Freitag, 13. Januar 2017

Rezension - Der Himmel über den Black Mountains


Autorin: Alexandra Zöbeli

Titel: Der Himmel über den Black Mountains

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 13. Januar 2017

Seiten: 420

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever by Ullstein




Die Autorin Alexandra Zöbeli wurde 1970 in der Schweiz geboren und ist im Berner Oberland aufgewachsen. Ein Sprachaufenthalt in London infizierte sie mit dem Großbritannien-Virus, der mit Übernahme des eigenen Gartens vollständig ausbrach. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Zürcher Oberland und arbeitet als Sachbearbeiterin einer Schulverwaltung. Ihre kreative Seite lebt sie auch beim Seifensieden, Gärtnern, Nähen und Basteln aus. Aber ihr liebstes Hobby ist das Schreiben, weil man dabei die erstaunlichsten Abenteuer und Geschichten erleben kann, ohne dass einem Grenzen aufgesetzt sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Jahren hatte Emma keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Milly. Jetzt ist Milly tot und hinterlässt ihrer einzigen Nichte nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ihre Farm am Fuße der Black Mountains an der Grenze zu Wales. Allerdings darf Emma ihr Erbe erst antreten, nachdem sie ein Jahr zur Probe auf der Farm gelebt hat. Ihr Job in London erfüllt sie nicht wirklich, und in letzter Zeit hat sie mehr und mehr das Gefühl ihr Freund wird niemals diese eine Frage stellen. Also wagt Emma das Abenteuer und haucht der alten Farm neues Leben ein. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von den Nachbarn und dem gutaussehenden Tierarzt Ben, sondern auch dem smarten Polizisten Jack. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden. Doch Jack hütet ein Geheimnis, dass sie beide in größte Gefahr bringen könnte…


Meine Meinung:
Inzwischen ist dies das dritte Buch, das ich von Alexandra Zöbeli gelesen habe. Im Vorfeld war ich schon sehr neugierig darauf, was sie sich diesmal hat einfallen lassen. Das soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen.  Ich weiß ja, dass sie Bücher mit Happy End schreibt und meist sind die Bücher in diesem Genre sehr vorhersehbar. Da kommt es dann wirklich darauf an, was die Autorin daraus macht und vor allem, ob sie es schafft, mich so sehr an das Buch zu fesseln, dass ich es gar nicht aus der Hand legen will.

Wer hat sich das nicht auch schon mal gewünscht, wenn man nicht mehr so richtig weiter weiß, gibt es einen Wink des Schicksals. In diesem Fall war es ein unverhofftes Erbe der Tante, die Emma leider jahrelang nicht mehr gesehen hatte. Bis sie 10 Jahre alt war, hat sie ihre Ferien in dem Ort verbracht und es so richtig genossen. So hielten sich Trauer und Freude über das Erbe die Waage. Allerdings war das Erbe an Bedingungen geknüpft, die Emma einhalten musste. Welche das waren und ob Emma alles so gelungen ist, werde ich hier mit Sicherheit nicht verraten, aber die Autorin hat alles sehr fesselnd beschrieben. Ich dachte trotzdem zwischendurch, halt das kann nicht gut gehen, irgendwo muss es einen Haken geben und dann kam es auch knüppeldick und vor allem sehr spannend. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet.

Alexandra Zöbeli ist mit diesem Buch gelungen, in eine vermeintlich vorhersehbare Romanze mit überraschenden Wendungen große Spannung aufzubauen. So hat sie es geschafft, dass ich an das Buch gefesselt wurde und  so schnell wie möglich lesen wollte, wie sich alles entwickelt.
Die beteiligten Hauptpersonen waren mir alle sehr sympathisch und ich war ganz auf der Seite von Emma und habe gehofft, dass alles so klappt, wie sie es sich wünscht. Außerdem hat die Autorin auch noch ein paar Feinheiten eingebaut, die heutzutage immer öfter auftreten und es war interessant, wie Emma dort ihren Standpunkt vertreten konnte. Und natürlich hat es sich mal wieder gezeigt, dass miteinander reden und Vertrauen zueinander haben, sehr wichtig sind.  Wie auch immer, ich war am Ende des Buches zu frieden.

Fazit:
Gerne empfehle ich das Buch weiter. Es eignet sich wunderbar zum Zwischendurchlesen und wer Spannung und Romanze sucht, wird das hier bestimmt finden.

Bei Alexandra Zöbeli möchte ich mich vielmals dafür bedanken, dass sie mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht hat. Zu meiner Schande muss ich nämlich gestehen, dass ein weiteres Buch schon seit längerem auf meinem Reader schlummert. Das passiert leider, wenn man den Überblick verliert.

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