Dienstag, 25. April 2017

Rezension - Schwestern im Sturm


Autorin: Sibylle Baillon

Titel: Schwestern im Sturm

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 1. März 2017

Seiten: 307

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Kurzvita Autorin:
Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute mit ihren zwei Söhnen an der Côte d’Azur. 2006 machte sie sich in Frankreich selbstständig und bildet seither Imageberater und Life-Coachs aus. Seit sie mit sieben Jahren ihren ersten historischen Roman verschlungen hat, ist sie fasziniert von Geschichten vergangener Epochen – als Leserin wie auch als Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände: Um sie vor dem drohenden Hungertod zu retten, verschafft der Bauer Cotin seinen drei Töchtern eine Anstellung in Paris. Während Madeleine und Marianne in gut gestellten Häusern unterkommen, muss Jeanne vor den Misshandlungen ihres schmierigen Dienstherrn fliehen. Ganz auf sich allein gestellt, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und baut sich Schritt für Schritt eine eigene Zukunft auf. Immer wieder führt das Schicksal die drei Mädchen in die Nähe der anderen – doch nie treffen sie aufeinander. Trotzdem geben Marianne, Madeleine und Jeanne die Hoffnung nicht auf, sich wiederzufinden. Doch dann bricht die Revolution aus und stürzt das Land ins Chaos …


Meine Meinung:
Als Fan historischer Bücher musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses lesen wollte, als ich darauf aufmerksam gemacht wurde. Und ich wurde dann auch angenehm überrascht, denn ich fand die Idee der Autorin klasse. Sie hat über drei Schwestern geschrieben, die von ihren Eltern, damit sie nicht verhungern, nach Paris gebracht wurden. Jedes der Mädchen kam in einer anderen Familie unter bzw hatte eine andere Aufgabe zu erfüllen. So hatte die Autorin die Möglichkeit, uns Lesern aus drei verschiedenen sozialen Schichten etwas zu erzählen. Das fand ich natürlich sehr interessant, denn meistens dreht es sich in historischen Büchern um eine Person, deren Leben wir dann begleiten können. So ganz nebenbei tauchten natürlich auch Personen auf, die uns allen bekannt sind und die später die Geschichte Europas mit gestalten sollten.
Sibylle Baillon hat es also verstanden, uns auf diese Weise das Leben während der Zeit der Bauernaufstände näher zu bringen. Wobei es nicht einfach "nur" erzählt wurde, eine gewisse Spannung war ebenfalls vorhanden. Ich war natürlich ganz besonders neugierig zu erfahren, wie sich das Leben der Schwestern entwickeln und ob sie sich in der großen Stadt in dem Durcheinander jemals wiederfinden würden.


Fazit:
Geschichtsunterricht mal etwas anders. Es kann auch interessant und spannend sein, etwas über besondere und prägende Ereignisse in Frankreich zu lesen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Ich  möchte mich bei der Autorin und dem dotbooks Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ohne die Anfrage hätte ich dieses Buch bei der Vielzahl Bücher, die auf dem Markt angeboten werden, sicher übersehen.

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