleinstadt Sarstedt aufgewachsen. Er lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen, und bei bookshouse erschienen sein Kroatien-Krimi „Die Antonia-Akte“ sowie die beiden Kriminalromane „Die Welt will betrogen sein“ und „Das Bankett der Witwenmacher“, in denen der Hamburger Privatdetektiv Sünder ermittelt. Ein dritter Sünder-Roman ist in Arbeit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer 1967
Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet.
Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen.
Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet.


Meine Meinung:
Die meisten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe, spielen jetzt - also in der Gegenwart. Hier hatte ich nun eine Geschichte, die sich vor 50 Jahren abspielte. Das ist ja noch nicht so lange her, aber besonders im Bereich der Technik hat sich soviel getan. Es machte mir so richtig Spaß, mich in diese Zeit zurück zusetzen lassen. Der Privatdetektiv musste entweder in Telefonzellen gehen oder bei Nachbarn anrufen, wenn er jemanden erreichen wollte. Das und vieles mehr kam mir sehr bekannt vor, zumal ich 1967 bereits 10 Jahre alt war und vieles mitbekommen habe.

Friedhelm Sünder ist bekannt als Kiez-Schnüffler und hat eines Tages einen Auftrag, der sehr viel nach sich zieht. Die große Politik spielt eine Rolle, Sünder muss in die DDR reisen und setzt sein Leben mehr als einmal aufs Spiel. Mir hat der Krimi wirklich sehr gut gefallen, eben auch, weil ich viele der Tatsachen und Ereignisse wirklich kannte. Allerdings hatte ich am Anfang das Gefühl, es würden nach und nach kurze Geschichten erzählt, bzw Fälle beschrieben, die Sünder löste. Aber dann ging es ziemlich schnell und ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte. Alles hatte etwas miteinander zu tun. Natürlich wusste ich das meiste erst am Ende des Buches und bis dahin sollte es noch etwas dauern. Spannend genug war es allerdings.


Fazit:
Das Buch hat mir gefallen und ich empfehle es sehr gerne. Inzwischen ist schon eine weitere Folge erschienen, die ich mir bereits gekauft habe und demnächst lesen werde.

Anlässlich meines Geburtstages wurde mir dieses Buch vom Verlag geschenkt, worüber ich mich sehr gefreut habe und ich mich vielmals bedanken möchte.

Rezension - Mord im Cottage


Autorin: Anna Bednorz

Titel: Mord im Cottage

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 7. August 2017

Seiten: 334

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein





Die Autorin Anna Bednorz, geboren 1982, ist eigentlich Paläontologin, arbeitet heute aber in der Softwarebranche. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen im Schwarzwald, hat aber schon früh ihr Herz an Irland verloren. Land und Leute haben es ihr auf zahlreichen Wandertouren v.a. im Südwesten angetan, so spielt ihr erster Roman vor diesem Hintergrund. Neben dem Schreiben gehören Reenactment, Trekking sowie altmodische Handarbeiten zu ihren Hobbys.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Aoife eine typische Großstadtfrau und kann mit dem Landleben wenig anfangen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund hat die erfolgreiche Schriftstellerin eine Schreibblockade. Auf Anraten ihres Verlegers zieht sie sich mit ihrem Kater Dr. Jingles in ein Cottage in das kleine irische Dorf Ard Carraig zurück. Doch die erhoffte Ruhe bleibt aus, denn schon am nächsten Tag findet Aoife ein zerstörtes Exemplar eines ihrer Romane im Garten. Als weitere Bücher folgen, ist klar, dass jemand die Schriftstellerin bedroht. Doch wer könnte das sein? Zum Glück findet die Autorin bei den Dorfbewohnern unerwartete Unterstützung. Gemeinsam mit dem örtlichen Pubbesitzer Tom versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen.


Meine Meinung:
Ich lasse mich ja sehr oft vom Cover, dem Buchtitel oder Klappentext dazu verführen, ein Buch zu lesen. Das Cover dieses Buch gefiel mir ausgesprochen gut. Die Kurzbeschreibung machte mich auch in diesem Fall neugierig. Aber der Buchtitel hält in meinen Augen nicht das, was er verspricht. Unter einem Krimi mit Katze verstehe ich etwas anderes und nicht, dass eine Katze ab und zu zum Essen auftaucht und nur eine winzige Nebenrolle spielt. Ich will ja auch nicht behaupten, dass in einem Krimi unbedingt Blut fleißen muss, aber bei Mord erwarte ich das schon. Nun ist aber genug Kritik geäußert worden und ich komme endlich dazu, etwas über das Buch zu schreiben.

Die Protagonistin Aoife hat bisher in Dublin gewohnt und will sich nun aufs Dorf zurück ziehen, um endlich an einem weiteren Buch arbeiten zu können. Allerdings lassen sie verschiedene Ereignisse nicht zur Ruhe und zum Schreiben kommen.
Sehr interessant hat die Autorin über das Dorfleben und dem Zusammenhalt der Bewohner geschrieben. Außerdem war sie sehr geschickt darin, Spannung aufzubauen. Ich wusste lange Zeit nicht, wer denn der Täter ist.
Trotz meiner anfänglichen Kritik hat es mir gefallen, dieses Buch zu lesen.


Fazit:
Ich bin jetzt mal so vermessen und behaupte, dass dieses erste Buch zwar gelungen ist, aber mit Sicherheit gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten. Ich wünsche es der Autorin auf jeden Fall.

Bei NetGalley und dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mörderisches Weinviertel


Autorin: Bettina Kiraly

Titel: Mörderisches Weinviertel

Genre: Krimi, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 31. Juli 2017

Seiten: 68

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ferdinand Berger & Söhne





Geboren 1979, wuchs die Autorin Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern. Verbrechen lernte sie von der anderen Seite des Gesetzes bei der Arbeit in einem Rechtsanwaltsbüro sowie in einem Notariat kennen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich ihre Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten. Wieso sind Menschen zu Grausamkeit fähig? Warum handeln wir so, wie wir es tun?


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gibt es hilfsbereite Menschen, die zu gut sind, um wahr zu sein? Kann Josepha wirklich alle Rätsel lösen, die ihr begegnen? Wie soll man Wiedergutmachung für einen Fehler leisten, der unwiderrufliche, tragische Folgen hatte? Was geschieht, wenn die verdiente Ruhe gestört wird? Ist Walder in der Lage, den persönlichsten Fall seines Lebens aufzuklären? Gelingt es Emma rechtzeitig, hinter die Fassade eines Täters zu blicken? Und soll Franz seinen Feinden diesen guten Jahrgang vorenthalten? In den sieben Kurzkriminalgeschichten, in der sich alles um das Weinviertel dreht, darf mitgeraten und mitgefiebert werden.


Meine Meinung:
Spannende Unterhaltung für Zwischendurch. Ich bin ja mehr der Fan längerer Geschichten, aber die sieben mörderischen Kurzgeschichten von Bettina Kiraly haben mich  begeistert.
Vor allen Dingen finde ich es toll, wie sie es geschafft hat, in dieser Kürze es auf den Punkt zu bringen und genügend Spannung aufzubauen.
Natürlich kann ich nicht mehr über das Büchlein schreiben, ich müsste jetzt wirklich zu viel verraten und ich hatte mir ja vorgenommen, dass ich das auf keinen Fall machen werde.


Fazit:
Mörderisch unterhaltsam, vielleicht bei einem Glas Wein zu lesen? Ab und zu kann es von Vorteil sein, wenn das Buch nicht dick und die Geschichten kurz sind.


Bei Bettina Kiraly möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Einfluss auf meine Bewertung hatte es auf keinen Fall.