Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension - Lippische Seilschaften


Autoren: Jürgen Reitemeier
              Wolfram Tewes

Titel: Lippische Seilschaften

Genre: Regionalkrimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 1. Oktober 2015

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Topp + Möller




Die Autoren:
Jürgen Reitemeier Geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er mehr als zwanzig Jahre in Detmold. Sein täglich Brot verdient er als Coach und Erwachsenenbildner in seinem Unternehmen modul b.
Wolfram Tewes Geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend in dörflicher Umgebung. Nach einigen Lehr- und Wanderjahren 1982 endlich sesshaft geworden auf der Nordseeinsel Norderney. Als Mädchen für alles bei der Norderneyer Badezeitung zuständig für Anzeigen, Vertrieb, Redaktion und Kaffeekochen. Seit 1987 im Anzeigenbereich der Neuen Westfälischen Zeitung (Bielefeld). Privat ist er verheiratet (seit über 25 Jahren), Vater von zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern und wohnt in Horn-Bad Meinberg im wunderschönen Lipperland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lippische Seilschaften 1984! Jupp Schulte ist frischgebackener Kommissar. Seine neue Dienststelle ist nicht die erhoffte pulsierende Großstadt, sondern das beschauliche Detmold. Der immer schon chaotische Jung-Kommissar übernachtet, mangels einer Wohnung, in seinem alten Bulli auf dem Parkplatz der Polizei Detmold. Gleich am ersten Abend wird er unfreiwillig Zeuge einer mysteriösen Verhaftung, die sich als erstes Glied einer Kette von Ereignissen herausstellt, dessen Ende ihm im Jahre 2015 beinahe Kopf und Kragen kostet.


Meine Meinung:
Seit ich 2001 das erste Buch, damals sogar direkt in Detmold entdeckt hatte, bin ich Fan von Jupp Schulte und seinen Freunden und Kollegen. Es sind so urige Typen, die mich immer wieder begeistern. Besonders Anton Fritzmeier hat es mir angetan, wenn er spricht, lese ich mir das oft laut vor, die Wirkung ist klasse.
In diesem Buch erfahre ich zunächst nebenbei, wie 1984 alles begann. Weshalb Jupp nach Detmold kam, wen er alles kennen lernte und welchen Fall er als erstes bearbeiten durfte, bzw nicht durfte. Denn sein Chef steckte mittendrin in den Seilschaften und konnte da einen neuen cleveren Mitarbeiter gar nicht gebrauchen. Etwas schneller als Jupp erkenne ich die Zusammenhänge seines heutigen Falles mit den Vorgängen von damals. Naja, Jupp war auch ziemlich abgelenkt, es war allerhand los. Was? Das werde ich hier natürlich nicht verraten.

Fazit:
Mir hat es natürlich wieder gefallen, einen weiteren Krimi der beiden Autoren zu lesen. Und der nächste liegt schon bereit. Gerne empfehle ich die Krimis weiter, sie werden nicht nur Lippern gefallen. Vor allem ist es eine gute Gelegenheit das Lipperland kennen zu lernen.  ;)

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