Mittwoch, 1. März 2017

Rezension - Ostfriesisches Erbe


Autorin: Andrea Klier

Titel: Ostfriesisches Erbe

Genre: Krimi

Version:  eBook

erschienen: 6. September 2016

Seiten: 318

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Autorin Andrea Klier wollte bereits als Kind Schriftstellerin werden und schon damals entstanden erste Geschichten, Theaterstücke und Mini-Bücher. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie 24 Jahre als Hebamme, hauptsächlich in freiberuflicher Tätigkeit. Ihr Interesse für zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Freundschaft, alternative Medizin, Psychologie, Mystik und Okkultismus spiegelt sich auch in ihren Büchern und Kurzgeschichten wieder. Sie schreibt unter mehreren Pseudonymen und findet Inspiration unter freiem Himmel und bei Bäumen, hinter ihrem Schreibtisch und in der Versenkung alter Lehrbücher unterschiedlichster Sparten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die ostfriesische Insel Borkum erlebt düstere Zeiten. Ein Arzt wird tot aufgefunden, mit den Stichwunden einer Harpune, und der Besitzer einer Lebensmittelkette wird erpresst. Gibt es zwischen den Fällen einen Zusammenhang? Hauptkommissar Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck werden auf die Insel geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Ermittlungen führen sie zu Brun van der Heyde, dem Besitzer einer renommierten Privatklinik. Er ist schwer krank, und etliche Personen sind an der Änderung seines Testaments interessiert. Als ein weiterer Harpunenmord geschieht, stellt sich die Frage: Geht es um Rache oder steckt ein gigantisches Erbe dahinter? Die Serie der Verbrechen reißt nicht ab, und die Kommissare stoßen immer tiefer in ein schier endloses Netz krimineller Machenschaften...


Meine Meinung:
Ich hatte vor kurzem erst den Krimi "Ostfriesische Gier" von der Autorin gelesen und wusste, dass ich nach und nach weitere Bücher von ihr lesen wollte. Obwohl ich mit den beiden Büchern nicht die Reihenfolge in der Serie eingehalten hatte, gab es kein Problem, denn beide Bücher sind in sich abgeschlossen und ich muss nicht die anderen kennen, um das aktuell zu lesende zu verstehen.

Diesmal werden die beiden Kommissare Hauke Holjansen und Sven Ohlbeck nach Borkum geschickt, sie sollen dort den erkrankten Kommissar vertreten. Von Vorteil ist dabei, dass die beiden mir sehr sympathischen Ermittler, sehr gut befreundet sind und als Team bestens zusammen arbeiten.
Denn auf der Insel ist allerhand los und in meinen Augen tauchen so viele Beteiligte auf, die mehr oder weniger auch noch verdächtig sind.

Die Autorin hat allen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, während die einen über Leichen gehen würden, versuchen andere die Menschlichkeit in einem Krankenhaus nicht außer Acht zu lassen. Den einen ist das Wohl der Patienten piepegal, die anderen leiden mit ihnen und versuchen auf alle Fälle zu helfen. Da treffen schon einige Extreme aufeinander.
Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und konnte eigentlich gar nicht schnell genug lesen, weil die Neugierde mal wieder sehr groß war. Außerdem hoffte ich ja sehr, dass die "Guten" es schaffen würden.

Hauke und Sven konnten alleine gar nicht alles schaffen und hatten reichlich Hilfe von außen. Es hat mich gefreut, dass ich dadurch alte Bekannte wieder treffen konnte. Außerdem waren sie wirklich ausgesprochen hilfreich und ich war am Ende überrascht, wer denn nun der Verursacher von allem war.


Fazit:
Mir hat auch dieses Buch der Krimiserie sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

Bei dem Klarant-Verlag möchte ich mich für das Rezensiosnexemplar bedanken.

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