Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension - Das Ende aller Geheimnisse


Autor: Stefan Keller

Titel: Das Ende aller Geheimnisse

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Januar 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt



Stefan Keller, geb. 1967 in Aachen, ist Schriftsteller und Dozent. Nach seinem Studium der Germanistik und Betriebswirtschaft arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Wirtschaftsredaktion der Deutschen Welle, als Dramaturg und als Autor und Lektor – vornehmlich für Filmproduktionen und TV-Sender. Daneben lehrt er an der Universität zu Köln kreatives Schreiben. Stefan Keller lebt in Düsseldorf.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?


Meine Meinung:
Ich hatte mitbekommen, dass es einen neuen Krimi geben sollte, der in Düsseldorf spielt. Das hat mich schon neugierig gemacht. Außerdem sollte die Protagonistin die erste schwarze Kriminalkommissarin Deutschlands sein, das waren gleich zwei weitere Punkte, die mich noch neugieriger auf das Buch machten.
Heidi Kamemba hatte ich vom ersten Moment an in mein Leserherz geschlossen. Ich war voll auf ihrer Seite und habe voller Spannung beobachtet, wie sie den Fall meistert, trotz der ihr anscheinend nicht freundlich gesonnenen Kollegen und der blöden Bemerkungen, die sie sich immer wieder anhören musste. Natürlich waren nicht alle Kollegen unfreundlich zu ihr, es gab auch jede Menge, die sie unterstützen und auf ihrer Seite waren.
Stefan Keller hat einen besonderen Schreibstil, so hatte ich immer wieder das Gefühl, im Wechsel die Gedanken von Heidi und ihren Kollegen kennen zu lernen. Für mich waren das interessante Einblicke, die mir allerdings nicht zu viel verrieten. Verdächtige hatte ich reichlich, denn Geheimnisse hatten fast alle und vorhersehbar war die Geschichte für mich nicht.
In diesem Buch lernte ich nicht nur Heidi, ihren Vater und ihre Kollegen kennen, ich habe auch sehr viel privates von ihnen erfahren. Ich denke, dass es noch reichlich Potential für künftige Bücher geben wird.
Der Autor hat es sehr gut verstanden, ein aktuelles Thema in diesem Krimi aufzunehmen. Ich meine, meistens passieren irgendwelche Morde aus irgendeinem Grund, das gehört nun mal zu einem Krimi. Aber verknüpft mit Ereignissen, die den Lesern bekannt sein können und womit sich viele vielleicht auch beschäftigt haben, gibt der ganzen Sache noch ein besondere Würze.

Fazit:
Mir hat der Auftakt zu einer Serie sehr gut gefallen und mit Sicherheit werde ich Heidi Kamemba im Auge behalten. Aber jetzt empfehle ich diesen Krimi gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag Rowohlt vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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