Mittwoch, 19. April 2017

Rezension - Endless - In einem anderen Leben



Autorin: Amanda Frost

Titel:  Endless - In einem anderen Leben

Genre: Fantasy

Version: eBook

erschienen: 18. April 2017

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene






Anfang 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. „Endless - In einem anderen Leben" ist ihr zehntes Buch. In ihren Geschichten geht es grundsätzlich um die große Liebe, gewürzt mit einem guten Schuss Erotik.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Name ist Audrey Keen, geboren wurde ich 1766 als Emily Beauchamp im kanadischen Quebec. Ach, was ich noch erwähnen sollte: Ich bin unsterblich! Alle, die ich je geliebt habe, sind tot. So habe ich mich schweren Herzens entschieden, keinen Menschen mehr an mich heranzulassen. Stattdessen habe ich mein Leben der Forschung gewidmet. Bei einer Routineüberprüfung tritt eines Tages dieser junge, ehrgeizige FBI-Agent in mein Leben. Er muss wohl von Anfang an geahnt haben, dass ich etwas zu verbergen habe. Während er nichts unversucht lässt, mein Geheimnis ans Licht zu bringen, vergesse ich in seiner Nähe ab und an, dass ich mich nie wieder verlieben wollte. Aber kann ich ihm vertrauen?


Meine Meinung:
Audrey Keen ist 250 Jahre alt und ich dachte, ohje, in ihrer Haut möchte ich nicht stecken. Sie ist ja wohl sehr einsam, denn wer würde ihr erstens glauben, dass sie so alt ist und zweitens, wenn es jemand glaubt, wie würde er/sie damit umgehen.
Das waren meine ersten Gedanken und ich war voll auf der Seite der Protagonistin. Als dann der ehrgeizige FBI-Agent Kyle in ihr Leben trat, um sie für einen neuen Job zu überprüfen, befürchtete ich das Schlimmste. Audrey auch, sogar in zweifacher Hinsicht. Würde er ihr Geheimnis aufdecken und schafft sie es, sich nicht zu verlieben, wie sie es sich vorgenommen hatte?

Die Autorin hat es mal wieder geschafft und mich an das Buch gefesselt. Natürlich wollte ich jetzt erst recht wissen, ob Audrey schafft, was sie sich vorgenommen hat, nein, nicht nur sich nicht zu verlieben, da war noch etwas anderes, aber das verrate ich hier nicht. Außerdem traten noch weitere Personen in ihr Leben, die mir nicht alle sympathisch waren, konnten sie ihr gefährlich werden?

Mir gefällt in den Büchern immer wieder, dass Amanda Frost besondere Tiere einbezieht. Diesmal kam wieder eines vor, aber kein normales, nein ein grünes 😉 auch dazu werde ich nicht mehr schreiben. Lasst Euch selber überraschen.
Was die Autorin ebenfalls gerne beschreibt, sind erotische Szenen. In ihrer Biografie bei Amazon steht ja, dass sie ihre Bücher mit einem guten Schuss Erotik würzt. Allerdings  kann es auch mal etwas zuviel gewürzt sein, zumindest für mich, die nicht so unbedingt auf Bücher in diesem Genre steht. Aber hier fand ich es ganz ok und ich hatte nicht das Gefühl einige Seiten sehr flüchtig lesen zu wollen.

Tja und nun komme ich zum Ende des Buches. Man kann es zur Seite legen und damit abschließen. Aber es endet so, dass es durchaus eine Fortsetzung geben könnte, denn für mich war noch alles offen und deshalb freue ich mich, dass die Autorin sich entschlossen hat, ein weiteres Buch zu schreiben, das auch nicht lange auf sich warten lässt. Es ist ja oft so, dass die Wartezeit sehr lange ist und ich bin schon eine ungeduldige und überaus neugierige Leserin.


Fazit:
Wer Bücher von Amanda Frost mag, wird auch dieses mögen. Wie erwähnt, es hat ein Ende, das der Begebenheit angepasst ist, aber es könnte auch anders sein oder so. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sich die Autorin hat einfallen lassen. Zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung und freue mich auf das nächste Buch. Achja, ich würde jetzt nicht unbedingt mit dem Kauf dieses Buches warten, denn ich kann mir vorstellen, eine kurze Pause schadet nicht.

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