Sonntag, 19. März 2017

Rezension - Fischfutter


Autor: Klaus Stockelbroeck

Titel: Fischfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2010

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf KRIMI-COPS, deren Kriminalromane ebenfalls bei KBV erscheinen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wasser war nie Hartmanns Element. Sein neuer Fall aber führt den Privatdetektiv in den Düsseldorfer Hafen. Und da gibt es jede Menge Wasser … Hartmann ist entsetzt, als Egon Budde, die Düsseldorfer Fußballlegende, mitten in der Nacht völlig aufgelöst vor seiner Wohnungstür steht. Budde ist mächtig unter die Räder gekommen. Sein ehemaliger Trainer 'wohnt' im Pfeiler der alten Hammer Eisenbahnbrücke und hat … einen Mord beobachtet. Jetzt sind die Bullen hinter ihm, dem einzigen Zeugen, her, denn ausgerechnet Polizisten sollen es gewesen sein, die den Mann in einer leer stehenden Lagerhalle eiskalt erstochen haben. Äußerst unwahrscheinlich, denkt Hartmann, gewährt Budde aber Unterkunft. Am nächsten Tag ist der wieder verschwunden. Dafür wird bei der Fähre in Angermund eine männliche Leiche im Rhein gefunden. Erstochen… Hartmann macht sich auf die Suche, muss aber feststellen, dass der Hafen eine kleine fremde Welt für sich ist. Das tiefe, trübe Wasser in den Hafenbecken ist dabei übrigens nicht das Schlimmste …


Meine Meinung:
Ich weiß, das ist jetzt nicht das neueste Buch von Klaus Stickelbroeck, aber bevor ich mir das neue demnächst kaufe, werde ich erst alle anderen lesen. Also macht Euch keine Gedanken, ich hinke nicht wirklich hinterher 😉
Christian Hartmann, den ehemaligen Fußballspieler und jetzigen Privatdetektiv habe ich in mein Leserherz geschlossen. Er ist so gar nicht der knallharte Typ, wie er es gern sein möchte. Er hat einfach ein zu gutes Herz und ich würde ihm gerne sagen: Junge, wenn Du so weitermachst, kommst Du auf keinen grünen Zweig. Weshalb ich ihm das sagen möchte, verrate ich hier natürlich nicht.
Auf jeden Fall löst er seinen Fall zu meiner Zufriedenheit. Seine Auftraggeber und er selber sind ebenfalls mit allem zu frieden.
Der Autor hat mich auch diesmal wieder mit seinem besonderen Schreibstil und bildhaften Beschreibungen von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Bei vielen Krimis kann man als Leser ja schon ahnen, wie es enden wird, aber hier wurde ich so richtig überrascht. Nicht nur mit dem Ende, auch mittendrin, wenn es für mich ganz eindeutig aussah und ich annehmen musste, dass.... dann .... ne es wird nichts verraten, obwohl ich wirklich zu gerne einiges zitieren möchte, um meine Begeisterung rüber zu bringen.
Was mir natürlich immer wieder gefällt, ist, dass sich alles in Düsseldorf abspielt und ich weiß, wo Hartmann sich so ungefähr aufhält. Aber nicht nur die bekannten Örtlichkeiten begeistern mich, neben Hartmann treffe ich immer wieder auf Bekannte, die ihm hilfreich zur Seite stehen, zwar sind nicht immer alle begeistert, aber meistens springt für sie doch etwas positives dabei heraus. Außerdem wurden ihnen sehr interessante Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Wer sagt denn, dass man immer nur neu erschienene Bücher lesen soll. Ich bin begeistert von den Krimis, die Klaus Stickelbroeck schreibt und werde in Kürze das nächste Buch lesen. Auf jeden Fall empfehle ich die Serie gerne weiter.

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