Sonntag, 19. März 2017

Rezension - Friesenkreuz


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenkreuz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant



Die gebürtige Ostfriesin Sina Jorritsma aus der Krummhörn studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Sie veröffentlicht unter Pseudonym, weil sie ihre Umgebung genau beobachtet und Ereignisse aus ihrem Leben in ihre Geschichten einfließen. Das Romaneschreiben ist ihr kleines Geheimnis, das nur wenige Menschen kennen. Bei einer großen Kanne Ostfriesentee mit Sahne und Kluntjes kann sie halbe Nächte durchschreiben, tagsüber hält sie sich mit Joggen fit. Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Leiche in den Dünen von Borkum gibt Kommissarin Mona Sander und ihrem Kollegen Enno Moll Rätsel auf. War es Mord? Wie lange liegt der Tote schon unter dem Sand begraben? Als die Identität des Mannes geklärt ist, nimmt der Fall erst recht an Fahrt auf. Plötzlich geschieht ein weiteres Verbrechen, und Mona Sander kommt einem Mordverdächtigen persönlich näher. In dem ostfriesischen Idyll gibt es viele Menschen, die etwas zu verbergen haben. Um den Täter entlarven zu können, muss die Kommissarin ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit lösen…


Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Dies ist inzwischen der dritte Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und nun bin ich ein großer Fan des Ermittlerduos geworden. Ich hatte mit der Kommissarin Mona Sanders ja so meine eigenen Probleme, aber sie hat sich verändert. Sie ist besser geworden! Das zeigt mir doch mal wieder, nicht zu schnell aufzugeben und der Kommissarin eine Chance einzuräumen.
Man merkt, ich bin immer so in der Geschichte drin, dass die Protagonisten für mich real sind. Ich lese nicht einfach so die Bücher, ich erlebe alles mit. Ich schimpfe, leide oder freue mich mit den Beteiligten. Es kann aber auch sein, dass ich manchmal etwas sehr streng mit den Leutchen bin.
Auf jeden Fall finde ich, dass sich die Autorin gesteigert hat.  Wobei ich nicht sagen, will dass die beiden ersten Bücher nicht gut waren, aber es gibt eben immer noch Steigerungen. Nicht nur Mona ist besser geworden.
Enno und Mona sind mir mittlerweile ans Leserherz gewachsen, so unterschiedlich die beiden doch sind, arbeiten sie wunderbar zusammen. Sie ergänzen sich richtig. Mona, jung und anfangs etwas zu ungestüm und Enno, kurz vor der Pension und die Ruhe selber, haben auch diesmal den etwas heiklen Fall bestens lösen können.
Ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt und wirklich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Achja und da gab es eine Sache, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte 😉


Fazit:
Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, aber ich finde schon, dass sie alle der Reihe nach gelesen werden sollten. Ich weiß, dass ich mich auf das nächste Buch freue  und es bestimmt lesen werde.

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar

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