Dienstag, 25. April 2017

Rezension - Eisige Gier


Autorin: Ele Wolff

Titel: Eisige Gier

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. April 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Über die Autorin:
Nach dreißig Berufsjahren als Krankenschwester, nach einem Umweg als Galeristin und Vermieterin von Ferienwohnungen auf der Insel Borkum lebt Ele Wolff heute in Leer/Ostfriesland. Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist, (in Frankfurt/Main geboren) betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin.
Ele Wolff: "In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Das ist genau die Umgebung, die die Fantasie anregt. In den Geschichten kann ich Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten. Und was besonders von Vorteil ist: Schreiben ist spannend und es macht nicht dick."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Schriftstellerin Janneke Hoogestraat hat einen lukrativen Auftrag an Land gezogen. Sie soll die Familien- und Firmenchronik der de Groots schreiben, einer reichen Teehändler-Familie aus dem ostfriesischen Norden. Während der Arbeit an dem Projekt lebt Janneke in der Villa der de Groots, und schnell wird klar: Etwas stimmt in diesem Haus nicht. Vor zwei Jahren ist der Seniorchef Wilko de Groot gestorben, unter mysteriösen Umständen...
Zwischen den Familienmitgliedern herrscht eine eisige Atmosphäre, geprägt von Missgunst und Neid. Schon bald geschieht ein Mord, und Jannekes kriminalistische Neugier ist geweckt. Sie geht den dunklen Geheimnissen der Familie auf den Grund, und fördert Erschreckendes zutage...


Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch keine Bücher gelesen, die von Ele Wolff geschrieben wurden. Dies sollte also mein erstes werden und vorab kann ich gleich schreiben, dass es nicht mein letztes gewesen ist.
Zunächst lernte ich die junge Schriftstellerin Janneke Hoogestraat kennen. Für sie sollte es der zweite Fall sein, bei deren Ermittlung sie hilft.  Für mich war es kein Problem, das erste Buch nicht zu kennen. Ich kam wunderbar zurecht und fand mich sofort an der Seite von Janneke wieder. Und mir schien, sie brauchte auch jemanden an ihrer Seite, denn eigentlich sollte sie eine Familienchronik schreiben und während der Zeit im Haus der Teehändlerfamilie wohnen. Allerdings hatte keiner damit gerecht, wie schlimm die Atmosphäre dort sein wird. Es kam sogar noch schlimmer und Janneke steckte plötzlich mittendrin in einem Mordfall.
Es war ja klar, dass nicht nur Jannekes Neugierde geweckt wurde, sondern meine ebenfalls und ich war gespannt, was noch alles ans Tageslicht kommen würde.
Ele Wolff  hat allen Beteiligten sehr interessante und unterschiedliche Charaktere zugeteilt. Schnell waren mir einige sehr unsympathisch und andere konnte ich sehr gut leiden. Deshalb tat es mir auch etwas leid, als ich dann lesen musste, dass.... nein, keine Chance, ich verrate nichts.
Auf jeden Fall war ich ans Buch gefesselt, das sie sehr gut und zügig lesen ließ. Eine Entwicklung gab es dort auch, von der ich hoffte mehr zu erfahren. Mal sehen, ob ich dazu die Autorin mal fragen werde 😉


Fazit:
Ein Krimi der mir Gefallen hat, neben dem zu lösenden Fall brachte er noch einige Erkenntnisse, auch in betuchten Familien gibt es nicht nur glückliche Menschen und der äußere Schein trügt sehr. Geheimnisse, Verrat, Betrug kommt in den besten Familien vor, oder sollte ich schreiben, gerade dort? Egal, ich gebe eine Leseempfehlung für dieses Buch und freue mich, wenn ich in Zukunft über Janneke noch einiges lesen werde.


Ich möchte mich beim Klarant-Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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